Wirtschaft | 13.06.2022

- Anzeige - Volksbank RheinAhrEifel eG schafft Minuszinsen ab

Abschied vom „Strafzins“

Gehen einen wichtigen strategischen Schritt im Sinne der Mitglieder, Kundinnen und Kunden: Der Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel eG, Markus Müller, Walter Müller und Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer.  Foto: Volksbank RheinAhrEifel eG

Koblenz/Region Rhein-Ahr-Eifel. Die Volksbank RheinAhrEifel eG schafft die Negativzinsen bei Giro- und Tagesgeldkonten für Privat- und Firmenkunden zum 30. Juli 2022 ab. „Die Ära der Null- und Negativzinsen neigt sich dem Ende zu und nach heutigem Stand gehen wir davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli die Zinsen erstmalig seit Jahren wieder schrittweise erhöhen wird“, erklärt Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer. „Wir sehen aktuell keine Rechtfertigung mehr dafür, unseren Kundinnen und Kunden die im Volksmund als ‚Strafzins‘ bezeichneten Entgelte weiter zu berechnen.“

Über alle notwendigen formalen Schritte wird die Volksbank ihre Kundinnen und Kunden in Kenntnis setzen und umfassend informieren. Bereits getroffene Vereinbarungen bleiben grundsätzlich bestehen – diese allerdings mit einem auf Null reduzierten Zinssatz.

Gründe für dieLeitzinserhöhung der EZB

Hauptgrund für die aktuell geplante, schrittweise Leitzinserhöhung der Notenbank ist die Bekämpfung der Inflation, die sich zuletzt deutlich beschleunigt hat. In Deutschland und in der gesamten Euro-Zone liegt die Teuerung mit knapp sieben Prozent auf einem Rekordhoch. Dies hat beispielweise stark verteuerte Preise für Energie aber auch für Lebensmittel zur Folge.

Volksbank RheinAhrEifel eG

Gehen einen wichtigen strategischen Schritt im Sinne der Mitglieder, Kundinnen und Kunden: Der Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel eG, Markus Müller, Walter Müller und Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer. Foto: Volksbank RheinAhrEifel eG

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