Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weißenthurm
Kein schöner Start
Gleich dreimal musste die Feuerwehr in der Neujahrsnacht ausrücken
Weißenthurm. Zum ersten Einsatz wurde die Feuerwehr Mülheim-Kärlich um 2.44 Uhr zu einer Brandmeldung in eine Großdisco im Gewerbegebiet ausrücken. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Druckknopfmelder böswillig aktiviert wurde. Solche Einsätze werden beim Ermitteln des Verursachers für diesen kostenpflicht.
Dafür rückten 19 Mann mit insgesamt vier Fahrzeugen aus.
Die Feuerwehr Kaltenengers kümmerte sich um die Absicherung und Beseitigung einer Ölspur im Bereich der Hauptstraße/Rübenacher Straße. Die Alarmierung dafür erfolgte um 2.58 Uhr.
Um 5.58 Uhr musste die Feuerwehr Weißenthurm in der Schillerstraße tätig werden. Dort wurden von einem aufmerksamen Hausbewohner Alarmsignale von Heimrauchmeldern wahrgenommen. Ein in der verrauchten Wohnung schlafender, stark alkoholisierter Mieter wurde von der Feuerwehr geweckt. Auf dem eingeschalteten Elektroherd hatten sich dort abgelegte Kleidungsstücke entzündet und zur Verrauchung geführt. Das Brandgut wurde entsorgt und die Wohnung zur Entrauchung belüftet.
Jedoch war der Mieter so „benebelt“, dass es ihm auch im Verlaufe des Einsatzes leider nicht bewusst wurde, dass er ohne Meldung und Eingreifen der Feuerwehr durch die giftigen Rauchgase erstickt wäre. Zum Dank für die Einsatzkräfte, die ihm quasi das Leben gerettet hatten, wurde der Mieter extrem aggressiv. Das motiviert besonders, wenn Feuerwehrkräfte ehrenamtlich tätig sind, auf das Feiern verzichten, um einsatzbereit die Sicherheit der Mitbürger zu gewährleisten und von diesen noch attackiert werden.
Zum Einsatz, der um 6.30 Uhr beendet war, rückten 15 Mann mit drei Fahrzeugen aus.
Pressemitteilung
der Feuerwehr Weißenthurm
