Die CDU Weißenthurm zum Verkehrskonzept für Weißenthurm
„Grüner Pfeil“ in Weißenthurm geht nicht!
Ein „Grünpfeil“ an Hauptstraße / Stierweg ist nicht möglich und kontraproduktiv
Weißenthurm. Es ist richtig, dass noch kein endgültiges Verkehrskonzept für Weißenthurm vorliegt. Die CDU Weißenthurm arbeitet daran und wird es in Kürze vorstellen. Ein wichtiges Ziel ist es, die Innenstadt vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Dies gilt für die gesamte Hauptstraße sowie die Auffahrten zur B9/B256 (Anschlussstelle Weißenthurm Mitte), also die Bereiche Stierweg und Gartenstraße / Brückenstraße. Viele Einzelmaßnahmen sind schon durchgeführt worden, einige sind angeregt, scheiterten aber bisher an den zuständigen Behörden. Nun veröffentlicht die SPD eine Überlegung zu diesem umfassenden Thema; ein Verkehrskonzept hat sie allerdings auch noch nicht vorgelegt. Doch wenn sie jetzt die Installation des Verkehrszeichens „Grünpfeil“ an den beiden mit Ampelanlagen versehenen Kreuzungen bzw. Einmündungen an der Hauptstraße vorschlägt, betrifft dies nur einen kleinen Teil der Gesamtaufgabe. Der „Grüne Pfeil“ ermöglicht es dem Verkehrsteilnehmer, trotz der generellen Ampelschaltung „rot“ an der Warteschlange vorbei flüssig nach rechts abzubiegen. Besser wäre aber eine eigene Rechtsabbiegerspur. Ansonsten blockiert nämlich das vor der Ampel stehende Fahrzeug, das geradeaus fahren will, allen Folgenden, die rechts abbiegen wollen, die Weiterfahrt. Rechtsabbiegerspuren anzulegen ist aber an beiden Ampelanlagen praktisch unmöglich, seit mit dem Rückbau der Hauptstraße diese auf eine den innerörtlichen Bedürfnissen entsprechende verengte Fahrbahn zurückgeführt wurde. Schon 2003 wurden die städtischen Gremien belehrt, dass die Anbringung eines „Grünpfeils“ an der Hauptstraße zur Abbiegung auf den Stierweg aus rechtlichen Gründen nicht zulässig ist: Denn wer sich auf der Linksabbiegespur von der Hauptstraße in den Stierweg befindet, erhält einen grünen Pfeil als Lichtsignal, der aus seiner Sicht keinen Gegenverkehr erwarten lässt. Der aber auch bei rotem Ampellicht und „Grünpfeil“ nach rechts in den Stierweg abbiegende Verkehrsteilnehmer wäre dann unerwarteter Gegenverkehr. An dieser verkehrsrechtlichen Beurteilung hat sich nichts geändert. Darüber hinaus wäre die Installation einer Verkehrsregelung durch den „Grünen Pfeil“ oder das Anlegen einer Rechtsabbiegerspur von Andernach kommend an der Einmündung des Stierwegs in die Hauptstraße geradezu kontraproduktiv. Sie würde das Gegenteil von dem bewirken, was erreicht werden soll. Es würde einfacher diesen Weg zu nehmen und daher würden noch mehr Verkehrsteilnehmer von Andernach kommend mit den Zielen Neuwied und Koblenz hier auffahren, anstatt die Auffahrt Weißenthurm Nord zu benutzen. So würden die Hauptstraße und vor allem der Stierweg noch höher belastet. Viele Verkehrsteilnehmer, die von Andernach kommend nach Neuwied wollen, benutzen z.T. unverständlicherweise nicht die viel einfacheren Wege über die Auffahrten Andernach Mitte oder Weißenthurm Nord / Andernach Süd. Teilweise liegt das wohl an der Macht der Gewohnheit, zum anderen aber auch an den Staus an der Ampelanlage an der Auffahrt Weißenthurm Nord, obwohl sich an der Ampelanlage Hauptstraße / Stierweg auch lange Staus bilden. Das Benutzen der genannten Auffahrten muss gefördert werden! Das fängt bei der Beschilderung an. Auf der alten B 9 von Andernach kommend müssen die Verkehrsschilder den Verkehr nach Neuwied, Koblenz, Mayen und Bonn über die Hafenstraße Andernach leiten und nicht über Weißenthurm. Außerdem steht in der Hafenstraße Andernach (K 47) Richtung Mayen kurz vor der Ausfahrt nach Weißenthurm ein Wegweiser, der die Fahrzeuge nach Neuwied durch Weißenthurm leitet, statt auf die wenige 100 Meter entfernte Auffahrt Weißenthurm Nord zu B 256 / B9, die mehrspurig nach Neuwied führt und viel einfacher und näher ist. Im Bereich der Auffahrt Weißenthurm Nord muss etwas geschehen! Das geht jedoch nur durch die zuständige Behörde. Die Anträge sind schon lange gestellt. Die gesamte Thematik ist komplex und schwierig. Aber die CDU Weißenthurm bleibt hartnäckig und kreativ und freut sich über jeden, der konstruktiv und sachlich mitdenkt.
Pressemitteilung der
CDU Weißenthurm
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