- Anzeige - Stadt und evm nehmen neue Ladesäulen für E-Autos in Betrieb
Kastorpfaffenstraße und Schlossstraße mit weiteren Ladepunkten ausgestattet
Koblenz. Die steigende Zahl an Elektroautos im Straßenverkehr führt zu einem erhöhten Bedarf an Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum. Dem tragen die Stadt Koblenz und die Energieversorgung Mittelrhein (evm) Rechnung und haben weitere Ladesäulen installiert. Die bereits bestehenden Lademöglichkeiten in der Kastorpfaffenstraße wurden erweitert und nun von dem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner und evm-Vertriebsvorstand Bernd Wieczorek offiziell in Betrieb genommen. An insgesamt sechs Ladepunkten können E-Auto-Fahrer hier künftig ihr Fahrzeug laden. Sechs weitere Ladepunkte gingen ebenfalls in der Schlossstraße ans Netz. „Gemeinsam mit der evm bieten wir so E-Autofahrenden viele weitere Lademöglichkeiten an attraktiven Standorten im Stadtgebiet“, berichtet David Langner.
Die neuen Ladesäulen entstehen an Orten, die erfahrungsgemäß hoch frequentiert sind. So ist die Lademöglichkeit in der Kastorpfaffenstraße sehr beliebt. „Durch die Nähe zu vielen touristischen Attraktionen parken hier auch viele auswärtige Gäste, die elektrisch unterwegs sind“, berichtet Bernd Wieczorek. Die sogenannten AC-Ladepunkte ermöglichen ein Laden mit bis zu 22 kW Leistung. Auch in der Schlossstraße können Elektroautos fortan mit bis zu 22 kW Leistung aufgeladen werden. Alle AC-Ladepunkte dürfen sich über eine Förderung durch den Bund freuen. Sowohl die Ladesäulen selbst wie auch die Netzanschlüsse wurden dabei subventioniert.
Auch in Zukunft will die evm einen Beitrag dazu leisten, die Ladeinfrastruktur in der Stadt weiter auszubauen. Insgesamt waren 18 neue Lademöglichkeiten im Stadtgebiet geplant. Neben den neu in Betrieb genommenen Ladesäulen steht auch die Fertigstellung der geplanten Schnellladestation im Gewerbegebiet an. „Hier können E-Auto-Fahrer ihr E-Auto ab Sommer 2023 an sechs Ladepunkten mit bis zu 150 kW Leistung laden“, erzählt Wieczorek weiter. Die sogenannten DC-Ladepunkte sind in der Lage, ein E-Auto innerhalb einer Viertelstunde bis zu 80 Prozent aufzuladen. „Gewerbegebiete sind aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage ideal und eignen sich perfekt als Standorte zum Ausbau der Ladeinfrastruktur“, ergänzt David Langner. Die Inbetriebnahme dieser Schnellladesäulen hatte sich aufgrund langer Lieferzeiten der Trafo- und Ladestationen verzögert. Neben der Ladestation An der alten Römervilla im Gewerbegebiet befinden sich insgesamt 15 weitere Standorte in und um Koblenz in der Prüfung. Eine mögliche Inbetriebnahme ist für die Kalenderjahre 2023 und 2024 geplant. evm
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