Allgemeine Berichte | 05.03.2026

Pilgern und Glauben

Vortrag in St. Sebastian: Pilgern als spirituelle Erfahrung mit Claudia Schilde

Die Zuhörer verfolgen interessiert dem Vortrag

Claudia Schilde berichtete im Vortrag in St. Sebastian über ihre mehrmonatigen Pilgerreisen von Koblenz bis nach Santiago de Compostela, Assisi, Rom, Jerusalem und Altötting. Sie teilte ihre Erfahrungen, Herausforderungen und die Bedeutung des Pilgerns als eine Form des Gebets mit den Füßen.

St. Sebastian. Das Team KirchevorOrt in St. Sebastian konnte Frau Claudia Schilde für einen Vortrag „Pilgern – Beten mit den Füßen“ gewinnen. In den letzten Jahren hat sich Frau Schilde auf vier große Pilgerwege begeben. Von ihrer Haustür in Koblenz aus ist sie jeweils mehrere Monate lang zuerst bis nach Santiago de Compostella gepilgert, dann von Koblenz nach Assisi und von dort weiter nach Rom und schließlich von zuhause bis nach Jerusalem. Zu guter Letzt hat sie sich mehrere Wochen lang auch noch auf den Weg nach Altötting gemacht.

Am 26. Februar 2026 beschrieb Claudia Schilde sehr anschaulich ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf diesen ganz besonderen christlichen Pilgerwegen. Sie ließ die Zuhörer teilhaben an ihren Beweggründen und Vorbereitungen für diese außergewöhnlichen Vorhaben und gewährte Einblicke in ihren Tagesablauf als Pilgerin, zu dem Gebet, Meditation und auch Gesang gehörten. Sehr eindrücklich schilderte sie die Herausforderungen der Wege und das Zusammentreffen mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen.

Eindrücke von den Wegen und den besonderen Begegnungen unterwegs

Nicht immer waren die Pilgerpfade gut ausgeschildert, manchmal endeten sie unvermittelt in der Einsamkeit und große Höhenunterschiede mussten auch überwunden werden. Brenzlige Situationen gab es ebenfalls einige für die allein wandernde Pilgerin, die sie mit gesundem Menschenverstand und Gottvertrauen aber immer gut bewältigen konnte. Und immer wieder sind ihr fremde Menschen mit überwältigender Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft begegnet. Die Offenheit, die Claudia Schilde den Menschen entgegenbrachte, wurde ihr oft zurückgegeben.

Während des Vortrages war ihr anzumerken, wie tief das Erlebte sie noch immer bewegt. Die intensiven Begegnungen und das Unterwegssein in der wunderbaren Natur haben Claudia Schilde in ihrem tiefen Glauben bestärkt und sie persönlich wachsen lassen. Pilgern ist eben Beten mit den Füßen und kein Fernwandern.

Die inspirierende Wirkung des Pilgerns im Glauben und Austausch

All das hat sie den etwa 30 Besucherinnen und Besuchern des Vortrags, zu dem auch 3 Pilgerfreunde extra aus Baden-Württemberg angereist waren, sehr eindrücklich vermittelt. Diese durften eine bemerkenswerte Persönlichkeit kennenlernen und mit ihr im Anschluss in einen regen Austausch kommen.

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Die Zuhörer verfolgen interessiert dem Vortrag Foto: Dirk Schaal

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