Wirtschaft | 27.10.2017

-Anzeige- Umfangreiches Rahmenprogramm und aktuelle Filme laden zu Entdeckungen ein

15. SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz

Schwerpunkt „Expedition Zukunft“

Koblenz. Ein Jubiläum feiert die SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz vom 20. bis 24. November: Dann sind Schulklassen aller Altersstufen eingeladen, zum 15. Mal Unterricht im Kino zu erleben. Die filmpädagogische Initiative, die bisher über 500.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichte, fragt mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Expedition Zukunft!“, welche Auswirkungen soziale Netzwerke, der Umgang mit persönlichen Daten im Netz und Extremismus auf die Gesellschaft der Zukunft haben werden. Darüber hinaus zeigt die SchulKinoWoche in diesem Jahr das Sonderprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung und VISION KINO zum Reformationsjahr, eine Filmauswahl zum „Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane“ sowie Filme zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, ein Angebot von VISION KINO in Kooperation mit Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Neu im Rahmenprogramm der SchulKinoWoche sind Lehrkräftefortbildungen von und mit Filmschaffenden, die viele Impulse für die kreative Medienarbeit im Unterricht geben. Darüber hinaus gibt es Kinoseminare und Filmgespräche für Schulklassen sowie Online-Einführungen von Filmschaffenden, die über einen Youtube-Kanal zur Verfügung stehen. „Unsere Angebote holen das Medium Film in die Schulen: Sie bieten Schülerinnen und Schülern einen emotionalen Einstieg auch in komplexe Themen und vermitteln das Rüstzeug, um Filme analysieren und reflektieren zu können. Lehrkräfte erhalten durch das pädagogische Begleitmaterial und praxisorientierte Fortbildungen viele Anknüpfungspunkte für ihren Unterricht“, so Carmen Breitbach, Projektleiterin der SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz. Landesweit zeigen 45 Kinos an fünf Vormittagen Filme zum ermäßigten Eintrittspreis von 3,50 Euro, darunter auch das Kino-Center Rhein-Ahr in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen ist über eine Online-Plattform möglich unter http://anmeldung.schulkinowochen.de. Persönliche Beratung bietet das Filmbüro im Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz unter Tel. (02 61) 9 70 24 00.

Die Veranstaltungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Für die kleinen Kinobesucher zeigt das Kino-Center Rhein-Ahr die Verfilmung des Kinderbuchklassikers „Die Häschenschule – Jagd nach dem goldenen Ei“ (DE 2017, empfohlen ab sechs Jahren). „Findet Dorie“ (USA 2016, empfohlen ab sieben Jahren) schickt das Publikum auf eine Reise durch eine farbenfrohe Unterwasserwelt und begleitet Nemos vergesslicher Freundin bei der Suche ihrer Eltern. Ein anderes Abenteuer um die Suche der Eltern ist „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ (DE|BE 2016, empfohlen ab acht Jahren). Hier hilft ein intelligenter und erfinderischer Junge, einem kleinen Roboter mit seiner Supererfindung dem Fahrzeug Fliewatüüt zum Nordpol zu gelangen und entdeckt auf diesem Weg, wie wichtig Freundschaft und Mitgefühl sind. Den Sommer ihres Lebens erleben zwei vierzehnjährige Außenseiter in der Verfilmung des Bestsellers „Tschick“ (DE 2016, empfohlen ab 12 Jahren). Mit viel Witz und Humor erzählt „Mein Blind Date mit dem Leben“ (DE 2017, empfohlen ab 13 Jahren) die wahre Geschichte eines jungen Mannes, der trotz seiner starken Sehbehinderung an seinen Träumen festhält.

Von den Film-Profis lernen

Fortbildungsprogramm „Kurz-Filmen!“ für Lehrkräfte. Filmen mit und wie die Profis – unter dieser Überschrift versammelt die SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, bei denen diese bei Regisseur Tomy Wigand, Schauspielcoach Manfred Schwabe und dem Filmpädagogen Urs Tilman Daun sozusagen selbst „in die Lehre gehen können“. Die Fortbildung „Schüler als Schauspieler“ (8. November in Bad Kreuznach) richtet sich an alle, die mit ihren Schülerinnen und Schülern Filme im Unterricht machen wollen. Am 12. Dezember gibt Tomy Wigand bei einer Fortbildung im Pädagogischen Landesinstitut Koblenz Einblicke in die Trickkiste des Regisseurs und bietet den Teilnehmenden Raum für praktische Übungen.

Organisation der SchulKinoWoche

Die SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz wird vom Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz organisiert und findet seit 2003 statt. Veranstaltet wird die filmpädagogische Initiative von VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz in Kooperation mit dem Bildungsministerium Rheinland-Pfalz, dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz und der Bundeszentrale für politische Bildung. VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit eV.

Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

Information:

SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz, c/o Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz, Hofstraße 257c, Koblenz, Tel. (02 61) 9 70 24 00, Fax (02 61) 9 70 22 00, E-Mail rheinland-pfalz@schulkinowochen.de, Internet: www.schulkinowochen.de. Ansprechpartnerin: Carmen Breitbach.

SchulKinoWoche Rheinland-Pfalz

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