SV Urmitz 1913/1970 e.V.: Abteilung Judo
Sieben Medaillen für Urmitzer Judokas
13. Theo Hilgert Gedächtnis Turnier
Koblenz/Urmitz. Beim 13. Hilgert-Gedächtnis Turnier in Koblenz für männliche und weibliche Judokas U16/U19 und Männer und Frauen, waren die Urmitzer Judokas mit einer starken Truppe von acht Wettkämpfern vertreten. Am Ende der beiden Wettkampftage hieß es dreimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Am ersten Kampftag des Turniers, gingen die Judokas der Altersklasse U19 männlich/weiblich, sowie Männer und Frauen an den Start. Den Anfang machten in der Altersklasse U19 Alexandra und Katharina Stube, beide in der Gewichtsklasse bis 78 kg. Souverän kämpften sich die Geschwister bis ins Halbfinale vor, wo sie dann aufeinandertrafen. Katharina entschied den Kampf für sich und besiegte im anschließenden Finale Lleana Böttcher aus Bad Ems. Belohnt wurde sie mit dem ersten Platz. Nach der Niederlage gegen ihre Schwester konnte Alexandra im kleinen Finale sich durch taktisch kluge Kampfführung durchsetzen und sicherte sich verdient einen dritten Platz.
Bronzemedaille für die Frauen
Bei den Frauen kämpften für den SV Urmitz die Geschwister Katharina und Franziska Stube ebenfalls in der Gewichtsklasse bis 78 kg. Beide trafen auf Gegnerinnen, die bereits über mehrere Jahren Erfahrungen in der 2. Bundesliga gesammelt haben. Dennoch gab es am Ende des Wettkampftages für beide die Bronzemedaille. Bei den Männern kämpfte sich Steven Ringel in der Gewichtsklasse bis 73 kg erwartungsgemäß souverän ins Finale vor. Im Finalkampf stand ihm Nico Weise aus Nassau gegenüber. Diese Begegnung ging über die volle Kampfzeit mit Wertungen auf beiden Seiten. Aufgrund der besseren Unterbewertung, hieß es der Sieger Steven Ringel.
Weibliche und männliche Jugend U16
Am zweiten Tag des Turniers wurden die Kämpfe der weiblichen und männlichen Jugend U16 ausgetragen. Den Anfang machte die weibliche Jugend. Hier starteten für den SV Urmitz Francesca Bräse, Annika Chandoni und Celine Leufgen. In der Gewichtsklasse bis 44 kg musste sich Francesca erst im Finalkampf gegen Laura Klein vom ESV Siershahn im Bodenkampf mit einem Haltegriff geschlagen geben und errang damit den zweiten Platz. Ungeschlagen an diesem Tag dagegen blieb Annika Chandoni in der Gewichtsklasse bis 48 kg und sicherte sich den ersten Platz. Ein hartes Los dagegen zog Celine Leufgen in der Gewichtsklasse bis 57 kg. Ihr standen in ihrem Pool gleich zwei starke Gegnerinnen gegenüber. Im ersten Kampf ging es gegen Antonia Simon vom JC Wörrstadt. Lange blieb der Kampf offen, ohne dass einer der beiden Judokas eine Wertung erzielen konnte. Durch einen taktischen Fehler wurde Celine nach einem Wurfansatz von Antonia selbst zu Fall gebracht und der Kampf ging vorzeitig verloren. Auch im zweiten Kampf gegen Rebecca Braunweiler standen sich zwei ebenwürdige Gegnerinnen gegenüber. Auch hier blieb der Kampf lange offen. Einem Wurfansatz von Rebecca konnte Celine entgegensteuern, wurde aber trotzdem zu Fall gebracht und lag damit mit einem Yuko zurück. Mit einem guten Wurfansatz konnte Celine dann Rebecca zu Fall bringen. Die fehlende Wertung dieser Aktion durch den Kampfrichter war nicht nachvollziehbar. Am Ende wurde auch dieser denkwürdige Kampf knapp verloren. Dass es trotz einer guten Leistung an diesem Tag nicht zu einem vorderen Platz gelangt hat, ist sicher schmerzhaft, das Kampfgeschehen zeigte aber auch, dass der Unterschied zwischen gewinnen oder verlieren nur hauchdünn war. Bei den Männern U16 startete Alexander Dergunov in der Gewichtsklasse -60 kg. Die erste Begegnung gegen Frederik Maurer vom PST Trier verlor Alexander im Bodenkampf durch einen Haltegriff von Frederik. Im zweiten Kampf ging es gegen Marvin Lüders vom TV 1860 Nassau und auch um die Chance, den Einzug ins Halbfinale zu wahren. Hier setzte er sich mit einem Armhebel gegen Lüders im Bodenkampf durch. Der Sprung ins Halbfinale war fast sicher, wenn sich nicht alle drei Sportler gegenseitig geschlagen hätten. Aus diesem Grund mussten die Kämpfe wiederholt werden, um die Halbfinalpaarungen zu ermitteln. Auch die Wiederholung kam zum gleichen Ergebnis wie die erste Runde. Alexander gereichte zum Vorteil, dass er seine zweite Begegnung gegen Frederik Maurer diesmal nur mit einem Waza-ari verloren hatte. Bedingt dadurch wurde er Poolsieger und kämpfte im Halbfinale gegen Kevin Lüders vom TV 1860 Nassau. Nach ausgeglichenem Standkampf konnte Kevin den Urmitzer durch Haltegriff im Boden besiegen. Der dritte Platz für Alexander Dergunov war an diesem Tag mehr als verdient. Weitere Informationen gibt es unter www.svurmitz-judo.de .
