Wirtschaft | 29.01.2024

- Anzeige - VR Bank RheinAhrEifel zieht positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2023 – Deutlich gestiegene Kunden- und Mitgliederzahlen

Erfreuliche Bilanzzahlen trotz großer Herausforderungen

Der Vorstand der VR Bank RheinAhrEifel e.G.: v.l. Sascha Monschauer (Vorsitzender), Matthias Herfurth, Markus Müller und Michael C. Kuch.  Fotos: KH

Koblenz. Im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz stellte die VR Bank RheinAhrEifel eG die Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr vor. Gemeinsam mit einen Vorstandskollegen hatte Sascha Monschauer erfreuliche Zahlen im Gepäck – zumindest was sein Kreditinstitut betraf. Im Hinblick auf die bundesweiten und weltpolitischen Herausforderungen machte der Vorstandsvorsitzende kein Geheimnis aus seinem sorgenvollen Blick.

„Wir sehen derzeit Insolventen bei Firmen, bei denen das bislang überhaupt nicht vorstellbar war“, so Sascha Monschauer. Sorgenvoll blickte er auch auf die Präsidentschaftswahl in den USA und die furchtbaren kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten „Seit über 160 Jahren ist die VR Bank RheinAhrEifel eG als Genossenschaftsbank in der weltweit demokratischsten Unternehmensform organisiert. Unsere Werte stehen im Einklang mit einer offenen, toleranten Gesellschaft und dem friedlichen miteinander. Wir setzen uns aktiv für eine funktionierende Gesellschaft, Vielfalt und Solidarität in unserer Heimat ein und verurteilen entschieden jeglichen Rechtsradikalismus und Extremismus“, so Monschauer bezugnehmend auf aktuelle Demonstrationen in der gesamten Region. „In unserer Bankgeschichte waren wir seit jeher mit Krisen und Herausforderungen konfrontiert. Durch das genossenschaftliche Modell und unseren Bezug zur Heimatregion werden wir auch die Herausforderungen in 2024 meistern“, ergänzte er.

Dass dies im ebenfalls sehr herausfordernden Jahr 2023 der VR Bank RheinAhrEifel bestens gelungen ist, erläuterte er mit durchweg erfreulichen Zahlen. Die Bilanzsumme liegt bei rund 6,6 Milliarden Euro. Auch das Eigenkapital konnte die Bank weiter stärke. Dieses lag am 31.12.2023 bei rund 710 Millionen Euro.

Trotz wirtschaftlich schwieriger Bedingungen wie Fachkräftemangel und Inflation ist das Kreditgeschäft im Berichtsjahr um 195 Millionen auf insgesamt über 4,5 Milliarden Euro angewachsen. Die Kundeneinlagen stiegen um 72 Millionen Euro auf 5,2 Milliarden Euro. Insgesamt betreute die Bank zum Bilanzstichtag ein Kundenvolumen von rund 14 Milliarden Euro.

Die Bank zählt rund 245.000 Kunden, was eine Steigerung von ca. 4.000 entspricht. Insgesamt 937 Mitarbeitende sind in 54 Geschäftsstellen sowie am Hauptsitz in Koblenz tätig. „Eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre ist die Mitarbeiter-Gewinnung und -Bindung“, betonte der Vorstandsvorsitzende. Dass die Bank auch in dieser Beziehung gut aufgestellt ist, spiegele sich zum Beispiel auf den führenden Arbeitgeber-Bewertungsportalen wieder. Noch erfreulicher sei die Tatsache, dass über 90 Prozent der Mitarbeitenden die VR Bank RheinAhrEifel weiterempfehlen. Die Bank investiere in fundierte Ausbildungen, die hohe Mitarbeiterloyalität zeige sich auch bei den vielen Jubilaren mit einer langjährigen Betriebszugehörigkeit.

Auch wenn die Verantwortlichen in Sachen Arbeitgeber-Attraktivität weiterhin einen Schwerpunkt setzen möchten, so hat man sich bereits im Jahr 2023 in Sachen Sicherheitskonzept entscheidend weiterentwickelt. Bis September 2023 wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen an allen Standorten ergriffen, so dass die Geldautomaten seitdem wieder flächendeckend zur Verfügung stehen. Durch Färbetechnik und weitere Maßnahmen wurde vermieden, dass bei Sprengungen von Geldautomaten Beute erzielt wurde. Beispielhaft erwähnte Monschauer die Filiale Ahrbrück, die im Dezember 2023 betroffen war.

Als nachhaltige Standortsicherung sieht die Bank auch ihre Bauprojekte. Im Jahr 2023 konnte die Wiedereröffnung des Schalterbereichs in Bad Neuenahr und die Neueröffnung der Filiale in Daun gefeiert werden. Im Frühjahr 2024 wird der Neubau des Raiffeisenquartiers in Mülheim-Kärlich erfolgen, welches 28 Mietwohnungen und eine Bäckerei enthält. Auch die Fortführung des Bauprojekts „Forum am Schlossgarten“ in der Stadt Andernach erfolgt im Jahr 2024. Dort entstehen 44 Mietwohnungen, 4 Arztpraxen, ein Restaurant sowie eine personenbesetzte Filiale der Bank. Darüber hinaus sind die Wiedereröffnung der Filiale in Ahrweiler sowie der Umzug der Filiale in Linz am Rhein für die nächsten Wochen geplant. In Mendig wird man sich im laufenden Jahr mit einem Neubau beschäftigen.

Die VR Bank RheinAhrEifel investiert trotz bzw. wegen der Voraussetzungen, damit sie auch für die Herausforderungen der Zukunft bestens gewappnet ist. Angesichts der erfreulichen Bilanzzahlen schlagen Bankvorstand und Aufsichtsrat der Vertreterversammlung im Mai die Ausschüttung einer Grunddividende in Höhe von 2 Prozent plus 2 Prozent Bonusdividende vor. Diese kommt den 145.000 Mitgliedern zu gute. Deren Anzahl konnte im Jahr 2023 auch gesteigert werden: Im Jahr 2023 konnte die Bank 2.442 neue Mitglieder gewinnen.

Nicht unerwähnt lies Sascha Monschauer die Tatsache, dass im Jahr 2023 rund 1,2 Millionen Euro in Spenden und Sponsoring geflossen sind. Insgesamt rund 1.400 Projekte in der Region konnten damit unterstützt werden. Fast schon eine Nebenrolle bei der Bilanzpressekonferenz spielte übrigens die zurückliegende Fusion bzw. Verschmelzung der VR Bank Rhein-Mosel eG mit der Volksbank RheinAhrEifel eG. Diese sei reibungslos verlaufen. Der Zusammenschluss war nach Mitteilung des Vorstandsvorsitzenden zweifelsfrei der richtige Schritt für beide Banken. Was die zukünftigen Herausforderungen betrifft, sieht man sich daher bei der VR Bank RheinAhrEifel eG bestens aufgestellt.

Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer präsentierte auf der Bilanz-Pressekonferenz erfreuliche Zahlen.

Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer präsentierte auf der Bilanz-Pressekonferenz erfreuliche Zahlen.

Der Vorstand der VR Bank RheinAhrEifel e.G.: v.l. Sascha Monschauer (Vorsitzender), Matthias Herfurth, Markus Müller und Michael C. Kuch. Fotos: KH

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