- Anzeige - Lohner‘s und Volksbank RheinAhrEifel stellen in Ahrweiler neuen Service vor
Bargeldlos und ohne PIN-Eingabe zahlen
Lohner’s-Geschäftsführer Helmut Moll und Volksbank-Vorstandsvorsitzender Elmar Schmitz gaben den Startschuss zu dreimonatigem Testbetrieb in neun Fachgeschäften
Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Kein Bargeld dabei? Kein Problem!“ Das gilt ab sofort zumindest in neun Filialen der Bäckerei „Die Lohner’s“ im nördlichen Rheinland-Pfalz, denn dort ist jetzt das bargeldlose Zahlen ohne PIN-Eingabe möglich. Den Startschuss dazu gab jetzt Lohner’s-Geschäftsführer Helmut Moll in der Filiale im Edeka-Markt Rudolphi am Ahrweiler Silberberg zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank RheinAhrEifel eG, Elmar Schmitz. Die Volksbank stellt nämlich die Terminals zu Verfügung, mit deren Hilfe die Kunden ihre Brötchen künftig bargeldlos und ohne PIN-Eingabe bezahlen können. Der Höchstbetrag pro Vorgang liegt aus Sicherheitsgründen bei 25 Euro. Während eines dreimonatigen Testbetriebs möchten die beiden Unternehmen erproben, ob die Kunden bereits auf das neue Bezahl-Angebot zugreifen.
„Wir wollen dadurch mitnichten das Bargeld abschaffen“, machte Schmitz klar. „Vielmehr möchten wir den Kunden neue Wege aufzeigen, wie kundenfreundlich Bankgeschäfte heute schon funktionieren – und dazu gehören auch neuartige Bezahlmethoden.“ Helmut Moll, Geschäftsführer der Achim Lohner GmbH & Co. KG, ergänzte: „Viele Kunden machen bei uns Spontankäufe, besonders in den integrierten Shop-in-Shop-Konzepten in Supermärkten.
Da passiert es schnell, dass das nötige Bargeld gerade ausgegangen ist.“ Um den Kunden den Umweg an den Geldautomaten zu ersparen, habe man gemeinsam mit der Volksbank RheinAhrEifel das neue Angebot entwickelt. „Wir sind gespannt, wie die Kunden es annehmen.“
Drahtlos per Funk die Brötchen bezahlen
Mit der neuen Girokarte des genossenschaftlichen Kreditunternehmens funktioniert das ganz einfach drahtlos per Funk. Dazu müssen sowohl das Terminal als auch die Karte mit einem NFC-Chip ausgestattet sein.
Dabei handelt es sich um einen internationalen Übertragungsstandard, mit dem Daten über kurze Strecken per Funk kontaktlos ausgetauscht werden können. Um seinen Einkauf zu bezahlen, hält der Nutzer seine Karte einfach ein paar Zentimeter vor das Terminal, und schon wird der Betrag ohne Eingabe der PIN-Nummer direkt vom Konto abgebucht. Bei Zahlungen über 25 Euro muss die PIN allerdings aus Sicherheitsgründen nach wie vor eingegeben werden. Ein weiterer Vorteil: Der Zahlungsvorgang gehe wesentlich schneller vonstatten als auf herkömmliche Art und Weise, insbesondere gegenüber der Barzahlung, und sei zudem auch noch hygienischer. Dieser Aspekt gewinne gerade bei Unternehmen aus der Lebensmittelbranche eine immer größere Bedeutung.
Schmitz betont, das kontaktlose Zahlen sei genauso sicher wie die Zahlung mit der normalen Girokarte. Beim Zahlungsvorgang kämen nämlich dynamische Sicherheitscodes zum Einsatz, die sich nur einmal verwenden ließen und deshalb nicht kopiert werden könnten. Und auch „aus Versehen“ im Vorbeigehen an einem NFC-Terminal mit der Karte zu zahlen, sei ausgeschlossen. Der Händler müsse das Terminal vor jeder Buchung erst aktivieren, und außerdem dürfe der Abstand der Karte zum Terminal nur höchstens vier Zentimeter betragen. Außerdem versprach Schmitz, dass die neue Zahlungsmöglichkeit den Kunden absolut nichts kosten werde, auch nicht in absehbarer Zukunft.
Bezahlen weiterhin auf herkömmliche Weise möglich
Alle Kunden, deren Bankkarte noch nicht über die neue NFC-Funktion verfügt – sie ist an einem Wellensymbol neben dem Chipmodul erkennbar – können das Terminal mit einfachem Einstecken der Karte ebenfalls nutzen. 60.000 der knapp 90.000 Volksbank-Kunden seien bereits mit der neuen Bankkarte ausgestattet, der Rest werde in den kommenden Monaten getauscht, so Schmitz.
Der Testbetrieb erfolgt für drei Monate in neun Bäckereifilialen der „Lohner‘s“, im Anschluss entscheide man gemeinsam, ob das System in allen 140 Filialen und Shops zur Anwendung kommen wird.
Moll stellt aber auch klar, dass nach wie vor in allen Filialen auch auf herkömmliche Art und Weise bezahlt werden könne, also entweder bar, mit Kontokarte und PIN oder mit Kreditkarte. Es handele sich lediglich um eine zusätzliche bargeldlose Option, denn die Nachfrage insbesondere aus der jüngeren Generation werde immer größer, „und wir wollen uns dem nicht verschließen.“ JOST
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