Frauen-Union Andernach zu Besuch im St.-Nikolaus-Stiftshospital
Bestens versorgt von der Geburt bis ins Alter
Andernach. Die Frauen-Union (FU) Andernach legt viel Wert auf den Kontakt und die Zusammenarbeit mit Einrichtungen in der Region. Deshalb wurde ein Treffen mit dem Andernacher Stiftshospital vereinbart, bei dem die Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn, Pflegemanagerin Patrycja Kielkowski, der ärztliche Direktor Dr. Michael Nickel, der Chefarzt der Inneren Medizin Prof Dr. Armin Steinmetz und Jürgen Schmidt, Prokurist und Leiter des Finanz- und Rechnungswesens, einen Einblick in die Besonderheiten und Neuerungen des Krankenhauses gaben.
Dazu gehört unter anderem der Kreißsaal, der umfassend renoviert wurde. Im letzten Jahr erblickten dort 580 Babys das Licht der Welt, was einer deutlichen Geburtensteigerung im Stiftshospital um mehr als 15 Prozent entspricht. Für Väter und andere Angehörige gibt es die Möglichkeit, die ersten Tage nach der Geburt zusammen mit Mutter und Kind im Krankenhaus zu übernachten. Auch dies spricht für die Beliebtheit des Stiftshospitals bei werdenden Eltern.
Gleichzeitig passt man sich im Krankenhaus auch an die veränderte Altersstruktur in der Bevölkerung an. Hierdurch kommt es zu neuen Herausforderungen, wie zum Beispiel der Versorgung von an Demenz erkrankten Patienten. Dem Krankenhaus ist es besonders wichtig, in diesem Bereich intensiv zu schulen, um sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitern gerecht zu werden. Zudem wurde eine Arbeitsgruppe Demenz gegründet, die die aktuellen Entwicklungen verfolgt und als Ansprechpartner für Angehörige und Mitarbeiter dient.
Die Frauen-Union Andernach und das Krankenhausmanagement verabredeten im Anschluss ein weiteres Treffen, bei dem neben neuen Gesprächsthemen auch eine Besichtigung des Kreißsaals geplant ist. Insgesamt zeigte sich, dass das St.-Nikolaus-Stifthospital eine Institution ist, die es versteht, Gemeinnützigkeit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen und somit auch ein attraktiver Arbeitgeber in der Region ist.
