Möhnenverein „Scheene Kenne“e.V. Bassenheim
„Scheene Kenne“ läuten mit Fackelzug und buntem Abend die 5. Jahreszeit ein
Bassenheim. Der Möhnenverein „Scheene Kenne“e.V. Bassenheim hatte zum Fackelzug mit anschließendem bunten Abend ins Foyer der Karmelenberghalle eingeladen. Sehr viele Möhnen waren der Einladung gefolgt und konnten sich, nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende Elsbeth Müller, an einem reichlich bestückten Buffet mit Kaffee, Kuchen, Schnittchen und diversen Getränken laben. Bis zum Abmarsch der Fackelzugteilnehmer war der Verzehr für die Mitglieder kostenfrei. Nach Rückkehr der „Umzügler“, wurde aus voller Kehle das Martinslied gesungen und St. Martin, alias Christa Krechel, betrat würdevoll die Szene. Nach einer kurzen, im Dialekt gehaltenen humorigen Begrüßung, wurde jedem Mitglied ein kleines Präsent überreicht, welches freudig entgegen genommen wurde. Um auch alle anwesenden Gäste gut zu unterhalten, hatte der Vorstand für ein kleines, aber feines Programm gesorgt. So traten Elsbeth Müller und Petra Kaltenborn in einem Sketch als Bauer und Knecht auf, in dem sich der stotternde Knecht Petra über den Stress mit den Hühnern ausließ. Wie es aber ist, wenn man einen Hund mit Namen Sex hat, konnte Renate Israel anschaulich berichten und wurde dafür mit frenetischem Applaus bedacht. „Wenn einer eine Reise tut …“ , mit diesem Vortrag hatte Winfried Zils, der es sich nicht nehmen lässt, bei uns seit Jahren zu agieren, voll ins Schwarze getroffen. Auch für musikalische Unterhaltung war gesorgt, und zur Musik von Werner Zils konnte jeder das Tanzbein schwingen. Eine Hitparade darf bei solch einem Fest nicht fehlen. Diese wurde in einer phantastischen Form von den Urmitzer Möhnen präsentiert, die mit ihrem Möhnerich samt Gefolge anwesend waren. Auch die Mülheimer Möhnen gehörten an diesem Abend zu unseren Gästen. Dass es auch einem Bischof manchmal etwas zu warm wird, und er ohne Badehose in einen See steigt , wusste Vortragskünstlerin Renate Israel vortrefflich zu schildern. Mit Computerproblemen der besonderen Art hatten Petra Kaltenborn, von der Computer-Hotline und Conny Frensch , als Computeranfängerin, schwer zu schaffen. Die ständigen Missverständnisse zwischen Computer-Hotline und Computeranfängerin trieben den Zuhörern die Lachtränen in die Augen. Bis spät in die Nacht wurde bei bester Stimmung noch gefeiert. Es war ein echt toller Abend, der uns noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
Das „Hitparaden-Team“ der Urmitzer Möhnen vor ihrem Auftritt..
