Lokalsport | 17.10.2014

Vorletzter Lauf zur VLN Meisterschaft am Nürburgring

Toller zweiter Platz für Kettiger Team

Team TKL Motorsport mit zwei bärenstarken Audis am Start

Toller zweiter Platz für Kettiger Team

Nürburgring. Es ist in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eine nicht selten genutzte Phrase, aber doch so häufig zutreffend. Beim neunten Lauf der Saison, dem 250 Meilen- Rennen des AC Monheim, war alles am Start, was im Langstreckenmotorsport Rang und Namen hat. Angefangen vom ersten Einsatz des Bentley Werksteams mit dem GT3 bis hin zu den aktuellen Gesamtsiegern der 24 Stunden-Rennens von Spa Francorchamps und vom Nürburgring. Zum letzten Mal in dieser Saison am Start war auch das Kettiger TeamTKL Motorsport mit zwei bärenstarken Audi R8 LMS Ultra, von denen der Wagen mit der Startnummer 22 die Topbesetzung des Rennens auf der knapp 25 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Grand Prix Kurzanbindung und Nordschleife als einer der Favoriten ins Rennen ging. Dazu der Teamchef Marc Klöppel: “Ich würde mir wünschen, wenn wir am Ende unter die Top fünf kämen, das wäre ein riesiger Erfolg für uns. Unser Jubilar in dem Auto, Marco Werner, der ja dreimal das berühmte 24 Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen hat, hat 30 Jahre Motorsporterfahrung, Christopher Haase ist unter anderem GT Masters Champion und Marcus Winkelhock hat unter anderem die 24 Stunden auf dem Nürburgring gewonnen. Unsere chinesische Besetzung im anderen Auto sind auch motorsporterfahrene Leute, die in Asien ihr Geld mit Rennfahren verdienen. Hier auf der Nordschleife sind sie das erste Mal im Einsatz unter Rennbedingungen. Unsere Saison 2014 insgesamt war sehr gut und wir habe bewiesen, dass wir zu den schnellsten in der Langstreckenserie gehören. Natürlich gab es auch mal einen kleinen Rückschlag, wie der Ausrutscher beim 1.000 Km-Rennen auf dem Ring, doch das war dann auch die Ausnahme. Unser gesamtes Team in Zusammenarbeit mit Audi hat einen Superjob gemacht und wir freuen uns schon jetzt auf die neue Saison.

Wozu das Kettiger Team und die eingesetzten Spitzenpiloten auf den Autos fähig sind, bewiesen sie im Qualifying, das wegen Nebels eine Stunde später begann. Mit einer Rundenzeit von 8:02: 327 Minuten katapultierte sich die Mannschaft Werner, Winkelhock und Haase auf den vierten Startplatz und auch die Nordschleifendebütanten Franky Cheng, Marchy Lee und Shaun Thong erreichten einen guten 38. Rang bei immerhin fast 200 gestarteten Rennwagen. Das vierstündige Rennen startete dann vor vollen Tribünen und großen Zeltstädten rund um die Nordschleife. 25.000 Rennfans, die jede Sekunde tolle Rennaktionen und den spannenden Kampf an der Spitze mit dem Führenden Mercedes SLS AMG von Maro Engel und Christian Hohenadel, der ein Wahnsinnstempo ging, erlebten, waren begeistert. Bei bestem Spätherbstwetter zeigten die Aktiven in der VLN Meisterschaft, warum die zu den besten Rennsportserien der Welt gehört. Das Kettiger Team TKL Racing mit seiner Mannschaft machte einen tollen Job und auch die Piloten auf dem rund 550 PS- starken Boliden fuhren ein Superrennen. Der verdiente Lohn war nach einem Wahnsinnsrennen der zweite Gesamtplatz. Und auch der Wagen mit der chinesischen Besetzung fuhr auf einen sehr sehr guten 18. Gesamtplatz. Sie freuten sich am Ende über diesen guten Ausgang und feierten. Dazu Marco Werner, der Jubilar mit 30 Jahren Rennsport, der zweiter wurde: “Meine nächsten Ziele? Ganz einfach, auch die nächsten Jahre noch eine Menge Spaß am Rennfahren haben, es war nicht mein ausgesprochenes Ziel, hier aufs Podium zu kommen. Umso schöner, dass es geklappt hat. Das Team hat in der ganzen Saison hervorragende Arbeit geleistet, sonst wäre es heute nicht so toll ausgegangen. Ich fühle mich hier wohl und genieße im Audi jede Rund auf der Nordschleife. Ich bin happy, dass ich heute an meinem Jubiläum zum ersten Mal in der VLN auf dem Podest stand.“ Und der Kettiger Teamchef Marc Klöppel war ebenfalls happy: "Das unsere beiden Auto so gut abgeschnitten haben, das freut mich und das ganze Mechanikerteam ganz besonders. Es macht Spaß in der Auditruppe zu arbeiten und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.“

Teamchef Marc Klöppel zeigte sich überaus zufrieden mit den Ergebnissen des Wochenendes am Nürburgring.

Schon am Start machte der Wagen des Kettiger Teams TKL Motorsport (rot-weißer Audi links) mächtig Druck auf die vorderen Fahrzeuge. Fotos: DEB

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