TV 05 Mülheim
TV 05 Mülheim verliert in Vallendar mit 26:27 Toren
Dramatisches Derby bot Spannung bis zum Schluss
Vallendar. Im zehnten Derby setzte es zum ersten Mal eine Niederlage für den TV 05 Mülheim. In der Vallendarer Konrad Adenauer Halle unterlagen die Mannen von Trainer Hilmar Bjarnason dem HV Vallendar mit 27:26 (12:14) Toren. Das Spiel startete mit einer zehnminütigen Verspätung, da die Hallenuhr nicht funktionierte. Die Zeitnehmer mussten also die Zeit mit der Reserveuhr nehmen, was zur Folge hatte, dass Spieler, Trainer und Zuschauer nie die genaue Spielzeit wussten.
In der gut besetzten Halle entwickelte sich von Beginn an ein zu jeder Zeit faires Spiel auf Augenhöhe. Mitte der ersten Halbzeit schafften es die Gäste, sich beim 9:6 mit drei Toren abzusetzen. In dieser Phase profitierten die Mülheimer hinten von tollen Paraden ihres Torhüters Lukas Pieper und vorne war es Lukas Helf, der sich in hervorragender Verfassung zeigte. Unter anderem hielt Lukas Pieper mit dem Halbzeitpfiff der beiden Schiedsrichter einen Siebenmeter von Philipp Woods und sicherte somit den Vorsprung von zwei Toren zur Pause.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine Dramatik, wie sie immer wieder bei Derbys dieser Art vorkommt. Beim 18:18 stellte Lars Pitzen den Ausgleich für die Hausherren her und lies mit einem verwandelten Strafwurf die 19:18-Führung folgen. In der 57. Minute stand beim 25:25 zum letzten Mal ein Remis an der Anzeigetafel. Es folgten zwei Treffer für den HV Vallendar. 50 Sekunden vor dem Abpfiff schaffte der TV 05 noch mal den Anschlusstreffer und erkämpfte sich 15 Sekunden vor dem Ende nochmals den Ball, konnte aber den Ausgleich nicht mehr erzielen.
Als Fazit muss festgestellt werden, dass mehr für die Mülheimer möglich gewesen wäre, der Sieg der Vallendarer aber absolut in Ordnung geht.
Das nächste Heimspiel bestreitet die Mannschaft vom TV 05 Mülheim am Samstag, 12. Oktober um 19 Uhr. Zu Gast in der Schulsporthalle ist dann der TV Nieder-Olm. In den beiden Begegnungen der Mannschaften, vor zwei Jahren spielte Nieder-Olm noch in Liga drei, siegte jeweils die Heimmannschaft. Es ist also mit einem spannenden Spiel zu rechnen, in dem die Unterstützung des Heimpublikums den entscheidenden Vorteil bringen kann.
Es spielte: Pieper, Kleinschmidt, Zerwas (3), Helf (8), Räder (6/4), Klapperich, Nauroth (3), Hommen, Bjarkason (1), Langen (3), Brandscheidt, Wolke, Reick (2).
