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Energielabel für alte Heizungen
Das Label ordnet die Geräte übersichtlich dem richtigen Energieeffizienzgrad zu
Plaidt. Bereits seit einem Jahr werden Heizanlagen, die älter als 15 Jahre sind, von autorisierten Heizungsinstallateuren, Schornsteinfeger und Energieberater schrittweise mit dem neuen Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen ausgestattet. Ab 2017 wird das Energielabel auf den über 17 Millionen Altanlagen zur Pflicht. Da mehr als zwei Drittel des Endenergieverbrauchs eines Privathaushalts auf die Wärmeversorgung entfallen, kann gerade hier mit einer effizienten Heizung viel Geld eingespart werden. Dennoch sind heute über 70 Prozent der Öl- und Gas-Heizkessel in Deutschland über 15 Jahre alt und energetisch ineffizient. Viele Hausbesitzer müssen damit rechnen, dass ihre Anlage aufgrund der hohen Verbrauchswerte höchstens Effizienzklasse C erreicht.
Die Kennzeichnung soll dem Verbraucher deutlich vor Augen führen, wie viel Energie sein Heizkessel wirklich verbraucht und einen Anstoß zum Energiesparen geben. „Die Erfahrung zeigt, dass Verbraucher häufig nichts über den Effizienzstatus ihres Heizgerätes, über mögliche Energieberatungsangebote und Fördermöglichkeiten wissen. Hier können wir helfen. Entsprechende Förderprogramme bieten die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder die bundeseigene Förderbank KfW an. Zuschüsse gibt es etwa beim Einbau eines Brennwertkessels oder von Biomasseanlagen“, erklärt Geno Bleser, von Bleser, Heizung-Sanitär in Plaidt.
Das Label orientiert sich am bekannten EU-Energielabel, das Verbraucher von Kühlschränken, Waschmaschinen oder Glühlampen kennen und gibt Auskunft über die Effizienzklasse und den Energieverbrauch des Heizkessels. Dunkelgrüne Klassen zeigen
Geräte, die besonders effizient sind oder erneuerbare Energien nutzen. Rote zeigen ineffiziente Geräte. Dazwischen gibt es verschiedene Abstufungen. Zusätzlich machen auch die Buchstaben A++ bis E die sieben verschiedenen Effizienzklassen deutlich.
Geräte, die mit „A++“ oder „A+“ ausgewiesen werden, sind besonders effizient oder nutzen erneuerbare Energien, um Wärme zu erzeugen. Das sind zum Beispiel Erdwärmepumpen, Luftwärmepumpen mit oder ohne Solaranlagen oder Klein-Blockheizkraftwerke. Zu „A+“ gehören außerdem bestimmte Brennwertkessel (Gas und Öl) mit Solaranlage. Brennwertkessel ohne Solaranlage (Gas und Öl) können auch mit „A“
oder „B“ gekennzeichnet werden. Ineffizient und veraltet – also „C“ oder „D“ – sind Niedertemperaturkessel (Gas und Öl) und Standardkessel (Gas und Öl). Diese Geräte sollten baldigst ausgetauscht werden.
