Wirtschaft | 16.10.2023

- Anzeige - Kreissparkasse Ahrweiler legt mit Immobilienmarktbericht und Preisfinder ein für die Region einmaliges Angebot neu auf

Für mehr Transparenz im Häuser- und Wohnungsmarkt

Vorstellung des Immobilienmarktberichtes: Guido Mombauer (Mitte) mit Rolf Eberle (rechts) und Niklas von Pelken.  Fotos: GS

Kreis Ahrweiler. „Der Kreis Ahrweiler ist trotz Flutkatastrophe im Ahrtal und den verheerenden Folgen attraktiv, wenn es darum geht, ein Eigenheim zu bauen oder zu erwerben. Dies auch deshalb, weil der Wiederaufbau in den betroffenen Kommunen erkennbar voranschreitet.“ Das sagte Guido Mombauer, Vorstand der Kreissparkasse Ahrweiler, bei der Vorstellung des aktuellen Immobilienmarktberichtes.

Der Kreis Ahrweiler sei als Teil der Wirtschaftsregion Koblenz - Bonn - Köln mit seiner guten Infrastruktur, der medizinischen Versorgung mit Fachärzten, Kliniken, dem Angebot von Bildungseinrichtungen mit Grundschulen, weiterführenden Schulen, Fachhochschulen, Universitäten und freien Bildungsträgern, interessanten und attraktiven Arbeitsplätzen, der guten Verkehrsanbindung sowie dem hohen Freizeitangebot attraktiv für aktuelle und künftige Einwohner.

Angebot und Nachfrage

Diese Attraktivität finde ihren Niederschlag auf dem Immobilienmarkt. Weil die Nachfrage nach Baugrundstücken sowie Bestandsimmobilien und auch (Eigentums-)Wohnungen zwischen Rhein und Nürburgring deutlich höher als das vorhandene Angebot war, gestaltete es sich laut Mombauer „in den vergangenen Jahren nicht immer einfach, den eigenen Immobilienwunsch zu realisieren“. Positive Nachricht: Seit einigen Monaten sei zu erkennen, dass „sich die Situation ein Stück weit normalisiert, die Preisdynamik nachlässt und die marktwirtschaftlichen Mechanismen von Angebot und Nachfrage wieder in einem ausgewogenen Maß greifen“.

Ursächlich dafür seien nicht zuletzt die gestiegenen Bau- und Lebenshaltungskosten aber auch höhere Zinsen. „All diese Faktoren erschweren die Realisierung des Traums von den eigenen vier Wänden, machen ihn aber auch nicht unmöglich“, sagte Mombauer. Wichtigste Voraussetzung sei eine nachhaltige Finanzierung. In diesem Zusammenhang spiele das über Jahre kaum noch existierende Bausparen wieder eine besondere Rolle. Egal, ob bei Erwerb oder Verkauf, bei Fragen rund um die Finanzierung, Modernisierung, das energetische Bauen oder Sanieren, Versicherung oder Aspekte der Kapitalanlage stehe Fachwissen ebenso hoch im Kurs.

„Mit dem Immobilienmarktbericht und dem Preisfinder der Kreissparkasse Ahrweiler fanden Immobilieninteressierte eine zusätzliche Unterstützung“, findet Guido Mombauer unisono mit seinen Immobilienexperten Rolf Eberle und Niklas von Pelken bei der Präsentation der Neuauflage des kostenlosen Service.

Kostenloser Service

„Den Immobilienmarktbericht und den Preisfinder haben wir erstmalig 2018 bereitgestellt. Seitdem hat sich der Immobilienmarkt insbesondere im Kreis Ahrweiler verändert, sei es durch die Flutkatastrophe, die Entwicklung der Baustoffpreise und Lebenshaltungskosten oder die Zinspolitik der EZB. Insofern war es wichtig, sowohl den Immobilienmarktbericht ebenso wie den Preisfinder entsprechend zu aktualisieren“, erklärte Mombauer.

Der Immobilienmarktbericht zeige auf, was bei Kauf respektive Verkauf und Finanzierung beachtet werden sollte. Darüber hinaus gebe er einen umfassenden Überblick über den Immobilienmarkt mit detaillierten Lagekarten, Kaufpreisen, Mieten und Renditen von den Städten bis hin zu den einzelnen Ortsgemeinden. Damit sei dieser Immobilienmarktbericht einmalig für den Landkreis Ahrweiler.

Die Daten zum Immobilienmarktbericht wurden laut Mombauer vom iib Dr. Hettenbach Institut erhoben. Das Institut erfasse täglich die Preise von rund 350000 Immobilienangeboten auf allen relevanten Internetportalen. Die Werte würden so bereinigt, dass sie tatsächlich gezahlten Summen entsprechen. Auf Basis dieser Immobilienpreise sowie zahlreicher weiterer Faktoren wie die Arbeitslosenquote, das Einkommen der Anwohner, der Wohnwert (anhand von Typ- und Baujahrsklassen), städtebaulichen Faktoren (Gebäudezustand, Straßenbild), Verkehr (Haltestellen, Parkplätze), Versorgung (Schulen, Geschäfte), Umwelt (Lärmbelastung, Grünflächen) und Soziales (Leerstand, Straftaten) erfolge eine Einstufung in fünf Wohnlagen von „einfach“ bis „top“.

Erste Orientierungshilfe

Mombauer: „Der Immobilienmarktbericht steht allen Interessierten kostenlos auf unserer Homepage unter ksk-ahrweiler.de zur Verfügung.“ Dito der Preisfinder. „Bei dem Preisfinder handelt es sich um ein innovatives Analysetool zur Wertermittlung der eigenen Immobilie“, erläutert Rolf Eberle und ergänzt: „Bereits durch Eingabe einiger weniger Informationen können innerhalb nur weniger Minuten ohne Ortsbesichtigung und Grundbucheinsicht eine aktuelle und unabhängige erste Preisindikation zur Werthaltigkeit der Immobilie sowie die realisierbaren Mietpreise ermittelt werden. Diese erhöht die Transparenz und schafft Sicherheit bei der Beurteilung der eigenen Immobilie“. Es sei allerdings ein vorläufiger Marktwert, machte Niklas von Pelken klar. „Vorläufig bedeutet, dass eventuell vorhandene und besonders wertsteigernde oder wertreduzierende Merkmale erst nach einer Objektbewertung vor Ort sowie einer Akten- und Grundbucheinsicht endgültig eingeschätzt werden können. Daher dient der Richtwert als erste Orientierungshilfe.“ Zusätzlich würden jedoch auch Informationen zur Qualität der Wohnlage sowie Preisspannen und Trends gegeben. GS

Vorstellung des Immobilienmarktberichtes: Guido Mombauer (Mitte) mit Rolf Eberle (rechts) und Niklas von Pelken. Fotos: GS

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