Wirtschaft | 20.08.2019

Kreissparkasse Ahrweiler informiert:

Einschulung sollte Startschuss für finanzielle Zukunftsplanung sein

Christian Frings, Leiter des Beratungs-Centers in Adenau. Foto: privat

Adenau. In diesen Tagen beginnt für rund 1.000 Kinder im Kreis Ahrweiler die Schule. Der erste Tag ist für Erstklässler etwas ganz Besonderes. Das gilt gleichermaßen für die Eltern, denn die Einschulung ist eine teure Angelegenheit. Rund 350 Euro kosten durchschnittlich Schultüte, Ranzen sowie Hefte und Bücher. Die Schulzeit ist bekanntermaßen eine Investition in die Zukunft. Für die finanzielle Zukunft ihrer Kinder, Enkel oder Patenkinder sorgen allerdings nur rund 33 Prozent der deutschen Bevölkerung vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Deka, dem Wertpapierhaus der Sparkassen.

„Die Deutschen knausern nicht, wenn es um ihre Kinder geht“, kommentiert Christian Frings, Beratungs-Center-Leiter in Adenau. Über 600 Euro geben Eltern laut Statistischem Bundesamt jeden Monat pro Kind aus. „Aber die Zukunft wird vernachlässigt. Die Kosten für Ausbildung, Führerschein oder die erste Wohnung werden oft unterschätzt“, fügt Frings an. Hier kann es sich lohnen, sich frühzeitig über einen langfristigen Vermögensaufbau Gedanken zu machen.

Nachholbedarf beim Sparen für Kinder

33 Prozent der deutschen Bevölkerung, die etwas für Kinder beiseitelegen, sparen durchschnittlich rund 60 Euro im Monat. Viele setzen dabei immer noch auf klassische Sparprodukte wie das Sparbuch, Girokonto oder Tagesgeld, obwohl diese seit Jahren nahezu keine Zinsen mehr abwerfen. Immerhin denken auch einige über Wertpapiere und Fonds nach. „Bei uns gewinnt Sparen für Kinder mit Investmentfonds nach und nach an Bedeutung, aber es gibt durchaus einigen Nachholbedarf“, erklärt Frings. „Wer nicht auf renditeträchtige Anlagemöglichkeiten achtet, wird sich jedoch schwer tun, auch nur die 1.800 Euro für einen Führerschein zusammenzusparen“. Hier sind Wertpapiere wie beispielsweise Aktienfonds gefragt. Da Schwankungen zum Wesen von Aktienmärkten gehören, merkt Frings an: „Wie bei der Kindererziehung ist auch bei Wertpapieren Geduld und Konsequenz gefragt. Wichtig ist eine lange und regelmäßige Einzahldauer, dann können auch Kursschwankungen ausgeglichen werden.“ Eine umfassende Beratung sei das A und O, um sich mit Wertpapierfonds wohlzufühlen. Das gilt für die eigenen Anlagen genauso wie für die, die für den Nachwuchs bestimmt sind. Für den gibt es bei der Sparkasse besondere Angebote.

Pressemitteilung der

Kreissparkasse Ahrweiler

Christian Frings, Leiter des Beratungs-Centers in Adenau. Foto: privat

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