Wirtschaft | 20.06.2022

- Anzeige - Einweihungsfeierlichtkeiten in der Brohltal-Klinik St. Josef in Burgbrohl

Jetzt ist Raum für mehr Patienten

Ein wichtiger Augenblick für die Brohltal-Klinik: Die Station wird eröffnet!Von links: Ralf Waldecker (Pflegedienstleiter), Dr. Andreas Tecklenburg (Geschäftsführer Marienhaus Klinikum GmbH), Alexandra Bell (Pflegedienstleiterin), Claudia Häfner (kaufmännische Leitung der Klnik Burgbrohl), Miriam Knie (Chefärztin), Sabine Anspach (Geschäftsführerin Marienhaus Klinikum GmbH). Fotos: BE

Burgbrohl. Nach rund einjähriger Umbauzeit wurde eine weitere Station in der Brohltal-Klinik St. Josef eröffnet. Damit stehen in der Geriatrischen Fachklinik in Burgbrohl jetzt vier Stationen mit insgesamt 95 Betten zur Verfügung. Eine Kapazitätserweiterung um fast ein Drittel, die auch wegen der demographischen Entwicklung im Land nötig wurde. Im ehemaligen Akutkrankenhaus werden hauptsächlich Senioren nach einem Krankenhausaufenthalt behandelt, die noch nicht fit für die Rückkehr in ihr häusliches Umfeld oder eine Senioreneinrichtung sind. Ziel der Behandlung: die Alltagsmobilität wiederherzustellen. Da der Bedarf an Pflegeplätzen in einer älter werdenden Gesellschaft auch in der Region immer größer wird, hat sich die Marienhaus-Gruppe mit Sitz in Waldbreitbach, die im Kreis Ahrweiler auch die Krankenhäuser Maria Hilf in Bad Neuenahr und St. Josef in Adenau betreibt, zu dieser Erweiterung entschlossen. Für Patienten verkürzt sich die Wartezeit auf eine fachgerechte, an individuelle Bedürfnisse angepasste Behandlung. Durchschnittlich verbringen die Patienten drei Wochen in der Brohltal-Klinik. Um ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, wurden die neuen Einzelzimmer modern, zweckmäßig und freundlich gestaltet. Gruppiert um einen Innenhof, die meisten mit Blick ins Grüne. Alle verfügen über ein eigenes Bad und sind mit WLAN ausgestattet. Wichtig für die Genesung ist aber auch die Kommunikation der Patienten untereinander. Dafür wurde die Station mit einer gemütlichen Lounge und einem eigenen Speisesaal ausgestattet.

Auch im Personalbereich setzt die Brohltal-Klinik neue, familienfreundliche Akzente. Ein neues Arbeitszeitmodell soll helfen, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen. Eltern, die ihre Kinder in die Kita oder Schule bringen müssen, können ihren Dienst entsprechend später beginnen. Die Arbeitszeiten für Eltern in Elternzeit können flexibler gestaltet, die Schichtzeiten für Eltern mit kleinen Kindern besser angepasst werden. Denn Mitarbeiter in der Pflege sind rar. Gesucht werden in Burgbrohl aktuell auch Logopädinnen bzw. Logopäden. Deshalb hat sich Claudia Häfner, die kaufmännische Leiterin der Brohltal-Klinik entschlossen, die Kosten der Zusatzausbildung bei einer qualifizierten Bewerbung zu übernehmen. Auch für Chefärztin Miriam Knie, die ein 7-köpfiges Ärzteteam leitet, ist ein familienfreundliches Arbeitsumfeld wichtig. Sie selbst hat drei Kinder und sieht in Burgbrohl gute Voraussetzungen dafür, dass Mitarbeiter Beruf und Familie unter einen Hut bringen können. „Und ganz wichtig für mich ist, dass wir hier oft große Heilungserfolge sehen. Nicht immer, aber oft kommen Patienten zu uns, die sich kaum bewegen können. Und wenn sie die Reha hinter sich haben, wieder auf ihren eigenen Füßen stehen können.“

Heilung wird in der Brohltal-Klinik unter einem ganzheitlichen, christlichen Aspekt gesehen. Und der ist auch durch die christliche Grundhaltung des Krankenhausbetreibers, der katholischen Marienhaus-Gruppe vorgegeben. Deshalb hatte das Team der Krankenhausseelsorger um Markus Annen und Frau Gläser einen großen Anteil an der Einweihungszeremonie, bat um Gottes Segen für das Haus, die Mitarbeiter und die Patienten, die hier Heilung suchen. Dr. Andreas Tecklenburg vom Vorstand der Marienhaus-Gruppe beschwor den Geist, der von der Brohltal-Klinik ausgeht Er wies darauf hin, dass man in Burgbrohl an eine Idee geglaubt habe, die vor Jahren noch utopisch schien. „Die geriatrische Rehabilitation hat Zukunft“. Und damit sei man erfolgreich. Claudia Häfner, die kaufmännische Leiterin der Klinik, erinnerte an die schwere Zeit um 2019 und an die Belastung durch die Corona-Pandemie, in der die Zukunft der Klinik auf der Kippe stand. Auch dank eines Gehaltsverzichts der Mitarbeiter habe man den Turnaround geschafft. Sie dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und ausdrücklich auch der Geschäftsleitung, „die an uns geglaubt hat.“ Und fügte noch ein Zitat von Thomas Edison an: „Der sicherste Weg zum Erfolg ist, es immer wieder zu versuchen.“ Froh, dass man die Wende in Burgbrohl geschafft hat, ist man auch in der Verbandsgemeinde Brohltal. Sie wurde anlässlich der Einweihung von Oberdürenbachs Bürgermeisterin Elisabeth Dahr und Stefan Oligschläger vertreten. Auch der Förderkreis der Brohltal-Klinik, der großen Anteil am Erhalt und Erfolg der Klinik hat, war präsent. Im Förderkreis engagieren sich auch wichtige Arbeitgeber im Brohltal (z.B. Heuft und Rhodius) für die Klinik.

Zum anschließenden entspannten Grillfest im idyllischen Garten der Einrichtung nahmen außer den offiziellen Vertretern auch Patienten und Mitarbeiter aller Stationen teil.

Eine Torte gab`s auch zur Einweihung! (Von links: Miriam Knie, Claudia Höfner, Sabine Anspach und Dr. Andreas Tecklenburg).

Eine Torte gab`s auch zur Einweihung! (Von links: Miriam Knie, Claudia Höfner, Sabine Anspach und Dr. Andreas Tecklenburg).

Ein wichtiger Augenblick für die Brohltal-Klinik: Die Station wird eröffnet!Von links: Ralf Waldecker (Pflegedienstleiter), Dr. Andreas Tecklenburg (Geschäftsführer Marienhaus Klinikum GmbH), Alexandra Bell (Pflegedienstleiterin), Claudia Häfner (kaufmännische Leitung der Klnik Burgbrohl), Miriam Knie (Chefärztin), Sabine Anspach (Geschäftsführerin Marienhaus Klinikum GmbH). Fotos: BE

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