Frühjahrskonzert des Männergesangvereins „Harmonie“ 1907 Kaltenengers
Stimmung auf dem Siedepunkt
Kaltenengers. Auch in diesem Jahr stimmte der MGV mit einem unterhaltsamen und kurzweiligen Konzert die Zuhörer auf den Frühling ein. Unter der Mitwirkung von zwei Gastchören, dem gemischten Chor „Cäcilia“ 1971 Rüber und dem Männerchor „Cäcilia“ 1847 Mülheim konnte ein hochwertiges Chorkonzert geboten werden. Der MGV Harmonie eröffnete das Konzert mit der russischen Volksweise „Dir singen wir“ von Quirin Rische. Der 1. Vorsitzende, Engelbert Lienen, begrüßte sodann den Ortsbürgermeister Jürgen Karbach und die Beigeordnete Edith Irlich, ferner den Ehrenvorsitzenden Engelbert Höbner, den Chorleiter Manfred Unkel sowie das Vorstandsmitglied des Kreis-Chorverbands Rhein-Mosel, Karl Heinz Müller. Allen Gästen, insbesondere den Abordnungen der Ortsvereine und der befreundeten Nachbarvereine, galt ein besonderer Willkommensgruß. Sangesbruder und Solist, Hans Dott, wurde vom Schatzmeister des Kreis-Chorverbands Rhein-Mosel, Karl-Heinz Müller für 60-jährige aktive Sängertätigkeit mit einer goldenen Anstecknadel und der Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbands geehrt. Von seinem Verein MGV „Harmonie“ Kaltenengers 1907 erhielt er ebenfalls eine Ehrenurkunde. Die Moderation übernahm Vizechorleiter Dr. Wolfgang Bayer. Er führte gekonnt durch das abwechslungsreiche und unterhaltsame Programm, das zunächst vom MGV Harmonie mit „Tebe Mojem“, „Vineta“ und „Suliko“ fortgesetzt wurde. Der gemischte Chor Rüber erfreute mit den Liedbeiträgen „My Lord, what a morning“, „Weit, weit weg“, „ Untreue“ und „Der Löwe schläft heut Nacht“ die begeisterten Zuhörer. Mit den Liedern „Wir kamen einst von Piémont“, „Jascha spielt auf“, „Wundervolle Sternennacht“ und „Im Dorf, da geht die Glocke schon“ schloss der MGV „Cäcilia“ Mülheim den eher getragenen ersten Teil des Konzerts ab. Nach einer 20-minütigen Pause eröffnete dieser Chor mit den Beiträgen „Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller“ und „Blondes Mädchen, komm zum Tanze“ den zweiten, schwungvolleren Teil. Die modernen Stücke „Guck mal, nur schöne Leute“ sowie „Motorbiene“ wurden mit Trommelrhythmus unterstützt und regten die Zuhörer zum Mitsingen und Mitklatschen an. Insbesondere bei dem letzten Beitrag rockte und tobte die ganze Halle. Der gemischte Chor Rüber setzte mit seinen Liedbeiträgen „Ganz allein“, „Diplomatenjagd“ und „Erlaube mir, fein´s Mädchen“ gefühlvoll vorgetragene Glanzzeichen. Mit „Der Lindenbaum“, „Hörst Du wie die Brunnen rauschen“, „Der Schäfer“ und dem flotten Zungenbrecher „Kad si bila mala mare“ brillierte der gastgebende Verein. Die Zugabe „Herrliches Weinland“ regte die Zuhörer zum Mitsingen an, und mit „Hochzeit der Frösche“ gelang es dem Chor, die Stimmung sogar noch weiter zu steigern. Wie meinte doch der Moderator? Das Lied „Guck mal, nur schöne Leute“ sei extra für diesen Anlass komponiert und einstudiert worden! Er könnte recht gehabt haben.
