Lesung in der Förderstätte Kettig
Peter Moskopp liest aus seinem Buch „Jabulani“
Kettig. Die Cafeteria der Förder- und Wohnstätte war sehr gut gefüllt, denn Bürgermeister Peter Moskopp gab eine Vorlesung aus seinem Buch „Jabulani - Die große Reise nach Afrika“. Geschäftsführer Dr. Alfred Marmann begrüßte hatten sich fast einhundert Kinder der Grundschule aus Kettig, dazu noch zahlreiche Bewohner, Lehrer und Betreuer der Wohnstätte versammelt, um den Worten ihres Bürgermeisters zu lauschen. Verfasst wurde das Buch von der Mendiger Kinderbuchautorin Rita Mintgen nach Erzählungen von Peter Moskopp. Nach einer afrikanischen Begrüßung ging es direkt ans Lesen. Die großen Ferien in Deutschland beginnen und die Kinder Maja und Ben reisen mit der ganzen Familie zum ersten Mal nach Afrika. Die Aufregung ist groß, am Flugplatz und auf dem Flug selbst. In Afrika angekommen, geht es weiter auf eine lange Autofahrt und die Kinder sind sehr aufgeregt. Alles ist in Afrika so anders als zu Hause. Doch sie werden sehr herzlich begrüßt und schnell freundlich aufgenommen. Die Familie ist in Südafrika, in Jabulani, einer Missionsstation in Mariannhill. Peter Moskopp zeigte zwischendurch auch immer wieder Fotos, die er selbst aus Afrika mitgebracht hatte, und gab eingehende Erläuterungen. Die Kinder in der Cafeteria staunten nicht schlecht dabei, denn alles schien selbst auf den Bildern so ganz anders als hier in Deutschland. Frauen verkaufen auf ausgebreiteten Decken direkt am Straßenrand Süßigkeiten und Kinder werden in überfüllten Kleinbussen zur Schule gebracht. An verschiedenen Wirkungsstätten bekommen die Frauen die Möglichkeit, Dochte für Kerzen zu fertigen, um so ein wenig Geld zu bekommen. Peter Moskopp zeigte auch, wie in diesem fremden Land gekocht wird - und das ist mit unserer Art zu kochen nicht zu vergleichen. Autos, Handys oder einen PC sucht man auch vergeblich, und daher freuen sich die Kinder immer, wenn Moskopp in Afrika ankommt und Spielzeug für sie dabei hat.
Alles in allem war es ein schöner Einblick in eine andere Welt und eine Vorlesung, die zum Nachdenken anregte. Und ein schönes Miteinander zwischen den Grundschülern und den Menschen mit und ohne Behinderung an diesem tollen Vormittag in Kettig. Das Buch kann erworben werden, zwei Euro gehen dabei als Spende auf das Hilfskonto „Jabulani“. Und dieses ehrenamtliche Engagement hat sich Peter Moskopp mit diesem Buch vorgenommen - es ist ein gutes Gefühl, dort helfen zu können.
Fast einhundert Kinder der Grundschule in Kettig, dazu Betreuer, Menschen mit und ohne Behinderung und Lehrer waren zur Vorlesung gekommen.
