- Anzeige - Bestattungsunternehmen in Rheinland-Pfalz stellten sich am Wochenende der breiten Öffentlichkeit vor
„Alles Irdische endet, aber dieses Handwerk ist unsterblich“
Betriebsinhaber Marc Pfaffinger aus Mendig durfte sich am vergangenen Samstag über hohen Besuch freuen und sein Geschäft präsentieren
Mendig. Mendig. Hoher Besuch bei der Firma „Pfaffinger Bestattungen“ in der Hansastraße 33 in Mendig: Am „Tag des Bestatterhandwerks“, den der Landesinnungsverband Rheinland-Pfalz am vergangenen Wochenende unter der Schirmherrschaft von Clemens Hoch (Minister für Wissenschaft und Gesundheit) zum ersten Mal ins Leben gerufen hatte, war mit Gordon Schnieder (Vorsitzender der CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag) ein prominenter Gast zu Gast. Premiere feierte dieser „Tag des Bestattungshandwerks“ im vergangenen Jahr in Hessen, mittlerweile hat sich also auch Rheinland-Pfalz angeschlossen. An zwei Tagen öffneten Bestattungsunternehmen im ganzen Land ihre Pforten und präsentierten der interessierten Öffentlichkeit ihre Produkt- und Dienstleistungspalette.
Neben Schnieder gaben sich auch Stefan Höhn (in Vertretung von Geschäftsführer Hermann Hubing) und Joana Schöler vom Landesfachverband sowie der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong ein Stelldichein. Nach der Begrüßung durch den Betriebsinhaber Marc Pfaffinger, der über zwei Angestellte und zwölf Aushilfen verfügt, sah der Ablauf eine kurze Gesprächsrunde vor. Anschließend folgte ein Betriebsrundgang, besichtigt wurden unter anderem der Verabschiedungs- und der Kühlraum. Mit der Veranstaltung will „Bestatterrheinlandpfalz“ aufmerksamkeitsstark hervorheben, dass das Bestatterhandwerk in Rheinland-Pfalz nicht nur einen bedeutenden und leistungsfähigen Wirtschaftsfaktor darstellt, sondern auch ein zeitgemäßes Gewerk mit höchsten Qualitätsansprüchen an sich selbst und mit einer unverzichtbaren gesellschaftlichen Funktion ist.
Darüber hinaus bot der Aktionstag den Bestattungsunternehmen im Land eine gute Gelegenheit, der breiteren Öffentlichkeit, aber auch Politikern Schwellenängste zu nehmen und ihnen ohne persönliche Betroffenheit einen Einblick in ein modernes Bestattungsunternehmen mit all seinen Facetten zu ermöglichen. „Wir müssen bei den Menschen ein anderes Bewusstsein zum Thema Sterben schaffen und es enttabuisieren“, verdeutlichte Schnieder. „Alles Irdische endet, dieses Handwerk aber ist unsterblich.“
Der Betriebsinhaber mit seinen beiden Angestellten Anke Thurm (links) und Julia Schäfer.
