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Kreissparkasse Mayen legt Spendenfonds auf

Ehrenamtler, Vereine und Initiativen
werden mit 10.000 Euro unterstützt

Kreissparkasse Mayen legt Spendenfonds auf

Der Corona-Spendenfonds ist ein Herzensanliegen für KSK-Vorstandsvorsitzenden Karl-Josef Esch und die Kreissparkasse Mayen. Foto: Ralph Kuenzel

01.04.2020 - 11:11

Mayen. Die Corona-Krise geht weiter und fordert auch alle Bürgerinnen und Bürger in der Region. Neben dem Stillstand und den Sorgen der Menschen entsteht aber auch enorm viel Hilfsbereitschaft und Gemeinsinn. Das ist gerade in schwierigen Zeiten ein wichtiges Signal: Ehrenamtler helfen in den Fieberambulanzen, Nachbarschaftshilfen entstehen und für ältere Menschen werden Einkäufe organisiert. Um die Region in der aktuellen Situation noch weiter zu unterstützen, hat die Kreissparkasse Mayen nun einen Corona-Spendenfonds aufgelegt, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist.

„Davon profitieren sollen Hilfsorganisationen, Nachbarschaftshilfen und andere gemeinnützige Organisationen und Vereine, die in der derzeitigen Krisensituation einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Region leisten“, erläutert Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse. „Es ist uns ein Herzensanliegen, dieses herausragende Engagement der Vereine und der privaten Initiativen zu fördern und damit auch den vielen Helferinnen und Helfern ein großes Dankeschön zu sagen.“

An wen können sich die Organisationen wenden? „Diese Förderungen können wie gewohnt über unsere Homepage www.kskmayen.de beantragt werden“, so Vorstandsmitglied Christoph Weitzel.

Damit zeigt sich die Kreissparkasse Mayen einmal mehr als verlässlicher Partner in der Corona-Krise. „Es war für uns in erster Instanz wichtig, die Bargeldversorgung und den reibungslosen Zahlungsverkehr für unsere Kunden sicherzustellen. Auch in unseren Filialen haben wir umfassende Schutzvorkehrungen getroffen, sodass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin für die Fragen unserer Kunden da sein können, derzeit aber bevorzugt telefonisch oder per Mail“, fasst Christoph Weitzel zusammen. „Auch unseren Firmenkunden stehen wir in dieser wirtschaftlich schwierigen Lage zur Seite stehen und arbeiten mit Nachdruck daran, die umfangreichen Fördermaßnahmen des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz für die Betriebe zu beantragen. Zusätzlich haben wir ein hauseigenes Sonderkreditprogramm aufgelegt, um unsere Firmenkunden kurzfristig und individuell mit Liquidität ausstatten zu können“, erläutert Karl-Josef Esch. „Die Kreissparkasse Mayen ist vorbereitet und wir werden alles uns Mögliche unternehmen, um unseren Privatkunden, den Firmenkunden und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in der aktuellen Lage zur Seite zu stehen.“

Kreissparkasse Mayen

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Kommentare
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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