Benefizkonzert in der Förder- und Wohnstätte Kettig
Querbeet – ein Konzert der guten Laune
Auf Einladung des Fördervereins sorgte der Chor aus Weißenthurm für gute Laune
Kettig. Im Treffpunkt Cafeteria der Förder- und Wohnstätte in Kettig gab es kürzlich viele lachende Gesichter. Chorleiterin Brigitte Thilmann-Hilger aus Weißenthurm und ihr gut besetzter Chor waren auf Einladung des Fördervereins zu einem Benefizkonzert angetreten. Der Arbeitstitel „Querbeet“ war geschickt gewählt, denn die Sängerinnen und Sänger konnten zur Freude der Zuhörer ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Brigitte Thilmann-Hilger führte vom Klavier aus Regie, dirigierte neben dem gesamten Chor wechselnde Arrangements auf die Bühne. Nachdem der Gesamtchor mit „Traumland der Fantasie“ den Reigen der Melodien stimmgewaltig eröffnete, gab es Soli unter anderem von Andreas Burbach, der mit „Non ti scordar di me“ italienisches Liedgut zu Gehör brachte.
Gekonnt rundete Alessa Kaufmann an der Querflöte die Klangfülle ab, so bei der Musicaleinlage „Memory“. Mit diesem Stück wurden die Katzen von Brigitte Thilmann-Hilger auf die Bühne gelockt. Dabei handelte es sich um die „Thilis“, Lorena und Silas Schmehl, Celine Ölcer, Katharina und Julian Ring, Elias Höfer, Maria Schmorleiz - alles Kinder aus Kettig, bunt als Katzen geschminkt. Die Kinder spielten ihre Katzenrollen selbstbewusst und sehr unterhaltsam, brachten das Publikum immer wieder zum Lachen und wurden mit einem lang anhaltenden Beifall von der Bühne entlassen.
Der Gesamtchor zeigte in der Folge sein großes Können mit viel schauspielerischem Potenzial, etwa mit einem Querschnitt durch die Csardasfürstin oder auch dem Phantom der Oper. Die Zuschauer forderten sich von den Künstlern zum Abschluss eine Zugabe ein, die dem Leitspruch von Brigitte Thilmann-Hilger gerecht wurde: „Musik ist die Melodie des Lebens.“ Peter Moskopp, Bürgermeister von Kettig und Vorsitzender des Fördervereins der Facheinrichtung für schwerstmehrfach Behinderte, zeigte sich beim begeisternden Chor und seiner engagierten Leiterin erkenntlich. Der Geschäftsführer, Dr. Alfred Marmann, schloss sich an, indem er als kleines Zeichen der Wertschätzung jeweils eine Kerze der hauseigenen Werkstattproduktion an die Sängerinnen und Sänger übergab. Er zeigte sich bei allen Gästen, Sängern und Helfern für den gelungenen Vormittag erkenntlich. Im Anschluss an das Konzert blieben die Anwesenden noch zu einem gemütlichen Mittagsimbiss zusammen, der bei Kaffee und Kuchen ausklang. Der Erlös der Benefizmatinee geht an den Förderverein, der die Mittel zu 100 Prozent für besondere Bedarfe und Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner der Förder- und Wohnstätte verwendet.
Viel gute Laune herrschte bei den Gästen.
