Kirchliche Vorstände trafen sich zum Dämmerschoppen
"Grenzen der Belastbarkeit erreicht"
Immobilienkonzept und Synode im Bistum Trier waren die Themen
Neuwied. Am bereits vierten Dämmerschoppen der Räte, der in gemütlichen Rahmen im Neuwieder Friedrich Speehaus stattfand, standen die Bistumsthemen Immobilienkonzept und Synode im Vordergrund. Eingeladen hatten die drei Dekanate Andernach-Bassenheim, Koblenz und Rhein-Wied, vertreten durch die Dekanatsreferentinnen Margit Ebbecke, Christiane Schall und Uli Britten. Gekommen waren rund zwanzig Vorstandsmitglieder von Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräten. Der Abend war geprägt von einer offenen Gesprächsatmosphäre. „Die Grenzen der Belastbarkeit der gewählten kirchlichen Räte sind erreicht,“ stellte ein Teilnehmer fest. Zwecks besserer Erfüllung ihrer Aufgaben wünschten die Ehrenamtlichen „fachkompetente Berater in finanziellen und bautechnischen Fragen“. „Wir brauchen hauptamtliche Geschäftsführer, die die Seelsorge von Verwaltungsaufgaben entlasten,“ lautete der visionäre Vorschlag aus einer Pfarreiengemeinschaft angesichts des Priester- und Hauptamtlichenmangels in vergrößerten Gemeindestrukturen. In den kommenden Jahren stehen die Pfarreiengemeinschaften im Bistum Trier vor der Aufgabe ein Immobilienkonzept zu erstellen. Dies habe zwei Seiten, wie ein Verwaltungsratsmitglied feststellte: Einerseits gehe es um die zukünftige Finanzierbarkeit der Gebäude, andererseits um die Frage, wie die Seelsorgeaufgaben der Kirchen in den kommenden Jahren gestaltet werden und welche Kirchen und Pfarrheime dafür benötigt werden „Daher geht es im Planungsprozess des Immobilienkonzeptes um ein möglichst gutes Zusammenspiel von Verwaltung und Pastoral,“ meinte Dekanatsreferent Uli Britten. Notwendige Schritte dafür hat das Bistum Trier den Pfarrgemeinden vorgelegt und Beratung durch die Dekanate zugesagt. Zur Synode des Bistums informierten die beiden anwesenden Synodenmitglieder. Ziel sei die „Erdung der Synodenimpulse“ und die „Kommunikation der Zukunftsthemen von Kirche“ in möglichst vielen Orten und Stadtteilen. „Aus diesem Grunde planen wir Synoden-Stammtische in belebten Gaststätten oder Dorfkneipen,“ teilte Synodenmitglied und Dekanatsreferentin Margit Ebbecke mit. Im Lauf des Abends zeigte sich, dass der Dämmerschoppen als offenes Gesprächsforum von kirchlichen Räten - die Idee stammt von einigen Ratsmitgliedern - angenommen ist. In diesem Jahr wird es zwei weitere Treffen geben.
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