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- Anzeige - Schöne Tradition im Hause Becker Hörakustik fortgeführt

„Koblenz à la carte“

20.01.2020 - 16:13

Koblenz. Tradition wird großgeschrieben im Hause Becker Hörakustik, das in Koblenz auf der Schlossstraße seinen Stammsitz hat. Die langjährigste Tradition ist die, den Kunden des Familienunternehmens Grußkarten mit historischen Ansichten der Stadt Koblenz zu senden. Der Brauch nahm seinen Anfang im Jahr 1956, als (damals noch) „Brillen- und Hörakustik-Becker“ seine Kunden mit selbst produzierten Neujahrs-Grußkarten erfreute. Was ihre Eltern begannen, setzte ab 1974 Tochter Brigitte Hilgert-Becker fort, die sich heute gemeinsam mit ihren Kindern Eva Keil-Becker und Dan Hilgert-Becker die Geschäftsleitung von Becker Hörakustik teilt. Die als limitierte Edition „Koblenz à la carte“ mit jährlich neuem Motiv aufgelegten Karten erhalten die Kunden inzwischen allerdings als Geburtstagsgruß. Auf der Rückseite befindet sich eine detaillierte Bildbeschreibung, oftmals verfasst durch den Kunsthistoriker Udo Liessem. Mittlerweile existieren 64 verschiedene Bildpostkarten, von denen die ersten fünfzig sogar in einem kleinen Buch veröffentlicht wurden, das sowohl in ausgewählten Buchhandlungen als auch im Koblenzer Hör-Haus von Becker Hörakustik erhältlich ist. Liebhaber der Edition haben zudem die Möglichkeit, noch viele Karten der Vorjahre nachzukaufen.

Eine weitere Tradition ist die Vorstellung der jeweils neuen Grußkarten. Dazu lädt Becker Hörakustik regelmäßig in der ersten Januar-Hälfte langjährige „Freunde von Koblenz und Freunde des Hauses“ in die Geschäftsräume in der Schlossstraße ein.


Gleich zwei Stadtchefs gaben sich die Ehre


In diesem Jahr gab es bei dem Anlass ein Novum. Gleich zwei Stadtchefs gaben sich die Ehre. Neben dem amtierenden Oberbürgermeister David Langner war dessen Amts-Vor-Vorgänger, jüngster Ehrenbürger der Stadt Koblenz, Dr. Eberhard Schulte-Wissermann zugegen. Den Grund dafür deckte Brigitte Hilgert-Becker schnell auf. Nachdem viele Vorjahresmotive ihre Druckvorlage aus Beständen des Mittelrhein-Museums oder aus im Kundenbesitz befindlichen Sammlungen erhalten hatten, ist das Kartenmotiv 2020 einem Bild zu verdanken, das die heimische Wand von Dr. Hermann Schulte-Wissermann, dem in Krefeld lebenden Zwillingsbruder des Alt-Oberbürgermeisters, ziert.

Die auf 29.500 Stück limitierte Grußpostkarte ist eine Reproduktion dieses von Blau- und Grüntönen dominierten Aquarells des englischen Malers George Wolfe (1834-1890). Es zeigt den Blick auf Koblenz und Ehrenbreitstein im Sommer 1862. Im Vordergrund befindet sich ein Hang mit Weinreben, an dessen Fuße sich der Ort Ehrenbreitstein befindet. Im Hintergrund ragt der Felsen Ehrenbreitstein mit der Festung aus dem Rhein. Auf dem Bild zu sehen ist außerdem die 1819 erbaute Schiffbrücke, die die beiden Städte Ehrenbreitstein und Koblenz verband. Von Koblenz zeigt der Maler dem Betrachter die am Rheinufer gelegene Bebauung mit dem Kurfürstlichen Schloss und der davor befindlichen, im Rahmen der preußischen Stadtbefestigung errichteten Mauer.

Diesen Blick auf Koblenz aus der Zeit der Rheinromantik genießt Hermann Schulte-Wissermann jeden Tag in seinem Wohnzimmer, sich an seine Zeit in Koblenz erinnernd. Heute, mehr als fünfzig Jahre nach seinem Wegzug, erkenne er in Anbetracht der vielen baulichen Veränderungen die Stadt kaum noch wieder, sagte er.

Wichtiger noch als das schöne Motiv mit Seltenheitswert war für Oberbürgermeister David Langner das, wofür die Karte stehe. Sie bedeute das Fortführen der guten Tradition, Grußkarten mit historischen Ansichten von Koblenz zu versenden. Familie Becker stehe damit zugleich für die Bewahrung von Kunst und Kunstwerken ein. Dafür sprach er insbesondere Brigitte Hilgert-Becker seinen Dank aus. Sie rechnete kurz durch und meinte, es müssten mittlerweile Millionen von Karten sein, die im Laufe der 64 Jahre verschickt wurden.

Weil das Unternehmen mehr als zwanzig Hörakustik-Fachgeschäfte betreibt, erreichen die Karten einen riesigen Empfängerkreis im nördlichen Rheinland-Pfalz sowie in Bonn-Bad Godesberg. Somit sind sie ein idealer Botschafter für die Stadt Koblenz. Ein Ende des Projektes sei nicht zu befürchten, meinte Hilgert-Becker, denn es gebe noch so viel mehr Kunstwerke mit historischen Ansichten von Koblenz, die einmal als Grußkarte zu neuen Ehren kommen könnten.

Zum Abschluss erhoben Familie Becker und ihre Gäste ein Glas darauf, „dass sich die Menschen in Koblenz weiter gut verstehen!“ Da für ein gutes Verstehen gutes Hören notwendig ist, will sich Becker Hörakustik auch weiterhin mit innovativer Technik und gutem Kundendienst für Menschen mit Hörminderung engagieren. Um zugleich Hörvergnügen zu vermitteln, hat das Unternehmen jetzt die vierte Musik-CD mit romantischen Kompositionen „R(h)ein-romantisch“ herausgegeben, eingespielt durch das Orchester „Sinfonietta Koblenz“ unter der Leitung von Sedat Sen. Mit Klavierkonzert C-Dur, op. 15, soll sie eine Hommage zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens sein. Wegen der zusätzlich auf der CD enthaltenen Titel mit schottischen, irischen und walisischen Liedern ist dem „R(h)ein-romantisch“ ein „Nicht“ vorangestellt. Den musikalischen Gruß verschenkte Becker Hörakustik mit guten Wünschen für das neue Jahr an seine Gäste. Darüber hinaus werden all jene Kunden in den Genuss der Melodiensammlung kommen, die einen runden Geburtstag feiern. BSB

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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