Wegen neuem Gesetz musste Weißenthurmer VG-Bürgermeister Georg Hollmann handeln
Wehrleute verabschiedet und ernannt
VG Weißenthurm. Ehrenamtliche Führungskräfte der Feuerwehr dürfen nur noch für zehn Jahre bestellt werden steht im Brand- und Katastrophenschutzgesetz des Landes.
Feuerwehrleute verabschiedet
Da eine Übergangsregelung am 31. Dezember 2014 endete, musste der Weißenthurmer VG-Bürgermeister Georg Hollmann handeln und Führungskräfte für die Feuerwehreinheiten berufen. In der letzten VG-Ratssitzung im Jahre 2014 verabschiedete der Verwaltungschef aber auch einige Feuerwehrleute aus ihrem Ehrenamt. Winfried Erbar aus Mülheim-Kärlich wechselt auf eigenen Wunsch in die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr. So auch Rolf Höfer, der 13 Jahre Wehrführer in St. Sebastian war. Aber auch sein Stellvertreter Michael Schäfer will das Amt in jüngere Hände legen. Beide Positionen sind derzeit aber nur kommissarisch besetzt von Matthias Kröber als Wehrführer und Miro Höfer als Stellvertreter. Aufgrund privater Lebensumstände hatte der Kettiger Wehrführer Helmut Görges bereits im Oktober sein Amt niedergelegt. Die Kettiger Feuerwehrleute haben sich für Holger Ring als Nachfolger ausgesprochen, der in Zugführer- und Verbandsführer-Lehrgängen die notwendigen Qualifikationen erwarb.
Ernennungen
Er wurde von Bürgermeister Hollmann für zehn Jahre zum Wehrführer in Kettig ernannt und zum Oberbrandmeister befördert. Nachfolger des Mülheim-Kärlicher Wehrführers Reinhard Hetzel wird Marco Ihrlich, der ebenfalls die erforderlichen Ausbildungen hinter sich hat. Auch er wurde für zehn Jahre ernannt. Während der Urmitzer Wehrführer Norbert Oster im Amt bleibt und lediglich neu ernannt werden musste, gab sein Stellvertreter Stefan Bausch sein Amt ab. Ein Nachfolger wurde jedoch noch nicht gefunden. Die wahlberechtigten Wehrführer in der Verbandsgemeinde Weißenthurm hatten bereits Ende November einstimmig Wehrleiter Arnd Lenarz für eine weitere Amtszeit vorgeschlagen, der jetzt ebenfalls ernannt wurde. Die anwesenden Feuerwehrleute erhielten Ernennungs- oder Entlassungsurkunden und für ihre ehrenamtlichen Engagements den Dank von Rat und Verwaltung.
