Allgemeine Berichte | 08.04.2015

Caritas und Dekanat bereiten Ehrenamtliche vor

Schulung für „Ausbildungspaten“

Kürzlich fand eine weitere Einführungsschulung für zukünftige Patinnen und Paten im Bischof-Bernhard-Stein-Haus in Andernach statt. privat

Andernach. Seit knapp zwei Jahren unterstützen der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und das Dekanat Andernach-Bassenheim Jugendliche und Heranwachsende im Projekt „Ausbildungspatenschaften“. Kürzlich fand eine weitere Einführungsschulung für zukünftige Patinnen und Paten im Bischof-Bernhard-Stein-Haus in Andernach statt. Im Projekt werden einzelne Jugendliche und Heranwachsende über einen begrenzten Zeitraum von einem erwachsenen Paten oder einer Patin ehrenamtlich begleitet. Die Paten stehen mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen die Jugendlichen in schulischen Fragen, im Praktikum, bei der Berufsfindung oder Bewerbung. Erfahrungen haben gezeigt, dass die regelmäßige Begleitung durch Paten jungen Menschen in dieser wichtigen Lebensphase hilft, sich selbst zu finden und Orientierung für ihr Leben zu gewinnen. Dabei können grundlegende Werte, Lebensfragen oder erste berufliche Wünsche weiterentwickelt werden. Paten helfen den Jugendlichen, ihre Interessen zu sortieren, Werte zu benennen, Schritte zu gehen und Zielrichtungen zu verfolgen. Irmgard Hillesheim, Sozialarbeiterin und Projektkoordinatorin des Caritasverbandes, und Pastoralreferent Alexander Just erklärten den berufs- und lebenserfahrenen Frauen und Männern, in welchem Umfeld eine Ausbildungspatenschaft stattfinden wird und wie sich die Tätigkeit gestaltet. Irmgard Hillesheim erklärte „Eine gute Patenschaft basiert auf fünf Elementen, nämlich Vertrauen, Bestätigung, Akzeptanz, Professionalität und Grenzen. Vertrauen zwischen dem Paten und Jugendlichen verlangt auch die Schweigepflicht gegenüber Dritten.“ Genauso wichtig ist es für den Ehrenamtlichen selbst, Grenzen zu setzen, betonte Hillesheim während der Schulung. Für die zukünftigen Patinnen und Paten war es wichtig von Alexander Just zu hören, nach welchen Kriterien die Jugendlichen ausgesucht werden: „Die Schulsozialarbeiterinnen sagen uns, wer eine Patenschaft gebrauchen könnte und auch entsprechend motiviert ist.“ Patenschaften können unabhängig vom Schultyp entstehen, egal, ob der Jugendliche von der Geschwister-Scholl-Realschule plus oder von der berufsbildenden August-Horch-Schule kommt. In einer zweiten Schulung Mitte April werden sich die Patinnen und Paten mit den Lebenswelten von Jugendlichen beschäftigt und erfahren, wie eine zeitlich begrenzte Patenschaft begonnen und gestaltet wird. Dann werden auch bereits aktive Paten über ihre Erfahrungen berichten. Im abschließenden Gedankenaustausch wurde die Zufriedenheit der Teilnehmenden deutlich, bei der ein Teilnehmer die Akzeptanz und wertschätzende Kommunikation hervorhob. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer lobten den gut geplanten, zielorientierten Aufbau der Schulung und dankten Irmgard Hillesheim und Alexander Just für diese Halbtagsveranstaltung.

Kürzlich fand eine weitere Einführungsschulung für zukünftige Patinnen und Paten im Bischof-Bernhard-Stein-Haus in Andernach statt. Foto: privat

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