Handball-Rheinlandliga Herren SV Urmitz - HSG Kastellaun/Simmern 23:21 (11:9)
Mit großem Kampfgeist zum Erfolg
Urmitz. Der SV Urmitz gab seinem Gegner aus dem Hunsrück knapp, aber durchaus verdient das Nachsehen. Dennoch ist spielerisch eine Steigerung notwendig, um auch die kommende Begegnung gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler am Sonntag, 9. Dezember um 17 Uhr in der Peter-Häring-Halle siegreich zu gestalten. Die Partie gegen den Tabellenletzten mit seinen vier Pluspunkten schien zu Beginn eine klare Sache für die Heimmannschaft zu werden. Trotz zahlreicher vergebener Torchancen hatten die Gastgeber bis zur 23. Minute mit 10:5 einen deutlichen Vorsprung erspielt, der sich dann aber sehr schnell verringerte. Trotz aller vorangegangenen Verletzungen von Dominik Reimer, Dominik Gauß, Dennis Eitelbach, Sebastian Mohr und Eike Höfer, der aufgrund einer nicht auskurierten Grippe außer bei Siebenmeter-Würfen nicht zum Einsatz kam, waren die Rückraum-Spieler Gauß und Reimer, deren Verletzungen noch nicht vollständig auskuriert waren, wieder dabei. Trainer Marcel Trinks hatte plötzlich auf einzelnen Positionen gleich mehrere Varianten zur Verfügung, da auch die A-Jugendspieler Markus Häring, Daniel Nauroth und Kalani Schmidt zum Kader gehörten. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam es zum 11:9 für den SVU.
In der zweiten Halbzeit warf der Jugendspieler Kalani Schmidt zum 12:9 ein und wenig später gelang Daniel Etchemendy mit einem Siebenmeter die 13:10-Führung. Es gelang der HSG, die Gastgeber vor allem in 1:1-Situationen zu bezwingen. Durch zwei Treffer von Dominik Gauß und weiteren Treffern von Dominik Reimer und Markus Häring konnte der SVU seinen Vorsprung erweitern. Doch es folgten hektische und daher wenig erfolgreiche Torwürfe. Zwar blieb die Führung weiterhin bei den Gastgebern, doch in der 44. Minute kam es zum Ausgleich für die HSG. Trotz widersprüchlicher Schiedsrichterentscheidungen machte Markus Kuhn ein wichtiges Tor in der 56. Minute und schließlich stellte Dominik Gauß mit einem 23:21 dann den endgültigen Sieg sicher.
Durch diesen Erfolg können die Spieler des SV Urmitz mit nunmehr acht Punkten „bei einem weiteren Sieg gegen Gösenroth die Tür zum Mittelfeld weit aufstoßen“, so Marcel Trinks.
Es spielten: Thorsten Perne, Sebastian Mohr, Daniel Dankowski, Frank Hoffend, Dominik Reimer (6), Eike Höfer (3 Siebenmeter), Daniel Nauroth (1), Oliver Ihrlich, Markus Kuhn (4), Dominik Gauß (4), Christian Offermann, Markus Häring, Kalani Schmidt (1), Daniel Etchemendy (4).
