Gesprächsabend des Dekanats Andernach-Bassenheim
„Wie Jesus glauben lernte“
Neutestamentler sprach in der alten Synagoge Saffig
Saffig. „Der Glaube des Gottessohnes ist nicht vom Himmel gefallen“, betonte der Neutestamentler Dr. Wilhelm Bruners. Vielmehr sei die Botschaft vom Reich Gottes, einem Reich von Recht und Gerechtigkeit, geprägt von Begegnungen im Leben Jesu. Das Dekanat Andernach-Bassenheim hatte zu einem Gesprächsabend mit dem Thema „Wie Jesus glauben lernte“ in die alte Synagoge nach Saffig eingeladen. Dr. Bruners eröffnete den Anwesenden eine packende Sicht auf Jesus. Zunächst sei der junge Jesus vom Glauben und Handeln seiner Eltern geprägt worden: Sein Vater, der Zimmermann Josef, ein gläubiger Jude, habe wider den Zeitgeist seine schwangere Verlobte zu sich genommen, anstatt sie - wie es damals sein Recht gewesen wäre - zu verstoßen. Der Mutter Jesu legt der Evangelist Lukas in den ersten Kapiteln seines Evangeliums ein Lied in den Mund, das besingt, dass die Mächtigen vom Thron gestürzt werden und die Niedrigen erhöht werden. Das sind Glaubensüberzeugungen, die sich dann auch in Jesu Botschaft vom Reich Gottes wiederfinden. Auch während seiner Zeit als Wanderprediger lernte Jesus in Begegnungen: So wurde ihm in der Auseinandersetzung mit einer heidnischen Frau, die um Hilfe für ihr krankes Kind bat, seine Sendung zu allen Völkern deutlich.
Abschließend hob Pastoralreferentin Brink in der vollbesetzten Synagoge Dr. Bruners Impulse, die den menschenfreundlichen Gott haben erfahren lassen, hervor. Musikalisch wurde die Veranstaltung umrahmt durch Flötenmusik gespielt von Trudi Jakob und Evelyn Harnisch.
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