Ev. Krankenhaus Dierdorf/Selters
Fusion Dierdorf und Selters erfolgreich
In der aktuellen Krankenhausplanung Rheinland-Pfalz deutlich bestätigt
Mit der ab 2019 geltenden Krankenhausplanung wurden nicht nur sämtliche Abteilungen in Selters sowie Dierdorf in ihrer Bestandskraft bestätigt, sondern für den Standort Dierdorf der Versorgungsauftrag mit einer zusätzlichen Inneren Abteilung erweitert ausgesprochen. Ein Signal, dass die vielfältigen Projekte und Er-weiterungen der letzten Jahre besonders und zukunftsgerichtet bestätigt.
Im Sommer 2021 wird in Dierdorf die Erweiterung der Intensivstation am Notfallstandort Dierdorf umgesetzt sein. Die Radiologie in Selters wird bis März 2021 weiter qualitativ sowie quantitativ Richtung Niveau Maximalkrankenhaus ausgebaut. In 2021 ist die Eröffnung der zusätzlichen Abteilung Inneren 2 (Allgemein) in Dierdorf Ziel. Zentrale Chefarzt-Positionen konnten aufgrund dieser Perspektiven – entgegen dem Trend im Arbeitsmarkt – mit Medizinern mit hoher Expertise besetzt werden.
Reaktionen Dritter
Aktuelle Äußerungen „visionärer“ Ärzte und FDP-Politiker stellt diese gute Entwicklung vielleicht in Frage, um wahlpolitisch zu gewinnen. Familien und Mitarbeiter werden ohne Not verunsichert – so wichtig können mögliche Wählerstimmen nicht sein.
Unser Standort Dierdorf hat eine hohe regionale Akzeptanz. Selters wird neben der, fachlich breit, kompetenten Inneren ergänzt durch die auch überregional unver-zichtbare Neurologie mit Stroke Unit (Schlaganfalleinheit) sowie neurologischen Praxisangeboten.
In einem aktuellen Statement seitens der Leitung der TKK Rheinland-Pfalz wird die Gründung von Verbünden mit Abstimmung von Angeboten als zentraler Stabilisierungsfaktor der Krankenhauslandschaft genannt, welches unser Verbundkrankenhaus Dierdorf/Selters an 2 Standorten mit Schwerpunktangeboten im chirurgischen operativen Bereich in Dierdorf sowie im internistischen Bereich Innere sowie Neurologie in Selters seit Jahrzehnten erfolgreich und vor allen Dingen dadurch auch wirtschaftlich umgesetzt hat. Hausaufgaben, die in Altenkirchen/ Hachenburg/Kirchen aus vermutlich internen, aber für die dortige Region schädlichen, Kompromissen offen gehalten wurden. Ein Neubau verändert diesen Grundwillen nicht, sondern kostet die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser rd. 100 Mio. Euro, die nicht mehr an anderen Krankenhäusern für Investitionen eingesetzt werden können.
Pressemitteilung
Evangelisches Krankenhaus
Dierdorf/Selters gGmbH
