Grundschule Mülheim beteiligte sich am bundesweiten Vorlesetag
In die Welt der Fantasie entführt
Mülheim. „Plotzenhotz? - Hotzenplotz heiße ich!“ „Oh, Verzeihung, Herr Lotzenpotz.“ - Diese amüsante Szene aus dem Buch „Der Räuber Hotzenplotz“ kennen sicher viele. Auch die Kinder der Grundschule Mülheim schmunzelten und durften verschiedene Szenen vorspielen. Frau Grobys hatte es geschafft, die Kinder in ihren Bann zu ziehen. Gespannt lauschten sie, als sie weiter aus dem Buch von Ottfried Preußler vorlas. Wie bereits im vergangenen Jahr nahm die Grundschule Mülheim am bundesweiten Vorlesetag teil. Fünf Vorleser wurden zu diesem besonderen Ereignis eingeladen und lasen den Kindern aus ihren Büchern vor. Natürlich wurde für diese Aktion die gemütliche „Leseinsel“, die Bücherei der Grundschule, genutzt.
Ehrenamtliche Vorleser nehmen sich Zeit für die Fantasie
Der bundesweite Vorlesetag setzt ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor - zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Auch an ungewöhnlichen Vorleseorten finden Aktionen statt: im Aufzug, am Bahnhof, in einem Kaufhaus oder im Schwimmbad - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
In Mülheim nahmen sich die ehrenamtlichen Vorleser Frau Boettiger, Frau Weiskopf, Frau Grobys, Frau Waschke und Herr Hennrichs Zeit, um den Kindern spannende Geschichten vorzulesen.
Herr Hennrichs zeigt zum besseren Verständnis ein Bild zum Buch „Der Meisterdieb, Ein Krimi aus dem Mittelalter“.
