Raiffeisenbanken sind vereint -Anzeige-
Die fusionierte Raiffeisenbank Voreifel eG ist jetzt offiziell eingetragen
Juristische Fusion der früheren Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG und Grafschaft-Wachtberg eG ist vollzogen
Rheinbach. „Seit Mittwoch ist die neue Raiffeisenbank Voreifel eG offiziell eingetragen, wir sind jetzt eine Bank!“ Freudestrahlend verkündete das neue Führungstrio der Genossenschaftsbank die gelungene endgültige juristische Verschmelzung der ehemaligen Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG und der früheren Raiffeisenbank Grafschaft-Wachtberg eG zur neuen „Raiffeisenbank Voreifel eG“. Burkhard Kraus, Heiko Ulrich und Mathias Lutz werden nach der Fusion gemeinsam als Vorstand die Geschicke des neuen Kreditinstitutes lenken.
Damit konnten sie fast genau ein Jahr nach Verkündung der Fusionsabsicht Vollzug melden und ab sofort die Zukunft gemeinsam bestreiten. Mit dem Zusammenschluss sollen die Kräfte gebündelt und der Weg frei gemacht werden für eine gemeinsame, starke neue Raiffeisenbank in der Voreifel.
Eines der mitgliederstärksten Institute in der Region
Die Eintragung ins Genossenschaftsregister und somit die juristische Fusion habe am 5. Oktober stattgefunden, berichtete Vorstandssprecher Burkhard Kraus. Durch die nun gemeinsame Bilanzsumme von rund einer Milliarde Euro mit 62.000 Kunden, 31.000 Mitgliedern und über 250 Mitarbeitern sei damit eines der mitgliederstärksten Institute in der Region entstanden. „Als große und starke Raiffeisenbank in der Voreifel-Region sind wir für unsere Kunden vor Ort, wo sie uns brauchen“, betonte Kraus die regionale Verbundenheit des Institutes. Beide Institute seien durchaus erfolgreich gewesen, doch jetzt wolle man gemeinsam auf der Erfolgsleiter weiter nach oben klettern.
Doch noch seien einige interne Restarbeiten abzuschließen, wie Heiko Ulrich feststellte: „Mit der Zusammenführung der Kundenbestände am Wochenende vom 14. bis 16. Oktober werden wir die technischen Voraussetzungen für unsere zukünftige Marktbearbeitung schaffen.“ In diesem Zeitraum könne es eventuell zu Ausfällen beim Online-Banking, bei Bankautomaten und VR-Bank-Cards kommen. Die Kunden im Bereich der früheren Raiffeisenbank Grafschaft-Wachtberg erhielten zudem neue Konto-Nummern. Dies sei dem alten System geschuldet und sowieso in Kürze nötig geworden, so Kraus. Danach solle aber alles reibungslos funktionieren, hofft der Vorstand. Ein großer Dank gelte allen Mitgliedern und Kunden für ihr Vertrauen und Verständnis, aber auch den insgesamt 250 Mitarbeitern. „Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre diese Verschmelzung nicht möglich gewesen“, sagte Vorstandsmitglied Mathias Lutz.
Kunden profitieren durch bessere Beratungsqualität
Bei der Fusion sollen die Kunden vor allem durch eine bessere Beratungsqualität profitieren, und auch für die Mitarbeiter gebe es in den kommenden drei Jahren keine fusionsbedingten Kündigungen. Ebenso sei es nicht geplant, eine der bestehenden 20 Filialen zu schließen – ob jedoch alle auch zukünftig aufgehalten werden, hänge nicht zuletzt vom Nutzungsverhalten der Kunden ab.
JOST
