Wirtschaft | 07.04.2016

-Anzeige - Verändertes Kundenverhalten:

Kreissparkasse konzentriert ihr Filialnetz

Investition der Kreissparkasse Ahrweiler in digitale Kanäle und Ausbau der Beratungskompetenz

Kunden nutzen digitale Wege: Deutschlandweit nutzt ein durchschnittlicher Kunde bereits heute 108-mal im Jahr die Internetfiliale der Sparkasse für seine Transaktionen, 192-mal sogar die Sparkassen-App. Dem gegenüber kommt der Kunde aber nur nich einmal pro Jahr zum Berater in die Filiale vor Ort. Foto: Kreissparkasse Ahrweiler

Kreis Ahrweiler. „Zum 1. Juli 2017 werden die Geschäftsstellen in Adenau, Ahrweiler, Niederzissen, Remagen und Sinzig zu BeratungsCentern mit einem vollumfassenden Leistungsangebot für alle Privat- und Firmenkundenwünsche erweitert. „Hier halten wir künftig alle relevanten Beratungs- und Serviceleistungen vor - von der Finanzierung bis zur umfassenden Anlageberatung. Damit bündeln und erweitern wir unsere Beratungskompetenz vor Ort“, so der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Ahrweiler Dieter Zimmermann. Zum 1. Oktober 2016 werden die Geschäftsstellen in Antweiler, Gelsdorf, Königsfeld, Oberbreisig, Westum und am Nürburgring in Selbstbedienungsstandorte umgewandelt. Die Standorte in Krälingen, Löhndorf, Wassenach, Wehr, Wershofen sowie auf der Rheinhöhe in Oberwinter werden mit benachbarten Filialen zusammengelegt. Von den kreisweit 53 Geldautomaten der KSK gibt die Sparkasse vier Geldautomaten-Standorte (Bachem, Maria Laach, Müllenbach und RheinAhrCampus in Remagen) mangels Nachfrage oder aufgrund schnell zu erreichender Alternativen auf.

Neuer Bargeldservice für Kunden

für Kunden

„Dabei ist uns wichtig, dass unsere Kunden auch in Zukunft die Möglichkeit der Bargeldbeschaffung haben – da wo Geschäftsstellen wegfallen, stehen den Kunden Kooperationen mit Auszahlungsstellen („Service-Agenturen“) zur Verfügung. Auch bieten wir betroffenen Kunden, die nur eingeschränkt mobil sind, an, Bargeld direkt nach Hause zu bringen“, so Vorstandsmitglied Guido Mombauer. Zusätzlich werden in fast allen Fällen die persönlichen Ansprechpartner zu den Stellen wechseln, an die sich die Kunden künftig wenden können.

Die Sparkassenkunden nutzen immer mehr die digitalen Wege, um Kontakt zur Sparkasse aufzunehmen oder einfache Bankgeschäfte zu tätigen. So nutzt deutschlandweit ein durchschnittlicher Kunde bereits heute 108-mal im Jahr die Internetfiliale der Sparkasse für seine Transaktionen und Abschlüsse, 192-mal sogar die Sparkassen-App. Diese ist damit Deutschlands meistgenutzte Banking-App und Testsieger bei Stiftung Warentest. Dem gegenüber kommt der Kunde aber nur noch einmal pro Jahr zum Berater in die Filiale vor Ort. Auch die Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler führen mittlerweile mehr als die Hälfte ihrer rund 65.000 Girokonten online oder mobil, mit stark steigender Tendenz.

„Unser Anspruch ist es, der verlässliche und kompetente Partner in allen Finanzfragen zu sein – und zwar dort, wo der Kunde es wünscht. Dies sind immer weniger die klassischen Filialen vor Ort, sondern immer stärker die digitalen Kanäle“, so Zimmermann. Deshalb wird die Kreissparkasse erhebliche Mittel in den Ausbau digitaler Services investieren. Terminvereinbarungen, vereinfachte Legitimationsprüfungen oder die ab 2017 vorgesehene Videoberatung sind nur einige Beispiele. „Wir gehen mit der Zeit – heute und morgen auf allen Kanälen“, betont Vertriebsvorstand Mombauer. Und weiter: „Deshalb müssen wir jetzt die Kreissparkasse Ahrweiler so aufstellen, dass sie auch in Zukunft den veränderten Anforderungen gerecht wird. So werden wir auch künftig allen Menschen und Unternehmen im Kreis Ahrweiler eine flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen anbieten können.“

Standorte wurden umfassend analysiert

umfassend analysiert

„Bei unseren umfangreichen Standortanalysen schauen wir uns z. B. die Bevölkerungsentwicklung und die jeweilige Infrastruktur an, aber auch, wie die Laufwege unserer Kunden sind – denen folgen wir“, erläutert Mombauer. Eine genaue Analyse der Bedürfnisse der Sparkassenkunden zeigt, dass das Filialnetz eine neue Funktion erfüllen muss. War in der Vergangenheit eine Geschäftsstelle in unmittelbarer Nähe zum Wohnort wichtig, so ist es heute die Erreichbarkeit zum persönlichen Berater, der seine Kunden kennt und genau versteht. Gerade deshalb hat die Filiale auch weiterhin Zukunft: Sie wird künftig weniger ein Ort für reine Abwicklungsaufgaben und Transaktionen sein, sondern mehr ein Ort für die individuelle und qualifizierte Beratung. Mombauer versichert: „Mit den Geschäftsstellen der neuen Generation bleiben wir auch in Zukunft in der Fläche präsent. Dabei werden wir uns in den BeratungsCentern mit flexibleren und erweiterten Öffnungszeiten noch stärker am Bedarf unserer Kunden orientieren.“ Mit 23 mitarbeiterbesetzten Geschäftsstellen, einem erweitertem Beratungsangebot, zusätzlichen zehn SB-Einrichtungen und Kompetenz-Centern für Immobilien- und Versicherungs-Dienstleistungen sowie der Vermögensberatung und Betreuung der Firmen- und Gewerbekunden ist die Kreissparkasse Ahrweiler weiterhin das Institut mit der größten Standortdichte im Landkreis Ahrweiler. Darüber hinaus laufen die Modernisierungen der Geschäftsstellen weiter. So beläuft sich allein bei den aktuellen Modernisierungen in Insul, Kempenich und Weibern die Investitionssumme auf über 600.000 Euro. Auch werden alle Sparkassenstandorte künftig einen vergleichbaren hohen Technik-Standard aufweisen. Zusätzlich erfolgt der Ausbau KundenServiceCenters zur Bearbeitung telefonischer Kundenanfragen auch außerhalb gewohnter Filial-Öffnungszeiten.

Kreissparkasse Ahrweiler

Kunden nutzen digitale Wege: Deutschlandweit nutzt ein durchschnittlicher Kunde bereits heute 108-mal im Jahr die Internetfiliale der Sparkasse für seine Transaktionen, 192-mal sogar die Sparkassen-App. Dem gegenüber kommt der Kunde aber nur nich einmal pro Jahr zum Berater in die Filiale vor Ort. Foto: Kreissparkasse Ahrweiler

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