Allgemeine Berichte | 11.10.2015, 09:14 Uhr

Arbeitskreis Heimatkunde Kettig

In zwei Stunden zwei Millionen Jahre zurück gereist

Einen Ausflug ins Römisch-Germanische Zentralmuseum in Monrepos unternahm der Arbeitskreis Heimatkunde Kettig. privat
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Kettig. Beim Besuch im Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Monrepos, wurden die interessierten Heimatfreunde aus Kettig innerhalb weniger Stunden auf eine Zeitreise von vor fast zwei Millionen Jahren entführt von der jungen Archäologin (in Ausbildung) Lisa Schunk.

Von der Entdeckung des Feuers

Lisa Schunk konnte den Besuchern eindrucksvoll an verschiedenen Ausstellungsstücken und zum Teil Original Fundsachen demonstrieren, wie sich im Laufe der Jahr Millionen die Menschen entwickelten. Von den Anfängen im heutigen Afrika, die ersten Jäger und das erste Rudelverhalten bei unseren Vorfahren, bis hin zur Verbreitung über Asien und Europa, der Entdeckung des Feuers vor ca, 1,7 Millionen Jahren, und den Anfängen sozialen Verhaltens hatte Lisa Schunk viel zu berichten. Die bei uns berühmtesten Vorfahren sind die Neandertaler, die vor rund 30-Tausend Jahren aus heute noch ungeklärter Ursache ausstarben. Viele gefundene Ausstellungsstücke aus der Urzeit konnten bewundert werden wie zum Beispiel der Faustkeil der eines der ersten Werkzeuge der Urmenschen war und viele Verwendungen hatte. Lisa Schunk erklärte, wie sich die Menschen damals ernährten, und dass sie "ganz unten" auf der Nahrungskette standen. Erst ein paar Tausend Jahre später, als die ersten Waffen zur Jagd erzeugt wurden, änderte sich auch das soziale Verhalten des Urmenschen.

Ackerbau und Viehzucht

Nach dem Ende der letzten Eiszeit begannen die Menschen mit Ackerbau und Viehzucht und wurden immer häufiger sesshaft. An einer Karte konnte Lisa Schunk den Besuchern von der anderen Rheinseite die Fundorte verschiedener Museumsstücke zeigen wie zum Beispiel in Niederbieber, Urbar, Andernach und Kettig. Am Schluss bedankte sich Herbert Korb im Namen der Kettiger Heimatfreunde für die sehr interessante Führung bei Lisa Schunk.

Einen Ausflug ins Römisch-Germanische Zentralmuseum in Monrepos unternahm der Arbeitskreis Heimatkunde Kettig. Foto: privat

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