Wärmeinseln bei Stromausfall
SPD begrüßt Planungen in Mülheim-Kärlich
aus Mülheim-Kärlich
Mülheim-Kärlich. Die SPD-Fraktion im Stadtrat begrüßt Ausführungen der Verwaltung in der Ratssitzung vom 2.4. zur Einrichtung von Wärmeinseln im Falle eines länger andauernden Stromausfalls. Eine Publikation der VG wies hierzu drei Hallen aus. Die Stadt hat auf Anfrage der SPD wichtige Abläufe konkretisiert.
Nach den dargestellten Planungen soll im Blackout-Fall kurzfristig eine Mülheim-Kärlicher Halle als zentrale Wärmeinsel festgelegt und aktiviert werden – drei Hallen seien hierfür prinzipiell geeignet. Die Stromversorgung erfolgt über einen Generator der VG. Die Freiwillige Feuerwehr liefert diesen an und speist an der Halle ein. Parallel treten sowohl auf VG- als auch Stadtebene Stäbe zusammen. Intern ist eine Meldekette abgestimmt. Aufgabe des städtischen Verwaltungsstabes sind dann insbesondere Einrichtung und Betrieb der Wärmeinsel, zum Beispiel mit Hilfe von Personal des Betriebshofes. Kurzfristig wird geöffnet und geeignetes Halleninventar, vor allem Tische und Stühle, aufgebaut. Ob und inwiefern Aspekte rund um die Betreuung von Betroffenen oder Kommunikationsmöglichkeiten aufgegriffen würden, blieb allerdings offen – man wolle dies lageabhängig entscheiden.
Jan Badinsky, SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, zieht Fazit: „Wir sind froh, dass der Bürgermeister unsere Anfrage genutzt hat, um Abläufe glatt zu ziehen. In Grundzügen zeichnet sich ein Plan ab. Verbesserungsmöglichkeiten bestehen noch rund um die Themen Betreuung und Kommunikation. Aber ich habe Zuversicht, dass dies beispielsweise in Kooperation mit einer Hilfsorganisation oder mit geeigneten Vereinen geleistet werden kann. In jedem Fall rate ich der Verwaltung, den grundlegenden Ablauf schriftlich festzuhalten.“
