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- Anzeige - Volksbank RheinAhrEifel präsentierte für 2019 hervorragende Zahlen

Gute Geschäftsaussichten für 2020 trotz weiter niedriger Zinsen

27.01.2020 - 09:17

Mayen. Zusammen mit Stephan Breser und Walter Müller, den Vorstandskollegen der ehemaligen Volksbank Koblenz Mittelrhein sowie Vorstand Markus Müller präsentierte Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer am vergangenen Donnerstag die positiven Ergebnisse des Geschäftsjahres 2019 der Volksbank RheinAhrEifel. Für Monschauer war es die erste Präsentation „aus anderer Sicht“, nachdem er zum 1. Oktober Vorstandsvorsitzender geworden war und damit nach fast zehn Jahren in dieser Funktion Elmar Schmitz ablöste, der nach 36 Jahren Tätigkeit bei dieser Genossenschaftsbank oder ihren Vorgängern in den Ruhestand getreten war. Gleichzeitig war es das erste vollständige Jahresergebnis der rückwirkend zum 1. Januar 2019 fusionierten Bank. Ohne zunächst Zahlen zu nennen, warf Monschauer anfangs einen Rückblick auf das geschäftliche Umfeld des abgelaufenen Jahres. Sehr stolz und zufrieden zeigte sich der Bankchef über die vollzogene Fusion, die aber auch sehr viel Arbeit verursacht hätte. Ganz ungewöhnlich für Firmenchefs und besonders Bankvorstände, die sich ansonsten in politischen Dingen lieber neutral verhalten, formulierte Herr Monschauer seine zunehmende Besorgnis über die Entwicklungen am politischen rechten Rand unserer Gesellschaft. Er wolle sich später nicht vorwerfen lassen, diese Bedenken niemals öffentlich geäußert zu haben, und nannte dabei auch explizit die Partei AfD. Auch Greta würde unsere Gesellschaft spalten, konstatierte Monschauer und als Antwort auf den Brexit sei ein starkes Europa wichtig. Auch der Name Trump fiel in den einführenden Worten des Bankchefs und in diesem Zusammenhang das Wort unberechenbar. An aktuellen Aussichten auf das Geschäftsjahr 2020 würde kein Anstieg der Zinsen erwartet werden, sie könnten sogar langfristig noch ein bisschen niedriger ausfallen. Der Anlage von Vermögen in Aktien erhielte daher in Zeiten niedriger Zinsen eine zunehmende Bedeutung.


Viertgrößte Bank in Rheinland-Pfalz seit der Fusion


Die Fusion hat die Volksbank RheinAhrEifel zur viertgrößten in Rheinland-Pfalz werden lassen und bundesweit ist sie nun auf dem 27. Platz. In der weiteren Zusammenarbeit mit ihren starken Verbundpartnern wie beispielsweise Union Investment, R+V, der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der DZ Bank bleibt sie weiterhin attraktiv, stark regional und vor allem zukunftsfähig. Zudem besitzt sie das beste zu bekommende Rating. Mit den vier Regionalmärkten AhrBrohltal, Eifel, KoblenzMittelrheinMosel und MayenRhein mit je einem eigenen Chef sind quasi vier kleine Banken vor Ort vertreten, die jeweils auf kurzen Wegen auf die besonderen Kompetenzen der zentralen Verwaltungssitze in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Mayen zugreifen können. Die rund 470 Mitarbeiter der „alten“ Volksbank RheinAhrEifel sind mit ihren etwa 170 Kollegen aus dem Bereich Koblenz inzwischen schon fast zu einem guten Team zusammengewachsen. Zusätzlich beschäftigt die Bank aktuell 39 Auszubildende.


„Die Zahlen machen uns stolz“


Die Zahlen 2019 machen uns stolz, versicherte Vorstandsvorsitzender Monschauer vorab. Die Volksbank RheinAhrEifel gewann im Geschäftsjahr über 2.700 neue Mitglieder und mehr als 4.200 neue Kunden. Die Bilanzsumme stieg um 175 Mio. Euro auf 3,7 Mrd. Euro. Die Eigenmittel konnten weiter gestärkt werden und liegen nun bei fast 400 Mio. Euro. Die Kundeneinlagen, also die der Bank anvertrauten Gelder, stiegen auf 2,8 Mrd. Euro an, das sind 168 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Ebenso verzeichneten die Kundenkredite einen deutlichen Zuwachs, sie stiegen um 4,4 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. Die Volksbank stellte neue Kredite in Höhe von mehr als 605 Mio. Euro bereit. Dabei hielten sich private und gewerbliche Kredite in etwa die Waage. Schwerpunkt bei den Privatkrediten waren Baufinanzierungen. 1953 Kunden konnten so ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen.

Auf der Einlagenseite zeigt sich, dass viele Kunden trotz des niedrigen Zinsniveaus immer noch ihre Gelder täglich fällig „parken“. Die Kundeneinlagen stiegen um 6,3 Prozent auf nun 2,8 Mrd. Euro. Insgesamt betreute die Bank ein Kundenvolumen von rund 7,5 Mrd. Euro, wovon 2,2 Mrd. Euro bei Partnern im genossenschaftlichen Verbund angelegt sind.

Erstmals konnte die Bank gleich in drei Städten, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Mayen und Neuwied, jeweils den ersten Platz beim Bankentest „Beste Bank vor Ort 2019“ belegen. Außerdem kürte Focus Money die Privatkundenberatung in Koblenz und Bad Neuenahr-Ahrweiler als Testsieger. „Die Welt“ zeichnete die Baufinanzierungsberatung mit dem Siegertitel im Bankentest aus. Der Vertreterversammlung im Mai wird die Ausschüttung einer Dividende an die Eigentümer und Mitglieder in Höhe von fünf Prozent vorgeschlagen.


Positive Effekte auf kommunale Finanzen


Die positive Entwicklung der Bank hat auch Auswirkungen auf die kommunalen Finanzen. 7,3 Mio. Euro wurden an Lohnsteuer für die Mitarbeiter abgeführt, weitere 7,3 Mio. flossen an Ertragssteuern und die Beschäftigten generierten 22,7 Mio. Euro an Kaufkraft.

Neben den Steuerzahlungen profitierten zahlreiche Vereine, Schulen, Kindergärten und gemeinnützige Institutionen in der Region von der Ertragskraft der Volksbank. Rund 840.000 Euro flossen in Form von Spenden und Sponsoring für gute Zwecke, auf die sich die Partner auch in Zukunft verlassen können. Die Bürgerstiftung der Bank unterstützte 429 Projekte mit rund 219.000 Euro. Mit dem Zukunftspreis Heimat investierte die Bank seit 2008 bereits 400.000 Euro in gute Ideen. Über die Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ – viele verstehen „Crowdfunding“ inzwischen besser – wurden bislang rund 100.000 Euro für Vereine und Initiativen gesammelt.

Im Jahr 2020 wird man über eine Anpassung der Öffnungszeiten nachdenken zur Vereinheitlichung der beiden Filialnetze und über die Filialstruktur insgesamt. Weil das Kundenverhalten sich stark geändert hat und einzelne Geschäftsstellen bis zu 70 Prozent an Frequenz verloren hätten, würden Ende März fünf Außenstellen geschlossen. Wir bleiben aber persönlich und digital für unsere Kunden da, versicherte Bankchef Monschauer. Die Bank werde nur umgebaut und nicht abgebaut. Dabei wird an der Verbesserung der Effizienz bei der Volksbank RheinAhrEifel ständig gearbeitet. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis ist eine zentrale betriebswirtschaftliche Kennzahl der Effizienz eines Kreditinstituts. Um einen Euro zu erlösen musste die Bank 2017 rund 63 Cent aufwenden. An diesem Betrag hat sich auch bei der fusionierten Bank kaum etwas geändert. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase wird sich das Verhältnis aber künftig eher verschlechtern. Die Niedrigzinsphase ist ebenfalls der Grund, weshalb bei der Bank auch über Verwahrentgelte nachgedacht werden muss, die im Volksmund als Strafzinsen bekannt sind. Vorstandsvorsitzender Monschauer versicherte jedoch, dass man diese „solange es geht“ umgehen wird und 99 Prozent der Kunden sie vermeiden können durch eine sinnvollere Strukturierung ihres Vermögens. WE

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Kommentare
juergen mueller:
Nein,alte Ratsbeschlüsse gelten nicht mehr wie man sieht.Und vergessen wurde nichts.Was 2008 mit großer Mehrheit abgesegnet wurde hat Grün-Rot-Rot mit knapper Mehrheit nun durchgesetzt.Was 2008 im Guten nicht funktionierte drückt man jetzt mit elektrischen Pollern durch.Die Folgen einer Sperrung hat man weder 2008 noch jetzt durchdacht.Kurios ist,dass ehemals politische Befürworter dieser Maßnahme nun plötzlich eine andere Haltung einnehmen u.hierfür offensichtlich Jahre gebraucht haben.Davon abgesehen,auch was bereits beschlossen wurde,schließt nachträgliche Einwände/Kritik nicht einfach aus.
Ansgar Hasselberg:
Pro Sperrung Clemensstraße: Gelten alte Ratsbeschlüsse nicht mehr? Es ist interessant, welche Halbwertszeit Ratsbeschlüsse zu haben scheinen. In der Stadtratssitzung vom 6. Februar haben drei Ratsfraktionen den Antrag gestellt, zur Aufwertung der City die Clemensstraße im Bereich zwischen Casinostraße und Görgenstraße in der Zeit von 9:00 Uhr bis 19: Uhr zu sperren. Der Antrag ist mit einer knappen Mehrheit positiv beschieden worden, was naturgemäß und legitimerweise die Kritiker dieser Maßnahme auf den Plan ruft. Völlig vergessen worden ist bei den teils vehementen Kritikern aber, dass es bereits einen gültigen Ratsbeschluss gibt, der genau dem Inhalt des jetzigen Antrages entspricht! Im Jahr 2008 nämlich hat der damalige Rat mit großer Mehrheit die Sperrung der Clemensstraße für den Autoverkehr abgesegnet. Somit stellt sich die Frage nach der Berechtigung der aktuellen Empörung für eine Maßnahme, die eigentlich bereits seit über elf Jahren beschlossene Sache ist. Sperrung der Cleme
juergen mueller:
Ausgerechnet Herr Biebricher/CDU redet von Scheuklappenpolitik, etwas,was er doch selbst praktiziert. Wofür immer ein Gutachten? Ohne externe Beratung/Hilfe geht`s wohl nicht? Wie wäre es,wenn man sich einmal selbst "intensiv" mit einem Problem,auch jetzt mit diesem,beschäftigen würde?Gesunder Menschenverstand ist offensichtlich in der Politik nicht gefragt u.überlässt das Denken lieber anderen.Aber,was nicht gefordert bzw. gefördert wird,führt unweigerlich zu einem Substanzverlust desselben,der bei einigen schon ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat.
Siegfried Kowallek:
Helmut Gelhardt trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn Martin Hahn dereinst selbstkritisch die Bilanz seines politischen Lebens ziehen wird, wird er zähneknirschend einräumen, dass sein größter Makel gewesen ist, dass er und seine CDU sich von den Grünen in der Sache Seemann über den Tisch ziehen ließen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Dietmar Rieth :
Der Einschätzung, dem Kommentar und der Schlußfolgerung von Herrn Gelhardt kann ich nur voll zustimnmen. Weitere öffentlich benannte Gründe sprechen ebenfalls für diese Einschätzung und die getätigte Aussage mit Aufforderung an den OB zur Aussetzung des Ratsbeschlusses. Dietmar Rieth, ehemaliger Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Neuwied
Helmut Gelhardt:
Herr Seemann ist für die für IHN vorgesehene Position/haupt- amtliche Beigeordnetenstelle objektiv nicht angemessen geeignet.Sollte es den Tatsachen entsprechen, dass gerade Herr Seemann den Ausschreibungstext für diese Beigeordnetenstelle mitentworfen hat(und im Stadtrat "die recht offene Formulierung" rechtfertigte),so ist dies keine Kuriosität mehr,sondern entspricht dem Wesen einer Bananenrepublik und liegt in der politischen Verantwortung der Papaya-Koalition aus CDU / Bündnis 90/Die Grünen / FWG.Bündnis 90/Die Grünen, die VOR der Kommunalwahl mit tendenziell richtigen Zielen angetreten waren, haben sich durch DIESE Beigeordnetenwahl selbst politisch grob beschädigt!Dass die übergroße Mehrheit der CDU-Fraktion unter der Führung von Herrn Martin Hahn und die FWG dieses beschämende Spiel jedenfalls zugelassen haben, zeugt nicht von Seriosität.Es spricht gemeindeverfassungsrechtlich sehr Gewichtiges dafür, dass diese Beigeordnetenwahl rechtlich angreifbar ist.Der OB sollte aussetzen!
juergen mueller:
Das mit dem "genauen" Beobachten kommt/kam doch zu spät.Einsicht kommt immer dann,wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.Fakt ist,dass die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat,besetzt mit OB Langner u. Mitglieder des Stadtrates von CDU/Grüne offensichtlich "ver/geschlafen" hat (bis natürlich auf die Tandiemen,die man für seine "Nebenfunktion" erhält).3 Millionen als (Steuergeld-) Darlehen sind kein Peanuts,Geld was der Stadt erst einmal verloren geht u.das Risiko in sich birgt,dass diese komplett in den Sand gesetzt sind.Auf dieses immerwährend nach aussen hin gepredigte positiv Sehen u.um Vertrauen heischende Gerede gebe ich schon lange nichts mehr,dafür haben die Vergangenheit u.Vergangenes gesorgt.
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