Wirtschaft | 18.02.2020

- Anzeige - Unzählige Angebote für Reise und Freizeit in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle

4000 Besucher bei der Touristik-Messe

Interessenten informierten sich an etwa 90 Ständen und bei vielen Vorträgen

Etwa 4000 Besucher informierten sich auf der Tourismusmesse an 90 Ständen.Fotos: HEP

Koblenz. Ein Hausboot mieten auf der Lahn, E-Bike fahren im Wiedtal, töpfern im Kannenbeckerland, Kanu fahren auf der Mosel, Waldbaden im Naturpark Rhein-Westerwald und Wandern auf Rheinsteig, Westerwaldsteig und Premium-Rundwegen in der Vordereifel waren nur einige Angebote, über die sich insgesamt etwa 4000 Besucher bei der siebten Koblenzer Touristikmesse informierten.

Die lockte in der Rhein-Mosel-Halle an zwei Tagen die Besucher wie ein Magnet an. Schließlich gab es 90 Aussteller aus nah und fern und eine Menge von Vorträgen in drei Räumen.

Messeleiter Karl-Heinz Stoll vom KHS Messe- und Eventmanagement in Ingelheim war begeistert: „Es sind unsere besten Tage hier in Koblenz. Schwerpunkte bei den Besuchern sind Wanderwege und so wird der Westerwaldstand stark frequentiert. Aber auch Kreuzfahrten, Flug- und Busreisen sind gefragt, da die Busunternehmer ein vielseitiges Programm bieten.“

Einige dieser Luxusfahrzeuge u.a. aus Hardert, Puderbach und Limburg standen zum Besichtigen und Probesitzen vor dem Halleneingang. Diese Fünfsterne-Busse mit „Wohnzimmersesseln“ haben meist eine Bordküche mit Mikrowelle und Kaffeemaschine oder sogar ein kleines Bistro, sanitäre Anlagen und sogar einen Stewardessen-Service.

Am großen Westerwaldstand war eine Mitarbeiterin voll des Lobes für die Touristikmesse: „Sie ist für uns ein großer Erfolg, da genau die Produkte nachgefragt werden, die wir anbieten: Wandern und Fahrrad fahren. Es werden viele Fragen gestellt, bei denen man merkt, die Leute sind wirklich interessiert.“

Das Kannenbäckerland präsentierte sich mit einem bemerkenswerten Event: Eine Keramikschülerin aus Höhr-Grenzhausen zeigte eindrucksvoll, wie sie auf der Drehscheibe aus einem Tonklumpen ein tolles Gefäß formte.

Anke Hillmert vom Touristikverband Wiedtal in Waldbreitbach betonte, dass auch an ihrem Stand viel los ist: „Die Leute interessieren sich hier stark fürs Radfahren.

Da gibt es bei uns die Seitentäler des Wiedtals und den Wiedtalradweg mit seiner Verbindung zum Rheinradweg. Wir als Touristinfo verleihen daher auch E-Bikes.“ Einen Stand hatte auch das Polizeipräsidium Koblenz. Bietet das auch Reisen an? Natürlich nicht, informiert aber über die Sicherheit beim Reisen. Themen sind da unter anderem Diebstahl von Handtasche, Handy, Tablet, Laptop und Gepäck sowie Einbrüche in Wohnmobile, Autos und Wohnungen während der Abwesenheit. Und da beraten Beamte sogar vor Ort, wenn sie beim Polizeipräsidium Koblenz unter Tel. (02 61) 10 30 oder E-Mail beratungszentrum.koblenz@polizei.rlp.de angefordert werden.

Ein neuer Trend ist Waldbaden, der vom Naturpark Rhein-Westerwald im Raum Neuwied/Rengsdorf angeboten wird. „Das ist ein zwei- bis dreistündiger Aufenthalt im Wald, den man mit allen Sinnen wahrnimmt durch fühlen, schmecken und riechen und auch kleinen Bewegungen“, erläuterte Andreas Schwab aus Neuwied, der die Waldbaden-Gruppen anleitet.

Außer diesen Angeboten aus der Region gab es auf der Touristikmesse noch vieles mehr. Die Themen der Vorträge und der Aussteller reichten von Rund- und Individualreisen in Madagaskar, Südafrika, Neuseeland, Amerika oder Australien über Expeditions-Seereisen in Arktis und Antarktis bis hin zu Kultur- und Kunstreisen, Städtereisen und Genussreisen.

Auf der Messe lockten ferner Hotels mit Wellness-Urlaub in großen Sauna-Landschaften, Kulinarik und malerischen Städten sowie attraktiven Naturerlebnissen.

Es gab für die Messebesucher aber auch etwas zum Probieren. So das dunkle Raiffeisenbier aus Hamm an der Sieg oder Wein aus dem kaum bekannten Oberndorf an der Lahn, ausgeschenkt von einem der drei Winzer, die es dort noch gibt.

HEP

Eine Keramikschülerin aus Höhr-Grenzhausen zeigte ihre Kunst an der Töpferscheibe.

Eine Keramikschülerin aus Höhr-Grenzhausen zeigte ihre Kunst an der Töpferscheibe.

Etwa 4000 Besucher informierten sich auf der Tourismusmesse an 90 Ständen.Fotos: HEP

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