Lokalsport | 06.06.2013

Bambini-Cup 2013 in Montabaur

Talente mit viel Ehrgeiz

Titel gingen an Hüttner, Palamarenko, Kasche, Berrendorf, Gotzes und Kohler

Talente mit viel Ehrgeiz

Montabaur.Die Tennistalente aus dem Rheinland bleiben in der Erfolgsspur, das zeigte sich beim Bambini-Cup 2013 in Montabaur, wo „ab dem Halbfinale auf gutem Niveau gespielt wurde“, wie Verbandstrainer Sebastian Mastalerz feststellte. Zum Beispiel Simon Hüttner: Im Vorjahr noch Sieger in der Klasse U10, setzte sich der Andernacher an gleicher Spielstätte auch in der höchsten Bambini-Altersstufe souverän durch.

Oder Anna Palamarenko, 2012 im Endspiel geschlagen, diesmal beste U12-Spielerin. Und die U9-Halbfinalpaarung vom letzten Jahr wiederholte sich im U10-Endspiel, und wieder gewann Henry Kasche gegen Oliver Levi. „Er ist sehr ehrgeizig und spielt sehr konzentriert“, beschrieb Coach Mastalerz die Stärken des U12-Siegers, für TVR-Jugendwart Michael Montada nimmt Hüttner „eine Ausnahmestellung ein.“ In einer Neuauflage des Hallen-Finales kam Hüttner wiederum zu einem glatten Erfolg (6:1, 6:2) gegen Luca Weiler vom TC Mülheim-Kärlich.

Vielleicht wäre es für ihn enger geworden, hätte der an Nummer eins gesetzte Andernacher Luca Franze nicht wegen einer Magen-Darmgrippe passen müssen. „Er hätte ein ernsthafter Konkurrent sein können“, urteilte Michael Montada. Den dritten Platz belegte der Engländer Oliver Dowling, der für den TC Höhr-Grenzhausen spielt, durch ein 6:3, 6:2 gegen Matti Bieg (TV Hübingen). Nicht unerwartet kam der Durchmarsch von Anna Palamarenko (TC Traben-Trarbach), „obwohl ich eigentlich gedacht hatte, die eine oder andere Konkurrentin könnte sie etwas ärgern“, wie Sebastian Mastalerz anmerkte. Im U12-Finale gab die Siegerin nicht ein Spiel ab, ihrer Konkurrentin Juliane Menger (TC Hackenheim) steckte offenbar noch das umkämpfte Halbfinalspiel in den Knochen. Mit 3:6, 6:1, 12:10 war Menger gegen Nele Weber (SV Altenahr) die Revanche für die Niederlage im Hallen-Endspiel gelungen. Weber verzichtete anschließend auf das Spiel um Platz drei gegen Liliana Danajlovski vom Andernacher TC.

Sehr beeindruckt zeigte sich Verbandstrainer Mastalerz von der Qualität der Jungen-Konkurrenz U10, das Halbfinale zwischen Oliver Levi (TC Höhr-Grenzhausen) und dem an eins gesetzten Andernacher Tristan Reiff (6:4, 3:6, 11:9) war einer der Höhepunkte dieses Turniers. „Sehr emotional, spannend und auf gutem Niveau“, beurteilte Coach Mastelerz die umkämpfte Begegnung, die zahlreiche Zuschauer anlockte. Durch das Ausscheiden von U9-Vorjahressieger Reiff kam es nicht zu einer Wiederholung des Endspieles von Ingelheim.

Beim Sichtungsturnier Mini-Cup im nördlichen Rheinhessen hatte sich Reiff gegen Henry Kasche (SV Spabrücken) mit 6:2, 6:2 durchgesetzt, zwei Wochen später in Montabaur fehlten ihm ganze zwei Matchtiebreak-Pünktchen zur Final-Neuauflage. So bekam es Kasche im Endspiel mit dem Engländer Levi zu tun, gegen den er sich 2012 im Halbfinale U9 schon durchgesetzt hatte und den er diesmal mit 6:2, 7:6 bezwang. Reiff blieb Rang drei durch ein 2:6, 6:2, 10:1 gegen Etienne Hannappel vom TV Guckheim, einen der ungesetzten Spieler, die beim Bambini-Cup 2013 auf sich aufmerksam machten. „Er ist mir schon beim Mini-Cup in Ingelheim positiv aufgefallen“, berichtete Mastalerz, „und ich habe damit gerechnet, dass er die Gruppenphase übersteht.“

Auch Benedikt Steudter aus Höhr-Grenzhausen, in der B-Gruppe nur knapp mit 4:6, 6:7 am späteren Turniersieger Kasche gescheitert, gehörte zu denjenigen, „die sich die Trainer wohl noch einmal bei einem Probetraining anschauen werden“, wie Jugendwart Montada meinte. Bei den Mädchen U10 spielte sich Marie Ilse, ebenfalls vom TC Höhr-Grenzhausen, in den Vordergrund: Mit 6:2, 7:5 schaltete sie überraschend Hallensiegerin und Vereinskameradin Salima Dababi aus und wehrte sich in einem engen Finale (6:7, 4:6) energisch gegen die favorisierte Neuwiederin Annika Berrendorf. „Ilse war mir bis dahin gar nicht aufgefallen“, so Michael Montada, „aber in dieser Altersklasse sind die Leistungsunterschiede weniger groß und die Ergebnisse können morgen schon wieder ganz anders aussehen.“ Für die Jüngsten war die benachbarte Halle reserviert worden, „aber es konnten alle Spiele im Freien ausgetragen werden, wenn auch zum Turnierbeginn bei leichtem Nieselregen“, berichtete Jugendwart Montada, der den Ausrichtern vom TC SW Montabaur - gespielt wurde auch auf den vier Plätzen des TC Holler - viel Lob spendete „für die Organisation und den sehr guten Zustand der Anlage“. Mit 90 Meldungen lag die Teilnehmerzahl zwar „an der unteren Grenze“, wie Montada sagte, „aber die Qualität hat nicht darunter gelitten.“ Es fehlten in Montabaur bei den Jungen U9 die beiden Mini-Cup-Finalisten Florian Leonhard und Nick Keuler vom Bendorfer TV, sodass der Weg frei war für Richard Gotzes (TC Oberwerth).

Der Koblenzer hatte sich vor gut drei Monaten beim Bambini-Hallencup im kleinen Finale um Platz drei gegen Lasse Bieg (TV Hübingen) im Matchtiebreak durchgesetzt, diesmal gewann er das Endspiel gegen Bieg mit 6:2, 6:2. „Er ist auch in der Klasse U10 ein Kandidat für den Titel“, meinte Trainer Mastalerz. Im Mädchen-Endspiel kam es zum Aufeinandertreffen der zwei Favoritinnen, Hallenmeisterin Meike Kohler vom TC Mülheim-Kärlich gewann mit 6:2, 6:2 gegen Leonie Wagner aus Höhr-Grenzhausen. Um Platz drei spielten zwei Ungesetzte: Emma Piwowarsky (TV Hübingen) schlug Annalena Noll vom TC BW Bad Ems mit 7:6, 6:3. „Auch in diesen noch etwas spielerischen Jahrgängen geht es schon mit Ehrgeiz zur Sache“, beschrieb Sebastian Mastalerz das Engagement beim Spiel auf Midfeld, und Jugendwart Montada ergänzte: „Ich war überrascht, wie ordentlich die schon spielen. Bei den druckreduzierten Bällen setzt sich die bessere Technik durch.“

Anna Palamarenko, TC Traben-Trarbach, siegte bei den Mädchen U12.

Simon Hüttner,Andernacher TC, dominierte die U12.Foto: privat

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