AWO-Ortsverein Urmitz-Rhein
Schiffstour mit Ortsvereinen der Rheindörfer und Gästen
Urmitz-Rhein. Nach dreimaligem Verschieben der Schiffstour der Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Urmitz-Rhein e.V. war dann endlich ein Termin zur Vorbereitung und Durchführung gefunden, doch dieser wäre auch noch ins Wasser gefallen und dafür wäre der Zweite Weltkrieg Auslöser gewesen. Warum? 70 Jahre nach dessen Ende findet man in Deutschland immer noch Bomben als Blindgänger aus dieser Zeit. Bis zwei Tage vorher war offiziell noch nicht bekannt, ob die Wasserstraße bei Kesselheim für den Schiffsverkehr bis nach Entschärfung der Bombe in Weitersburg gesperrt sein würde. Da war schon eine gewisse Spannung beim Organisator vorhanden. Davor waren die Gründe der Verschiebung die Fußballweltmeisterschaft und der Rheinland-Pfalz-Tag.
Mittlerweile hat sich der Programmpunkt auf mehrere AWO-Ortsvereine und nicht nur die der Rheindörfer ausgedehnt. Ortsvereine aus dem AWO-Kreisverband Koblenz zeigen Interesse an dieser Tour, diesmal der Ortsverein Güls, der sich daran beteiligte. Auch internationale Gäste, welche den Urmitzer Wohnmobilplatz belegen, stellten Anfragen zur Teilnahme. Urmitz ist eben gastfreundlich und nimmt diese Gäste mit und das nicht nur in diesem Jahr.
Zu allen Gästen hat der Organisator dieser Veranstaltung, Ernst Schupp, eine bestimmte Beziehung. Das ist eben die Welt von Urmitz. Auch Nichtmitglieder beteiligen sich an dieser Tour.
In welche Richtung ging die Fahrt mit der „La Paloma“ eigentlich? Die passionierten Rheinschiffer sagen dazu „Es geht zu Berg“ nach Kamp-Bornhofen, ein Wallfahrtsort besonders der Schiffsleute, auch für den Schiffsadel ein historischer Ort. Ein zweistündiger Aufenthalt war geplant und wurde auch von der Mehrheit der Teilnehmer wahrgenommen. Man kennt den Ort auch von den Burgensagen Sterrenberg und Liebenstein mit der Schimpfmauer als die feindlichen Brüder benannt. Wegen der Wallfahrtskirche mit Gnadenbild ist es für Christen die Krux, an diesem Ort gewesen zu sein. Da lässt man das Weltkulturerbe Mittelrheintal mal außen vor.
