Weißenthurmer Förderverein steckt den Erlös in den Umbau der maroden Klais-Orgel
Tolles Oktoberfest für „Pfeifen“
Weißenthurm. Sie kamen in Krachlederner und Gamsbarthut oder im Dirndl - die Besucher des Oktoberfestes im kath. Vereinshaus Weißenthurm. Dort hatte der Orgelförderverein dieses bayerische Traditionsfest gestartet, um Geld für die sanierungsbedürftige Orgel in der Weißenthurmer Pfarrkirche hl. Dreifaltigkeit zu generieren.
Und das scheint dem rührigen, 40 Mitglieder starken Verein wohl auch gelungen zu sein, denn Vorsitzende Pia Zeyen durfte sich über fast 200 Gäste freuen.
Und damit auch richtig was in die Kasse kam, gab es für die Organisatoren nur geringe Kosten, denn alle Akteure waren ehrenamtlich „am Start“.
So dankte die Vorsitzende in ihrer Begrüßungsansprache u.a. der Band „Music made for you“ mit Detlev, Dieter und Sarah sowie Schlagzeuger Thomas Bleser, die ihre Gage spendeten.
Ferner nannte die Vorsitzende Marco, der für Technik und Licht sorgte, die Helfer für die Werbung Werner Schnack, Gerd Heim, Eric Brüning sowie Höfer & Bretz. Für die Thekenmannschaft „SV Dödel“ war der Name Programm, denn ihre Mitglieder standen hinter der Theke und versorgten die Gäste mit Oktoberfestbier und anderen Getränken. Für Fleischkäse, Weißwurst, Krautsalat und Bretzel sowie die Bonkasse waren KFD Weißenthurm und Kirchenchor verantwortlich. Zu den weiteren Sponsoren und Helfern zählten die Pfarrei (Vereinshaus), Seniorenkreis (er hatte seinen Treff verlegt) sowie Martin Mayen (Deko mit Strohballen und Kürbis). Den kleinen Basar hatten Gisela Höfer mit Geleegläsern und Hildegard Schneider mit Lavendelsäckchen bestückt. Im Einsatz waren natürlich auch die Vorstandsmitglieder des Fördervereins mit Chefin Pia Zeyen, Stellvertreterin Petra Meyer, Protokollführer Udo Weber, Kassierer Joachim Pätzold, die Beisitzer Martin Breuer und Werner Schumacher sowie die geborenen Vorstandsmitglieder Pastor Johannes Steffens und Organist Tristan Kusber.
Wenn so viele Ehrenamtliche sich engagieren, kann es nur eine gelungene Veranstaltung werden und so war es beim Oktoberfest auch. Da wurde getanzt, geschunkelt, gesungen, gegessen, getrunken und geklatscht, dass es nur so Freude machte.
Der Orgelförderverein, er besteht seit November vergangenen Jahres, hat durch seine Aktivitäten schon rund 12.000 Euro für den Umbau der Klais-Orgel, der vermutlich über 100.000 Euro kostet, gesammelt und durch das Oktoberfest wurde der Förderbetrag noch aufgestockt. Pia Zeyen wies auf eines der wichtigsten Projekte des Vereins hin: Die Orgelpatenschaften. „Hier kann sich jeder eine oder mehrere Pfeifen, Register oder Tasten ab 25 Euro aussuchen. Es gibt dann Patenschaftsurkunde mit dem genauen Vermerk der Pfeife und der Name wird auf einer in der Kirche aufgestellten Patenwand, die später in der Nähe der Orgel dauerhaft installiert wird, eingetragen. Der finanzielle Erlös aus den Patenschaften kommt also in vollem Umfang dem Orgel-Restaurierungsprojekt zugute“, erläuterte die Vorsitzende.
