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Neujahrsempfang des Handwerks 2018

Bischof Ackermann spricht Handwerk seinen Segen aus

HwK-Präsident Krautscheid fordert vor 500 Gästen Aufwertung des Meisterbriefes durch künftige Bundesregierung

Bischof Ackermann
spricht Handwerk seinen Segen aus

Bischof Stephan Ackermann erhält von Kurt Krautscheid (l.) und Hauptgeschäftsführer Alexander Baden (r.) eine Torte mit dem Slogan der Imagekampagne des Handwerks „Am Anfang waren Himmel und Erde. Den ganzen Rest haben wir gemacht.“ Foto: Herbert Piel / P!ELmedia

15.01.2018 - 09:13

Koblenz. „Die künftige Bundesregierung muss den Meisterbrief aufwerten und damit seine Bedeutung für Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Ausbildungswachstum stärken“, nennt Kurt Krautscheid als Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz beim Neujahrsempfang eine wichtige Forderung für 2018. Zu ihrem traditionellen Empfang konnte die HwK 500 Gäste aus Handwerk, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik begrüßen. Als Festredner ging Bischof Dr. Stephan Ackermann auf „Vision und Wirklichkeit“ ein. „Was nutzt uns die schönste Vision, wenn sie handwerklich nicht solide umgesetzt wird“, verknüpfte Ackermann ethische Werte und Handwerk.

Für das Handwerk zog Krautscheid eine positive Bilanz zum Jahreswechsel: Die Auftragslage und Auslastung der Betriebe befindet sich auf Rekordniveau. „93 Prozent unserer Handwerksbetriebe gaben bei der jüngsten Konjunkturbefragung an, ihre Wirtschaftslage sei gut. Auch die Prognosen stimmen zuversichtlich. Doch dieser Erfolg ist kein Geschenk oder ein Zufall. Dahinter steckt die harte Arbeit des Handwerks, seiner Betriebe, Meister und Mitarbeiter.“ Eine zentrale Rolle falle in diesem Erfolgsmodell dem Meisterbrief zu. „Er wurde durch die damalige Bundesregierung mit der Handwerksnovelle 2004 stark geschwächt und wir fordern eine Korrektur durch die künftige Regierung.“


„Das Handwerk steht für Werte, vermittelt diese, orientiert sich an ihnen.“


Politisch, so der Kammerpräsident, wäre das durchaus konsequent, sehe man die Förderung angehender Meister und einer anschließenden Existenzgründung auf Landesebene mit bis zu 3.500 Euro pro Antrag. „Hier darf also durchaus in Berlin ein ‚alter Zopf‘ abgeschnitten werden und die Politik aus gemachten Fehlern lernen.“ Krautscheid ging vor diesem Hintergrund auch auf Werte ein. „Das Handwerk steht für Werte, vermittelt diese, orientiert sich an ihnen. So wichtig uns die Gestaltung der Zukunft ist, so wichtig sind uns Traditionen und unsere Vergangenheit. Nur wer es schafft, die Köpfe und Herzen der Menschen zu erobern, wird verstanden und hat Zukunft. Das gilt für uns alle – Handwerk, Gesellschaft, Politik und auch Kirche. Wir verstehen uns als traditionsbewahrende Gemeinschaften.“


Konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Handwerks


Ein großes Lob ging seitens des Handwerks an die rheinland-pfälzische Landesregierung, insbesondere an das Wirtschaftsministerium. „Aufstiegsbonus I und II zur Förderung der Meisterqualifikation, Zuschüsse für die Ausbildung, für die wichtige Arbeit der „Flüchtlings-Coaches“, die Finanzierung von Digitalisierungsberatern oder auch von Projekten wie das zur Nachhaltigkeit im Handwerk „Gold-Grün“ – das sind alles keine Absichtserklärungen, sondern konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Handwerks, die längst umgesetzt werden und bereits Früchte tragen. Das schließt auch eine hohe Wertschätzung der Politik für das Handwerk ein und es wäre durchaus wünschens- und empfehlenswert, wenn dieser Umgang, die damit verbundenen Werteempfindungen auch Maßstab für eine künftige Bundesregierung im Umgang mit dem Handwerk wären!“


Bischof Ackermann: „Kirche und Handwerk geben mit ihrem Werteverständnis Menschen Orientierung und Halt“


Bischof Stephan Ackermann griff in seiner Festrede die enge Verbindung zwischen Handwerk und Kirche auf: „Bereits Jesus von Nazareth wurde in eine Handwerkerfamilie hineingeboren.“ Das Thema „Vision und Wirklichkeit“ machte der Trierer Bischof an den aktuellen Herausforderungen Digitalisierung, demografischer Wandel, Fachkräftesicherung und Generationennachfolge fest – „Themen, die für unsere gesamte Gesellschaft, das Handwerk wie auch die Kirche eine wichtige Rolle spielen und auch nur gemeinsam gelöst werden können.“

Veränderungen finden global statt wie auch im Kleinen und Ackermann ging auf die Verantwortung des Einzelnen ein. „Wir alle müssen uns einbringen in politische und gesellschaftliche Gestaltungsprozesse und die ständig ändernden Herausforderungen annehmen!“ Ein klar definiertes Werteverständnis gibt dabei Orientierung und Halt und „ethische Werte sind durchaus übertragbar auf das Handwerk. Handwerk schafft gute Lebensbedingungen für Menschen, Handwerk leistet einen wichtigen Dienst am Menschen – nicht nur am Kunden, sondern auch am Mitarbeiter. Es geht nicht nur um das Produkt, sondern auch um den Weg dahin. Die Zusammenarbeit ist eminent wichtig für die Wertigkeit unserer Gesellschaft und ich danke dem Handwerk für seinen Beitrag, den es für alle leistet.“


Handwerk zeichnet verdiente Ehrenamtsträger und Bundessieger aus


Im Vorfeld des Neujahrsempfanges zeichnet die Handwerkskammer traditionell verdiente Ehrenamtsträger des Handwerks für ihr langjähriges Engagement aus. In diesem Jahr konnten sieben Goldene Ehrennadeln verliehen werden, eine sogar mit Brillant. Außerdem wurde die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, Ulrike Mohrs, mit dem „Ehrenmeisterbrief“ ausgezeichnet.

Für ihre Topplatzierungen im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks wurden außerdem die Bundessieger und ihre Ausbilder geehrt. Erste Bundessieger wurden Automobilkauffrau Ann-Kathrin Gräfen, Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik David Krefft, Gebäudereiniger Jonas Vetter, Sattlerin Fachrichtung Reitsportsattlerei Laura Brownlie (die auch den Bundeswettbewerb „Die Gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ gewinnen konnte) sowie Zweiradmechaniker, Fachrichtung Fahrradtechnik, Paul Meißner. Zweiter Bundessieger wurde Mechatroniker für Kältetechnik Etienne Breuer.

Einen goldenen Glücksbringer überreichten Mitglieder der Schornsteinfeger-Innung Koblenz, für das musikalische Rahmenprogramm sorgte das Blechbläserquintett Komilites.

Der Neujahrsempfang 2019 findet am Freitag, 11. Januar statt.

Weitere Informationen zum Neujahrsempfang der HwK Koblenz: Tel. 02 61 - 398-161, Telefax 02 61 - 398-996, presse@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de

Pressemitteilung

Handwerkskammer Koblenz

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Kommentare
Heinz Fleißner:
Herr Daum, der von mir zitierte offene Brief der Thermen-Belegschaft ist im Fitness-Studio an der Info-Tafel einzusehen. Wie der Brief zustande gekommen ist? Ich glaube es ist eine Charakter-Eigenschaft ob ich für etwas oder gegen etwas bin! Und selbstverständlich wird bei einer Sanierung auch immer der Mitarbeiter-Bestand reduziert. Unter einbeziehen von Sozialplan oder Betriebsrat .Davon gehe ich aus. Aber was soll das ganze? Diese ganze Angelegenheit sollte intern geklärt und nicht in der Öffentlichkeit durch den Dreck gezogen werden. Das hat die Therme von Bad Breisig nicht verdient. MfG Heinz Fleißner
Michael Daum:
Herr Fleißner, leider kenne ich den von Ihnen zitierten offenen Brief nicht, aber wenn dort 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Solidarität mit der Geschäftsführung bekunden, müsste man für ein Urteil hierüber zunächst einmal wissen, unter welchen Umständen der Brief zustande gekommen ist. Wenn, wie in der Presse geschrieben, in der letzten Zeit rund 30 Personen die Therme mehr oder weniger freiwillig verlassen haben, relativiert sich die Anzahl von 20 "treuen" MA deutlich. Die ganzen Querelen um die Therme zeigen deutlich, dass da nicht nur bei den Finanzen einiges schief läuft. Und es ist auch ein Zeichen dafür, dass große Teile der steuerzahlenden Bürger der Stadt mit dem weiteren Betrieb der Therme nicht einverstanden sind. Aber die will die Ortspolitik ja nicht hören. Nicht umsonst scheuen alle Parteien einen Bürgerentscheid zu den Thermen wie der Teufel das Weihwasser. Städte wie Bonn haben erkannt, dass man sich auf Dauer nicht gegen seine Bürger stellen kann.
Heinz Fleißner:
Es gibt einen offenen Brief von der Belegschaft Römer Therme Bad Breisig, dass es kein Mobbing von Seiten der Geschäftsleitung gegeben hat. Die mehr als 20 Belegschaftsmitglieder arbeiten alle gerne unter der Geschäftsführerin Tanja Faßbender und tragen ihren eingeleiteten Kurs mit. So heißt es in dem Schreiben. Nun frage ich mich: Wie kann so eine Negativ-Beurteilung in letzter Zeit über die Römer Therme Bad Breisig jemals wieder gut gemacht werden. MfG Heinz Fleißner

Wie ein nachhaltiges Deutschland aussehen könnte

Uwe Klasen:
Trotz eines sehr schönen Sommer, lieferten die sogenannten "Erneuerbaren Energien" nur relativ wenig an Strom. Die "verteufelten" Kohle- und Kernkraftwerke sorgten stattdessen für eine gesicherte Stromversorgung! Quelle: https://www.agora-energiewende.de/service/aktuelle-stromdatenagorameter/chart/power_generation/14.01.2018/14.09.2018/ ----- Leider werden, auch offensichtlich objektive, Daten und Fakten, dahingehend vollkommen Ignoriert, Hauptsache der Ideologie wurde genüge getan!
juergen mueller:
Der HAMBACHER FORST zeigt doch deutich auf,was die Politik unter rechtsstaatlichen Prinzipien versteht - nämlich NICHTS,vor allem dann nicht,wenn es um die Interessen u.wirtschaftlichen Belange großer Konzerne geht.RWE hat sich mit Billigung der Politik bis dato geweigert,einen Beitrag zum Einhalten der Klimaschutzziele zu leisten.Noch 2012 weihte RWE 2 neue Blöcke am Braunkohlekraftwerk Neurath ein.PETER ALTMAIER,damaliger UMWELTMINISTER feierte dies als gelungenen Beitrag zur Energiewende.Verlogener geht`s nicht.Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf an SAUERSTOFF von 10 Menschen,sie versorgen uns mit Trinkwasser u.produzieren Rohstoffe."Ein Hektar" Wald gibt jährlich bis zu 30 Tonnen Sauerstoff,entzieht der Athmosphäre jedes Jahr rund 13 Tonnen CO2.Wälder verdunsten Wasser u.kühlen unser Klima ab.Diese gigantische Waldpumpe führt der Athmosphäre 70% des Niederschlags wieder zu.Wälder prägen unsere Erde wie kein anderer Lebensraum.Wie wichtig demgegenüber sind verlogene POLITIKER?
juergen mueller:
Ja,das sind sie ... Umwelt/Klima/Natur- u.Tierschutz ... sensible Themen.Und gerade hier reicht es aus,mit dem Finger NUR auf die POLITIK zu zeigen.Den "Einzelnen" aufzufordern,auf Plastiktüten zu verzichten,mit dem Rad zu fahren,auf sein Wurstbrötchen oder Schnitzel zu verzichten,während die Politik sich einen Scheißdreck darum schert,ist schon dreist.Internationale Konzerne zahlen KEINE Steuern,schädigen die UMWELT,verstoßen gegen Menschenrechte u.diktieren der POLITIK die Gesetzesvorlagen.Politik u.Umwelt/Naturschutz? BEISPIEL "Mainzer Sand (Ausbau der A643) u.Hambacher Forst (Braunkohleabbau)",beides ausgewiesene Naturschutzgebiete,was die Politik nicht im geringsten daran hindert,ihre Pläne durchzuziehen.Die größten Umweltprobleme sind politischer Egoismus,Gier u.Gleichgültigkeit.Da fährt eine Grünen-Spitzenpolitikerin mit Vornamen KATRIN mit einem "Sechszylinder DIESEL" auf UMWELTTOUR.Geht`s noch?Ich werde weiterhin mein Wurstbrötchen u.Schnitzel essen - wie die Politik ebenso.
Uwe Klasen:
Bitte nicht Vergessen: Bekämpfung des Linkspopulismus ist und bleibt aktuelle Aufgabe! Wie machen wir die Demokratie in Zeiten des Linkspopulismus stark?
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