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Mehr Sound, mehr Spaß
Tipps für den perfekten Klang unterwegs und zu Hause
Bonn. Ob Bluetooth-Lautsprecher, Sportkopfhörer, oder Multiroom-Systeme: Während der Media Markt Soundwochen stehen all jene Produkte im Mittelpunkt, die für mehr Spaß beim Musikhören und Filme gucken sorgen. Doch wie bekommt man das perfekte Klangerlebnis in den eigenen vier Wänden und wie stellt man sicher, dass man auch unterwegs nicht auf Musik verzichten muss, und das sogar ohne lästigen Kabelsalat? Dirk Schwaderlapp, Geschäftsführer des Media Markts Bonn gibt hilfreiche Tipps.
Endlich Sommer, endlich Sonne, endlich ab nach draußen. Welche Lautsprecher eignen sich für den Musikgenuss im Freien und unter-wegs am besten?
Daniel Friedrichs: Perfekt geeignet für den Einsatz im Freien sind kabellose Bluetooth-Lautsprecher mit integriertem Akku. Sie lassen sich mit praktisch allen Geräten verbinden, die Bluetooth unterstützen, seien es Smartphones, MP3-Player, Tablets oder Notebooks.
Worauf sollte man beim Kauf von Bluetooth-Lautsprechern achten?
Daniel Friedrichs: „Gerade im Freien ist es wichtig, dass die Lautsprecher über ein wasserdichtes, robustes Gehäuse verfügen und möglichst leicht und kompakt sind. Auch auf eine lange Akkulaufzeit sollte man Wert legen. Und für wen ein guter Klang besonders wichtig ist und wer die Lautsprecher auch zu Hause nutzen möchte, sollte sich für Boxen entscheiden, die mit einem Audio-Codec wie z.B. AptX ausgestattet sind. Dieser sorgt dafür, dass die Musik unkomprimiert wiedergegeben wird, denn das ist ansonsten bei Bluetooth üblich. „
Ob in der Bahn, im Bus oder zu Fuß – was sagt der Experte? Bügel- oder In-Ear-Kopfhörer, mit oder ohne Kabel?
Daniel Friedrichs: „Ob Bügel- oder In-Ear-Kopfhörer – das ist natürlich eine Geschmacksache. Grundsätzlich haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile. In-Ear-Kopfhörer sind leichter und handlicher und somit für unterwegs besser geeignet, können aber auch unangenehm im Ohr sein, wenn sie nicht richtig sitzen. Bügelkopfhörer hingegen sind schwerer, liegen dafür aber bei der Klangqualität klar vorn, da sie das gesamte Ohr abdecken. Für mehr Bewegungsfreiheit bieten sich kabellose Funk- oder Bluetooth-Kopfhörer an.“
Was sollte man beachten, wenn man Kopfhörer beim Sport tragen möchte?
Daniel Friedrichs: „Hier empfehle ich klar In-Ear-Kopfhörer, da sie einen besseren Halt und somit einen höheren Tragekomfort bieten. Das ist gerade bei schnelleren Bewegungen wichtig. Die Kopfhörer sollten wasserfest bzw. spritzwassergeschützt sein, sodass sie weder durch Regen noch durch Schweiß beschädigt werden. Zudem sollten sie über Steuerungselemente verfügen: All dies bieten moderne Sportkopfhörer, die teilweise sogar mit kompletten Fitnesstrackern ausgestattet sind.“
Werfen wir einen Blick nach drinnen, ins Wohnzimmer: Moderne TV-Geräte haben oftmals eine schlechte Tonqualität. Woran liegt das und wie kann man den Sound verbessern?
Daniel Friedrichs: „Dies liegt ganz einfach daran, dass Fernseher immer flacher werden und somit weniger Platz für die integrierten Lautsprecher bleibt. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, um den Klang zu verbessern. Die einfachste Variante ist die Verbindung des TV-Geräts mit einer Soundbar, also einer länglichen Lautsprechereinheit, die je nach Modell aus mehreren Lautsprechern besteht und die vor den Fernseher oder aber an der Wand platziert wird. Alternativ eignen sich auch Soundboards mit integriertem Lautsprecher. Kostengünstiger ist die Möglichkeit, den TV-Ton auf die Boxen einer vorhandenen Stereoanlage zu übertragen. Und wer meist alleine fern-sieht, kann sich am besten mit Kopfhörern behelfen – besonders prakpraktisch sind Funk- oder Bluetooth-Kopfhörer.“
Und wer echtes Kino-Feeling auf der Couch erleben will?
Daniel Friedrichs: „Dem kann ich beispielsweise die neueste Dolby Atmos-Technik empfehlen. Bekannt aus Multiplexkinos gibt es seit kurzem auch Soundanlagen mit Dolby Atmos fürs Wohnzimmer. Das Besondere an dieser innovativen Technik ist, dass der Sound nicht nur von vorne und hinten kommt, sondern auch von oben durch zwei zusätzliche Lautsprecher. Dadurch entsteht eine beeindruckend au-thentische Klangatmosphäre. Wer keine komplett neue Anlage mit Dolby Atmos kaufen möchte, kann auch seine vorhandene Heimkino-anlage mit einem Dolby Atmos-Receiver und zwei bis vier weiteren Lautsprechern aufrüsten. Ebenfalls geeignet sind Soundsysteme mit DTS:X und Auro 3D. Wem das zu viel Fachchinesisch ist, der lässt sich dazu am besten bei uns im Markt von den HiFi-Experten beraten.“
Und was gilt mit Blick auf den heimischen Musikgenuss: Kompaktan-lage oder einzelne Komponenten? Was eignet sich für welche Be-dürfnisse am besten?
Daniel Friedrichs: „Eine Kompaktanlage ist – wie schon ihr Name ver-rät – platzsparend und damit für kleinere Räume gut geeignet. Zudem ist sie in der Regel preiswerter. Einzelne Komponenten haben den Vorteil, dass sie jederzeit austauschbar sind und erweitert werden können. Darüber hinaus verfügen sie über eine bessere Verarbei-tungsqualität und bieten einen besseren Klang, der natürlich mit einer guten Surround Sound-Anlage so richtig zur Geltung kommt.“
Was benötigt man denn für einen optimalen Surround Sound?
Daniel Friedrichs: „Am besten eine 5.1-Anlage, bestehend aus fünf Lautsprechern und einem Subwoofer, der für die alleinige Wiedergabe des Basses oder Tiefbasses zuständig ist. Dabei platziert man in der Regel zwei Lautsprecher hinter sich, zwei vor sich und einen unter dem Fernseher. Der Subwoofer kann dank kabelloser Technik hinter der Couch versteckt werden. Einen noch besseren Sound erzielt man durch den Einsatz einer 7.1-Anlage, die dank zweier zusätzlicher Lautsprecher für detailreicheren Klang im Raum sorgen.“
Immer beliebter werden auch so genannte Multiroom-Systeme. Kön-nen Sie erklären, was diese so besonders macht?
Daniel Friedrichs: „Multiroom ist die beste Möglichkeit, um Musik überall in seinem Zuhause zu genießen. Die Systeme bestehen aus mehreren Lautsprechern, die in jedem Raum installiert werden können – und das ohne über lästige Kabel zu stolpern, denn die Boxen werden übers WLAN eingerichtet. Dabei wird die Musik, die aus Internet-Quellen, der eigenen digitalen Sammlung oder von Streamingdiensten wie beispielsweise JUKE stammt, mithilfe eines Tablets oder Smartphones per App gesteuert.“
