SPD Kettig stimmt gegen Kolumbarium
Kosten für weitere Urnenwand wären geringer
Kettig. In seiner Sitzung am 10. Dezember 2015 hat der Gemeinderat Kettig mehrheitlich den Beschluss gefasst, in der alten Friedhofskapelle ein Kolumbarium einzurichten, in dem Urnen aufbewahrt werden. Insgesamt sollen 55 Urnenplätze entstehen.
Begründet werden diese Maßnahmen durch die Verwaltung damit, dass eine Dringlichkeit hierfür bestehe, da in der vorhanden Urnenwand nur noch vier freie Plätze zur Verfügung stehen und kein Platz für eine weitere Urnenwand auf dem Friedhofsgelände vorhanden sei. Außerdem könne bei dieser Gelegenheit die alte Kapelle saniert werden.
Einige Mitglieder der SPD-Fraktion haben diesen Vorschlag abgelehnt. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die Kosten für die Sanierung der Kapelle und die Schaffung von 55 Urnenplätzen wurden auf 77.300 Euro geschätzt. Hinzugerechnet werden die Kosten für eine Doppelgarage, die notwendig wird, um die bisher in der alten Kapelle untergebrachten Gerätschaften aufzunehmen. Die Kosten hierfür werden mit circa 15.000 Euro beziffert. Damit erhöhen sich die Kosten für die Maßnahme auf 92.300 Euro.
Nicht nachvollziehen konnten die SPD-Mitglieder, warum auf dem Friedhofsgelände kein Platz für eine weitere Urnenwand vorhanden sein soll. Im gesamten hinteren Bereich des Friedhofes ist hierfür ausreichend Platz vorhanden. Hier entfällt auch das Argument, dass am bisherigen Standort der Urnenwand kein würdevolles Trauen möglich sei. Die Tatsache, dass diese Urnenwand bis auf vier Kammern belegt ist, zeigt, dass die Angehörigen diese bei der Wahl des Bestattungsplatzes trotz verschiedener angebotener Bestattungsmöglichkeiten akzeptiert haben.
Die Kosten für eine weitere Urnenwand wären auch wesentlich günstiger - Geld, dass bei einem knappen Haushalt besser anderweitig hätte investiert werden können. Dem hat die SPD mehrheitlich nicht zugestimmt.
Pressemitteilung
SPD Kettig
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