Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern verzeichnen für die neue Saison einen weiteren Zugang von der HSG Blomberg/Lippe
Kim Berndt soll die Fäden ziehen
Spielintelligenz der 23-Jährigen kann den Frauenhandball-Bundesligisten weiter nach vorn bringen
Koblenz/Weibern. Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern haben einen weiteren Neuzugang unter Dach und Fach gebracht und sich eine Spielerin mit mehrjähriger Bundesligaerfahrung an Land gezogen. Mit Kim Berndt wechselt dabei eine weitere Akteurin vom Bundesligakonkurrenten HSG Blomberg/Lippe in das Rheinland, nachdem vor Saisonbeginn bereits die gebürtige Daunerin Caroline Thomas aus dem Lipperland in ihre Heimatregion zurückkehrte und auch die Isländerin Hildur Thorgeirsdóttir seinerzeit den Weg nach Koblenz fand.
Klassische Spielmacherin
Beide können sich nun darauf freuen, mit Kim Berndt eine Teamkameradin zu bekommen, die als klassische Spielmacherin gilt und nicht nur Thomas am Kreis und Thorgeirsdóttir auf Rückraum-Rechts in Szene setzen soll. Die aus einer echten Handballerfamilie stammende Berndt (Mutter Andrea war gar die erste Trainerin von DHB-Nationalspieler Christian Schwarzer, Tante Sigrid selbst DHB-Nationalspielerin) verfügt trotz ihrer gerade einmal 23 Jahre über eine große Portion Bundesligaerfahrung. Bedingt auch dadurch, dass sie bereits im zarten Alter von 16 Jahren aus Lüneburg in das vorbildliche Blomberger Handball-Jugendinternat wechselte. VL-Trainer Christoph Barthel sagt über seinen künftigen Neuzugang: „Sie verfügt über eine gehörige Portion Spielintelligenz und agiert sehr mannschaftsdienlich. Ich bin mir sicher, dass sie sehr gut in unser Team passen wird.“ Auch VL-Geschäftsführer Manfred Sattler äußert sich über Berndt und den aktuellen Stand der Planung für die kommende Saison zufrieden. „Das Gros der Mannschaft wird zusammenbleiben. Zudem verstärken wir uns punktuell. Einen ganz großen Umbruch müssen wir diesmal nicht vollziehen, aber die Fans der Vulkan-Ladies können sich auf einige Neuzugänge und Verstärkungen freuen.“ Darunter nun Kim Berndt, die bereits seit vier Jahren im Blomberger Bundesligakader steht und nun nach acht Jahren bei der HSG eigenem Bekunden nach eine neue Herausforderung sucht. Die Lehramtsstudentin mit den Studienfächern Mathematik und Sport freut sich bereits auf ihre neue Aufgabe.
Dass sie in Koblenz auf zwei ehemalige Mitspielerinnen trifft, war kein entscheidender Faktor für sie, den Schritt ans Deutsche Eck zu machen. „Ich freue mich wirklich, dass ich nächstes Jahr mit Caro und Hildur zusammenspielen darf. Die Entscheidung für Koblenz hing aber nicht davon ab. Koblenz gibt mir die Möglichkeit, das letzte Jahr meines Studiums gut mit Erstligahandball zu verbinden. Außerdem war es nach acht Jahren in Blomberg langsam Zeit für Veränderungen und dafür, mich neuen Herausforderungen zu stellen“ erklärt Kim Berndt. „Dass ich mit Caro drei und Hildur zwei Jahre zusammengespielt habe, ist sicherlich kein Nachteil. Ob es aber ein Vorteil auf dem Feld ist, weiß ich nicht. Ich freue mich einfach auf das ganze Team und hoffe, dass wir es in der Vorbereitung schaffen, eine gut funktionierende Einheit zu werden. Dabei ist es unwichtig. wie lange ich die beiden schon kenne, sondern viel wichtiger ist es, die anderen kennenzulernen.“
Intensive Ausbildung
Gern erinnert sich die Spielmacherin auch an ihre Zeit bei der HSG Blomberg/Lippe. „Ich denke, dass die Ausbildung zwar intensiv war, aber nicht intensiver als anderswo. Es gehört nun mal viel Training dazu, um Leistungssport betreiben zu wollen. Blomberg hat aber eine wirklich gute Jugendförderung, durch die ich die Doppelbelastung von Schule und intensivem Training wirklich gut bewältigen konnte. Es hat mir dabei gut getan, früh am Bundesligatraining teilnehmen zu können und in zwei Mannschaften spielen zu dürfen. So konnte ich stets viel Spielpraxis sammeln, was vor allem für den Sprung in die erste Mannschaft von Vorteil war.“
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
VR Bank RheinAhrEifel eG unterstützt traditionsreichen Linzer Klapperlauf seit über 40 Jahren
Gelebte Tradition und Gemeinschaft - Klapperlauf in Linz
Linz. Der Klapperlauf in Linz am Rhein ist weit mehr als ein Brauch – er ist gelebte Tradition, Gemeinschaft und ein eindrucksvolles Zeichen regionaler Verbundenheit. Die VR Bank RheinAhrEifel eG begleitet dieses besondere Ereignis bereits seit über 40 Jahren als verlässlicher Partner und Förderer.
Weiterlesen
Rheinbrohl. In den letzten Wochen war der TV Rheinbrohl gleich zweimal Gastgeber großer Turnveranstaltungen. Am 1. März fand in der Rheinbrohler Turnhalle die Kreismeisterschaft statt, bei der rund 75 Turnerinnen aus vier Vereinen ihr Können zeigten. Der TV Rheinbrohl ging mit 17 Turnerinnen an den Start. 10 von ihnen konnten sich mit starken Leistungen für die nächste Wettkampfebene qualifizieren.
Weiterlesen
Kartage 2026 des Teams „Spirit of St. Suitbert“ aus Rheinbrohl
„Und führe zusammen, was getrennt scheint!“
Rheinbrohl. Einer schönen Tradition folgend, machten sich auch in diesem Jahr wieder 20 Kinder, Jugendliche und jung Gebliebene der Pfarrei Hl. Katharina Kasper Am unteren Mittelrhein auf den Weg, um die Kartage gemeinsam im Haus Sonnenau in Vallendar zu verbringen.
Weiterlesen
