- Anzeige - Mit dem Balkonkraftwerk die Stromkosten deutlich reduzieren
Die Bürger in der Region wollen sich unabhängiger machen
Rekordjahr für Solarista-Anlagen
Koblenz. Das vergangene Jahr war nicht nur ein perfektes Sonnenjahr mit hohen Stromerträgen aus Photovoltaikanlagen. Und es war auch ein Boom-Jahr für neue Solaranlagen. „Vor dem Hintergrund der Energiekrise und gestiegener Kosten wollen sich viele Bürger unabhängiger machen und beispielsweise ihren Strom selbst produzieren“, berichtet Marcelo Peerenboom, Sprecher der Energieversorgung Mittelrhein (evm). Jede Kilowattstunde, die eine eigene Photovoltaikanlage produziert, reduziert den Strombezug und damit die Kosten.
Auch wer kein Eigenheim hat und nicht über eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach verfügt, kann zum Stromproduzenten werden: Steckerfertige Balkonanlagen sind der einfachste Weg, die Sonne „anzuzapfen“. „Ein solches Balkonkraftwerk heißt bei uns Solarista und erlebt einen regelrechten Boom“, berichtet Peerenboom. 634 verkaufte Anlagen sind die Bilanz des Jahres 2022, und es zeichnet sich ab, dass diese Zahl im laufenden Jahr noch einmal übertroffen wird.
Balkonanlagen sehr beliebt
Diese handlichen, in Deutschland hergestellten Steckeranlagen lassen sich problemlos ohne fremde Hilfe am Balkon, auf dem Gartenhäuschen, dem Carport oder an einer Außenwand befestigen und amortisieren sich bereits nach drei bis vier Jahren. Ein Standardmodul mit 380 Watt Leistung produziert im Schnitt 280 kWh Strom im Jahr. Das reicht, um den Kühlschrank und die Waschmaschine eines Zwei-Personen-Haushalts zu versorgen. Zahlreiche Kommunen in der Region fördern den Kauf solcher Balkonanlagen. Einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten sowie viele weitere Informationen gibt es online auf www.solarista.shop.
Die evm begrüßt das Engagement der Bürger: „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sich möglichst viele Kommunen, Unternehmen und Bürger aktiv an ihr beteiligen“, betont Marcelo Peerenboom. Auch die Energieversorgung Mittelrhein selbst arbeitet mit Hochdruck am Bau neuer Solarparks. Ziel ist es, die Erzeugungskapazitäten im Bereich Biomasse, Wind und Solar von 56 auf knapp 400 Megawatt im Jahr 2028 zu steigern. Marcelo Peerenboom: „Diese Versiebenfachung der Kapazitäten dokumentiert, dass es uns als regionalem Energieversorger Ernst ist mit der Energiewende vor Ort.“ evm
