- Anzeige - Bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein geht es seit Jahren nur noch nach oben
Für Kunden 1,83 Milliarden Euro betreut
Vorstände präsentierten positive Bilanz eines erfolgreichen Geschäftsjahrs 2018
Koblenz/Region. Seit Jahren geht es in den wichtigsten Bereichen nur nach oben: Bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein (VBKM).
Denn die Vorstände Stephan Breser und Walter Müller präsentierten trotz schwierigen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 eine positive Bilanz.
Deren Summe stieg erneut, diesmal von 745 auf 811 Millionen Euro. Alle Kredite und Einlagen, die VBKM hat etwa 40.000 Kunden, liegen mit einem Plus von rund 77 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert. So kletterte das betreute Kundenvolumen auf 1,83 Milliarden Euro.
Das kommentierte Walter Müller auf der Bilanzpressekonferenz in der Koblenzer Zentrale mit Freude: „Wir haben gerne dazu beigetragen, dass viele Menschen in unserer Region sich ihren Traum vom Wohneigentum erfüllen oder größere Anschaffungen tätigen konnten. Unternehmen haben mit betrieblichen Investitionen Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und gesichert. Gleichzeitig war die Risikosituation für Kreditausfälle wieder sehr entspannt.“
Stephan Breser erläuterte, was das für die zigtausende Eigentümer der VBKM, deren Mitarbeiter und die Region bedeutet: „Der vorläufige Jahresüberschuss liegt bei 1,44 Millionen Euro und damit auf Vorjahreshöhe, sodass die Eigenkapitalbasis weiter ausgebaut werden kann.
Die VBKM zahlte rund 3 Millionen Euro Ertragssteuern und weitere 1,8 Millionen Euro flossen über die Lohnsteuer der 176 Mitarbeiter, die sechs Millionen Euro Gehalt erhielten, in die öffentlichen Kassen.
Die damit finanzierten Ausgaben für Wohnen, Konsum, Freizeit oder Dienstleistungen, kamen in den Geldkreislauf und erhöhten die Wirtschaftskraft in und um Koblenz. Vereine, Stiftungen, Gemeinden und Schulen erhielten 135.000 Euro als Hilfe zur Selbsthilfe für zahlreiche kulturelle, sportliche und soziale Projekte in der Region.“
Fusion geplant
Aber es soll noch weiter nach oben gehen, denn die Volksbank Koblenz Mittelrhein wird wohl mit der ebenfalls wirtschaftlich erfolgreichen Volksbank RheinAhrEifel, ihr Sitz ist in Bad Neuenahr-Ahrweiler, fusionieren.
„Diese Bank hat mehr Möglichkeiten, auch die digitalen Angebote weiter zu entwickeln. Mitarbeiter könnten immer mehr zu Fachexperten in ihrem Gebiet werden, wovon wiederum Mitglieder und Kunden profitieren. Außerdem wäre ein größeres Haus anziehender für Fachkräfte, denn ein zukünftiger personeller Engpass träfe auch die Bank selbst“, betonte Stephan Breser. Die Vorstände beider Banken sind sich schon einig, sie brauchen nur noch die Zustimmung der Vertreterversammlungen Ende Mai und Anfang Juni.
Diese starke Bank wird ihren Sitz in Koblenz haben, den Vertrieb übernehmen jedoch die vier Regionalmärkte Ahr-Brohltal, Eifel, Mayen-Rhein und Koblenz-Mittelrhein-Mosel. Mit 3,5 Milliarden Bilanzsumme, der Betreuung von 7,2 Milliarden Euro der 193.000 Kunden, den knapp 120.000 Mitglieder und 52 Filialen könne man neue Potentiale erschließen, sind die VBKM-Vorstände überzeugt.
Warum braucht eine Volksbank das alles, da etwa 95 Prozent der Geschäfte über Homebanking laufen?
Für die Volksbank ist klar, dass Digitalisierung und persönliche Nähe keine Gegensätze sind, sondern zwei Wege, die sich ergänzen.
„Mit neuen digitalen Angeboten, die eng mit der persönlichen Beratung verzahnt sind, trägt die Volksbank den sich ändernden Kundenanforderungen Rechnung. Jeder Kunde soll selbst wählen können, welcher Zugangsweg zur Bank für ihn der Richtige ist“, unterstreicht der VBKM-Vorstand.
Beratungen gibt es bei der Bank natürlich für Kreditnehmer, Anleger und für Versicherungen und große Finanzierungen könne ein solches Unternehmen alleine stemmen, heißt es.
Weiter entwickelt und ausgebaut wird von der VBKM ein Bezahldienst, mit dem kleine Beträge schnell per Handy geschickt und empfangen werden können. Das gibt es aber schon von Google und Paypal und warum sollte hier die VBKM punkten können?
Weil man hier sein Konto hat und einem Unternehmen vor Ort mehr vertraut als einem im Silikon Valley oder im kalifornischen San Rosé.
HEP
