Wirtschaft | 27.09.2019

- Anzeige - Drei Auszubildende haben dreiwöchiges Praktikum in Valencia angetreten

„Berufsbildung ohne Grenzen“

„Wir haben in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit dem Auslandspraktikum machen können. Unsere Mitarbeiter sind durch die Praktika engagierter und selbstständiger geworden.“ Foto: Bleser

Andernach/Plaidt/Valencia. Unter dem Motto „Berufsbildung ohne Grenzen“ absolvieren derzeit drei Lehrlinge aus Plaidt und Andernach ein Auslandspraktikum bei Unternehmen in Valencia, Spanien. Ziel des Praktikums ist es, internationale Erfahrungen und interkulturelle Kompetenz zu erwerben und die fachliche Kompetenz zu verbessern.

Drei Auszubildende, eine Kauffrau für Büromanagement, ein Schreiner und ein Feinwerkmechaniker/Maschinenbau, haben am Sonntag ihr dreiwöchiges Praktikum in Valencia angetreten. Organisiert wurde der Aufenthalt an der Mittelmeerküste Spaniens von der Mobilitätsberatung der Handwerkskammer Koblenz und dem spanischen Berufsbildungszentrum Xabec in Valencia. Die Einrichtungen arbeiten schon länger eng zusammen, vermitteln Praktikumsplätze, Unterkünfte und organisieren die Betreuung der Auszubildenden und jungen Gesellen vor Ort. „Die Partnerschaft mit Valencia pflegen wir seit 2012. Spanien ist bei unseren Praktikanten sehr beliebt. Ich schätze, dass schon etwa 80 Teilnehmer dort waren“, erklärt Petra Laudemann von der Mobilitätsberatung der Handwerkskammer Koblenz.

Der beste Weg, internationale Kompetenzen zu erwerben, ist ein Lern- und Arbeitsaufenthalt im Ausland – idealerweise schon im Rahmen der Ausbildung. Während ein Auslandsaufenthalt für Studierende schon fast selbstverständlich geworden ist, absolvieren bisher nur vier Prozent der Auszubildenden ein Praktikum im Ausland. Petra Laudemann: „Unser Ziel ist es, die Zahl der Auszubildenden und jungen Beschäftigten, die einen Auslandsaufenthalt absolvieren möchten, zu erhöhen. Hierzu haben wir ein bundesweites, kammerübergreifendes Beraternetzwerk aufgebaut.“

Durch Auslandsaufenthalte machen sich Auszubildende und junge Fachkräfte fit für die Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft. Davon profitieren nicht nur die Praktikanten, sondern auch die Unternehmen; denn immer mehr deutsche Betriebe – auch kleine und mittlere – sind im Exportgeschäft und auf internationalen Märkten tätig und kooperieren mit internationalen Unternehmen.

„Für unseren Mitarbeiter ist die Teilnahme an dem Auslandspraktikum eine Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und andere Arbeitsweisen kennen zu lernen. Wir ermöglichen unseren guten Auszubildenden die Teilnahme, da wir das Auslandspraktikum auch als Ansporn und Belohnung für ihre Leistung verstehen“, erklärt Klaus Durwen, Geschäftsleitung der Durwen Maschinenbau GmbH in Plaidt.

Felix Helf von der Schreinerei Helf GbR, Andernach, sieht dies ähnlich: „Durch den Blick über den ‚Tellerrand‘ lernen unsere Auszubildenden andere Vorgehensweisen kennen und wie in anderen Teilen der Welt in unserer Branche gearbeitet wird. Als Unternehmen zeigen wir damit aber auch, dass unsere Mitarbeiter mit Herzblut hinter ihrer Arbeit stehen und sich gerne durch neue Eindrücke aus anderen Ländern inspirieren lassen. Unser Hauptaugenmerk liegt aber darauf, dass unsere Auszubildenden den Spaß an ihrer Tätigkeit behalten.“

Neben ihrem Praktikum haben die Auszubildenden auch Zeit, Valencia und die Region zu erkunden sowie mit einer anderen Kultur in Berührung zu kommen. Diesen Aspekt hebt auch Geno Bleser vom SHK-Fachbetrieb Wilfried Bleser in Plaidt hervor: „Wir ermutigen unsere Mitarbeiter zu Auslandspraktika, weil es uns wichtig ist, weltoffene Mitarbeiter mit interkultureller und sozialer Kompetenz im Unternehmen zu beschäftigen.“

„Wir haben in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit dem Auslandspraktikum machen können. Unsere Mitarbeiter sind durch die Praktika engagierter und selbstständiger geworden.“ Foto: Bleser

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