Allgemeine Berichte | 08.05.2015

Landesjagdverband Rheinland - Pfalz e.V. bittet um Beachtung

Vorsicht vor falscher Tierliebe

Alleinsein bei Jungtieren bedeutet Sicherheit

Junge Rehe liegen oft gut versteckt im Unterholz - das ist keinesfalls ungewöhnlich, sondern von den Muttertieren so gewollt. privat

Region. Während die Jungtiere von Wildschwein, Stockente und Hase bereits erste Gehversuche wagen, erwarten Jäger in den nächsten Wochen den Nachwuchs vom Reh in den Revieren. Mitunter liegt die Wildtier-Kinderstube an oft genutzten Wanderrouten und in unmittelbarer Nähe zu Ortschaften. Anlässlich der Brut- und Setzzeit zahlreicher Wildarten appelliert der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz, Kreisgruppe Mayen-Koblenz, an Erholungssuchende: Abstand halten! Ein kleiner Hase in der Wiese oder ein einsames Kitz am Waldrand - der Beschützerinstinkt wird bei vielen Menschen geweckt. Doch, so erklärt Hartmut Schlink, Pressesprecher der Kreisgruppe: „Allein ist nicht gleich verwaist. Ducken und Tarnen schützt vor Fressfeinden wie dem Fuchs. Das Muttertier kommt nur zum Füttern vorbei.“ Haftet menschlicher Geruch am Nachwuchs, verstoßen Reh oder Feldhase ihr Junges - der Hungertod droht. Im Zweifelsfall sollten Tierfreunde den ortsansässigen Jäger informieren, der den Zustand der Jungtiere einschätzen kann. In der Zeit von Mitte März bis Mitte Juli gilt in vielen Kommunen eine grundsätzliche Leinenpflicht für Hunde, die Regelungen sind aber sehr unterschiedlich. Auskunft gibt das zuständige Ordnungsamt. Die Kreisgruppe appelliert an Hundebesitzer, in der Brut- und Setzzeit grundsätzlich auf ausgewiesenen Wegen zu bleiben und ihre Vierbeiner an der Leine zu führen, wenn sie nicht auf Ruf oder Pfiff reagieren. Trotz der guten Tarnung sind die Jungtiere freilaufenden Hunden schutzlos ausgesetzt und bieten, wenn sie einmal entdeckt werden, eine leichte Beute. Auch für werdende Muttertiere besteht Gefahr: Vor der anstehenden Geburt sind sie stressempfindlich und im Aktionsradius eingeschränkt. Ein freilaufender Hund kann Rehe zu Tode hetzen oder Fehlgeburten verursachen. Besondere Achtsamkeit ist geboten, wenn Spaziergänger auf eine Bache mit Nachwuchs treffen. Wildschweine sind sehr wehrhaft und verteidigen ihre Frischlinge. Hunde, die sich zu nah an den Nachwuchs wagen, können so schwer verletzt werden.

Junge Rehe liegen oft gut versteckt im Unterholz - das ist keinesfalls ungewöhnlich, sondern von den Muttertieren so gewollt. Foto: privat

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