Schützenjahr des Bezirksverbandes Mittelrhein-Untermosel in Kettig eröffnet
Heimvorteil erfolgreich genutzt
St. Sebastianus Schützenbruderschaft Kettig erzielte hervorragendes Ergebnis
Kettig. Die Mannschaft der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Kettig siegte beim diesjährigen Heinrich-Hartmann-Gedächtnisschießen. Fünfzehn Mannschaften aus dem gesamten Bezirksverband Mittelrhein-Untermosel waren zu dem Wettbewerb angetreten. Ausrichter war in diesem Jahr die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Kettig. Schützenhauptmann Heinrich Hartmann aus Kärlich war der erste Bezirksbundesmeister des Bezirksverbandes bis zu seinem Tod im Jahr 1955. Das Heinrich-Hartmann-Gedächtnisschießen ist ein Wettbewerb für Mannschaften von je fünf Schützen. Jeder darf mit seinem Luftgewehr fünf Schuss auf eine zehn Meter entfernte Scheibe abgeben. Unter der fachmännischen Leitung von Klemens Welling, Jürgen Freimuth und Rene Doll wurden die Wettkämpfe durchgeführt. Die Kettiger Schützen nutzten den Heimvorteil, sowie die neue elektronische Anlage in der Besetzung Rene Doll, Karl Keierleber, Gerhard Zelter, Bernd König und Rainer Doll. Diese Schützen erzielten ein hervorragendes Ergebnis von 243 Ringen vor Mülheim (238 Ringe) und Bassenheim (234 Ringe). Bester Einzelschütze wurde Rene Doll mit 50 Ringen ebenfalls aus der siegreichen Mannschaft.
Die beiden Bezirksbundesmeister Achim Berens aus Vallendar, Charlotte Neuser aus St. Sebastian, sowie der amtierende Bezirkskönig Manfred Gerstacker aus Niederwerth überreichten den siegreichen Schützen die Erinnerungsorden. Auch der mit 78 Jahren älteste Teilnehmer Hans-Jürgen Lischke aus Lay wurde mit einem Erinnerungsorden ausgezeichnet.
