Podestrang für Mülheim-Kärlicher "Youngtimer" Harald Thönnes
Mehr als 20 Jahre Motorsport
Mülheim-Kärlich. Er ist einer der erfolgreichsten Langstreckenpiloten in der Geschichte der VLN Langstreckenmeisterschaft, die auf der verkürzten Grand Prix Strecke und der legendären Nordschleife des Nürburgrings stattfindet. Sein Name: Harald Thönnes aus Mülheim-Kärlich, der sage und schreibe 56 Klassensiege in der bedeutendsten Breitensportrennserie der Welt gewonnen hat. Für das Team Fleper Motorsport ,beheimatet im sauerländischen Lennestadt, fuhr Thönnes mit seinem Teamkollegen Marcel Hoppe in der Saison 2012 sieben Klassensiege heraus und ließen Ihren Tourenwagen auf dem über 24 km langen Asphaltband der Nürburgring Nordschleife fliegen.
Am Ende der Saison waren sie in der Gesamtwertung der VLN Langstreckenmeisterschaft auch ganz vorne zu finden.
In diesem Jahr ist der schnelle Mann, der auch in anderen Rennserien große Erfolge erzielte und somit viel Motorsporterfahrung hat, in der „Youngtimer Trophy“ am Start. Diese Serie widmet sich in zwei großen Gruppen den Renntourenwagen der vergangenen Tage. Sie gehört zu den teilnehmerstärksten Rennserien Europas. Zehn Veranstaltungen in vier Ländern wurden in diesem Jahr unter die breiten Walzen genommen. Höhepunkt ist das 24-Stunden-Klassikrennen im Rahmen des Internationalen 24-Stunden-Rennens auf der Nürburgringnordschleife, bei dem für drei Stunden wieder Rennsportgeschichte lebendig wird. Der traditionelle Auftakt findet in jedem Jahr im badischen Motodrom Hockenheim statt und Harald Thönnes zeigte gleich seine fahrerische Klasse und fuhr mit dem grünen Suzuki Swift GTI auf die vorderen Ränge. Das Auto ist in der Klasse 50 unterwegs, die bis 1300 ccm Hubraum ausgeschrieben ist und die Fahrzeuge der Baujahre von 1982 bis 1988 entsprechen. Das Rennen in der Youngtimergruppe 1 wurde auf der 5,137 km langen Grand Prix Strecke gestartet und ging über die Distanz von einer Stunde Renndauer. Mit seinem Teamkollegen Jens Rarbach aus Overath kämpfte sich der Mülheim Kärlicher Meter um Meter nach vorne. Und Thönnes, der den zweiten Turn fuhr, kam am Ende auf den zweiten Platz in der Klasse und einem sehr guten 15. Gesamtrang des doch sehr imposanten Rennwagenfeldes. „Unser Rennen war sehr gut .Wir haben bis zur letzten Runde und letzten Kurve gekämpft. Am Schluss hat uns eine halbe Sekunde auf den Sieg gefehlt. Ich hoffe, dass ich beim Finale auf der Nordschleife am 20. Oktober wieder als Sieger abgewinkt werde.“ „Eigentlich sind wir ja mit dem 300 PS starken Porsche 944 Turbo dieses Jahr in der Youngtimerserie am Start. Die Ergebnisse waren anfangs derSaison noch nicht so berauschend, doch jetzt können wir um den Sieg mitfighten", so Thönnes. VomPorsche wechselte er in der laufenden Saison auf den Suzuki Swift und prompt kam der erste Sieg im belgischen Zolder dabei heraus. „Zum Abschluss wollen wir den vielen Fans entlang der Nordschleife am 20. Oktober zeigen, was wir mit dem Auto können und zum Sieg fahren.“ Und auch im nächsten Jahr will der schnelle Mann unter die Youngtimermeute und dort um Siege fahren.
