Lokalsport | 24.01.2013

Handball-Rheinlandliga Männer

Nach dramatischen Schlussminuten Unentschieden erkämpft

SV Urmitz – HSV Rhein-Nette 25:25 (12:10)

Nach anfänglich schwachem Spiel steigerten sich beiden Kontrahenten vom Rhein (Urmitz in blauen Trikots) und erreichten noch ein verdientes Unentschieden. Privat

Urmitz. Wie Marcel Trinks, der Urmitzer Coach bereits im Vorfeld erläuterte, seien der HSV und der SVU von ihrer Spielstärke her als nahezu gleichwertig zu betrachten. Insofern würde wahrscheinlich das kämpferische Moment zugunsten der einen oder anderen Mannschaft den Ausschlag geben. Allerdings war in den ersten Minuten dieses Lokalderbys davon kaum etwas erkennbar. Eher gelangweilt und ohne Biss bewegten sich die Handballer beider Mannschaften durch die Halle und die wenigen Treffer wurden eher durch Einzelaktionen erzielt als durch spielerischen Elan. 3:1 und mit 5:2 führten die Gastgeber, die zwar mit Eike Höfer, Markus Kuhn und Dominik Gauß antraten, die jedoch waren aufgrund vorangegangener Verletzungen offenkundig noch nicht richtig fit. Dies wiederum wussten die Spieler um Heiko Richter, Jörn Kobusch und Achim Brenner zu nutzen und egalisierten mit dem 5:5 den bisherigen Vorsprung der Gastgeber und gingen sogar mit 6:5 in Führung. Doch nicht zuletzt Dominik Gauß, Dennis Eitelbach und Christian Offermann waren in den folgenden Minuten konzentriert bei der Sache und brachten ihr Team bis zur 24. Minute wieder mit 10:8 und dann vor dem Halbzeitpfiff, als Daniel Etechemendy seinen einzigen Treffer landen konnte, mit 12:10 in Führung, was auch das Halbzeitergebnis bedeutete. Marcel Trinks schien vom Ablauf der Begegnung nicht unbedingt angetan zu sein. Auch er musste bestätigen, dass die ersten 30 Minuten zu wenig kämpferischen Einsatz gebracht haben und somit ein besseres Ergebnis verpasst wurde. Die zweite Halbzeit sollte dann intensiver geführt, kämpferisch eindrucksvoller und auch spielerisch besser werden. Nach einer 15:13-Führung des SVU kamen die Gäste nicht nur zum 15:15, sondern auch zum 17:16 und in der 18. Minute führten sie sogar mit 20:17 und 21:18. „Als wir dann in der 20. Minute mit 22:19 vorne lagen, da habe ich schon gehofft, dass wir den Sieg schaffen könnten“, gab Thomas Heiden zu erkennen, der seine Mannschaft mächtig anheizte, als sie noch in der 50. Minute mit 23:21 führte. Doch vom Publikum mächtig angefeuert und von einigen guten Paraden von Sebastian Mohr motiviert, holten die Gastgeber wieder auf, wobei ihnen trotz einiger Nachlässigkeiten tatsächlich in der 56. Minute der Ausgleich zum 23:23 gelang. Doch die sich bereits zu diesem Zeitpunkt angedeutete Dramatik wurde fortgesetzt. 24:24 in der 58. Minute und das 25:24 für Rhein-Nette. Sekunden später gelang dem 18-jährigen Markus Häring noch der Ausgleich für Urmitz, wobei ihm beinahe sogar noch der Siegestreffer gelungen wäre. Thomas Heiden wollte nach Spielschluss nicht verstehen, dass seine Mannschaft den greifbar nahen Sieg noch aus den Händen gegeben hat. „Wenn wir heute gewonnen hätten, wären wir an Urmitz dran gewesen und so müssen wir weiter im letzten Tabellendrittel unser Glück versuchen“, erklärte der HSV-Trainer. „Natürlich waren einige Dinge nicht in Ordnung, doch die Aufholjagd in den letzten Minuten war wirklich sagenhaft und hierfür zolle ich meinen Leuten absoluten Respekt. Da Eike Höfer und Markus Kuhn nicht ganz fit waren, musste Dennis Eitelbach die Spielmacher-Funktion in der Mitte ausfüllen, was er wirklich gut gemacht hat. Der kämpferische Einsatz zum Ende der Partie meiner Spieler hat mir gut gefallen und deswegen ist dieses Unentschieden absolut gerecht“, freute sich Trinks über den einen Punkt gegen den Lokalrivalen.

Für den SVU spielten:

Sebastian Mohr und Sascha Ley (TW), Dominik Reimer, Oliver Ihrlich (1), Markus Kuhn (4), Dominik Gauß (4), Dennis Eitelbach (5), Christian Offermann (4/2), Markus Häring (2), Daniel Nauroth, Daniel Etchemendy (1), Eike Höfer (4) und Carsten Wolf.

Nach anfänglich schwachem Spiel steigerten sich beiden Kontrahenten vom Rhein (Urmitz in blauen Trikots) und erreichten noch ein verdientes Unentschieden.Foto: Privat

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